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  KINOPLAN für Monat August 2014


Woche vom 31.
07. bis 06. 08. 2014



Do 31.7. - So 3.8. um 19.00 Uhr und
Mo 4.8. - Mi 6.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Monsieur Claude und seine Töchter    97 min.   

Frankreich 2014 Regie: Philippe de Chauveron   Tipp

Chapeau und Hut ab! Philippe de Chauveron hat aus der Story um eine gutbürgerliche französische Familie und ihre auserlesene Schar internationaler Schwiegersöhne eine Völkerverständigungskomödie gemacht, die so leicht und locker ist wie ein Soufflé und trotzdem scharf und bissig wie eine Chilischote. Dabei geht es um ein durchaus heikles Thema: um den gewöhnlichen Rassismus, der bekanntlich nicht nur an Stammtischen zu Hause ist. Dank des intelligenten Drehbuchs und der passgenauen Besetzung ist daraus ein idealer Gute-Laune-Film geworden – eine provokant witzige Geschichte über die Globalisierung des eigenen Wohnzimmers und ein Highlight des kommenden Kinosommers. Ein absolut großartiger Film! Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun, Frédéric Chau




Do 31.7. - So 3.8. um 21.30 Uhr Großer Saal


Enemy    90 min.   

Kanada, Spanien 2013 Regie: Denis Villeneuve

Eine hypnotische Reise in die verwinkelten und widersprüchlichen Pfade des Psycho-Sexuellen.- In einem exklusiven Nachtclub kündigt sich das traumähnliche Setting des Gesamtfilms bereits an – ein seltsam entrückter Raum, in welchem eine Gruppe Männer in Anzügen gebannt den erotischen Bewegungen einer blonden Stripperin folgen, die unter einer goldenen Servierglocke eine Vogelspinne zum Vorschein bringt. Was zunächst nicht zuzuordnen ist, wird im Laufe der Handlung als variiertes Motiv immer wieder ins Spiel gebracht werden. Zunächst jedoch scheint es die Geschichte von Adam Bell zu werden, einem farblosen und introvertierten Geschichtsprofessor an der Universität von Toronto. Während er seinen desinteressierten Studenten die Strukturen von Macht und Dialektik nahe zu bringen versucht, verstrickt er sich in seinen endlosen Tafelbildern in einem Labyrinth des Kontrollphantasmas, das fast schon in Paranoia kippt. Darsteller: Jake Gyllenhall, Mélanie Laurent, Sarah Gadon, Isabella Rossellini




Do 31.7. - So 3.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Violette    139 min.   

Frankreich, Belgien 2013 Regie: Martin Provost

Im Porträt der von Simone de Beauvoir geförderten Schriftstellerin Violette Leduc glänzen gleich zwei französische Darstellerinnen: Emmanuelle Devos als die Leduc, die ihren schriftstellerischen Durchbruch erst 1965 im Alter von 56 Jahren mit ihrem autobiografischen Roman „Der Bastard“erlebte, und Sandrine Kiberlain als deren berühmte Mentorin. Martin Provost hat seinen von Traurigkeit und innerem Schmerz geprägten Film über die Beziehung der beiden Frauen zueinander als ein sehnsüchtiges Streben nach Liebe und Anerkennung angelegt. Die Filmmusik von Arvo Pärt unterstreicht diese Stimmung exzellent.- Emmanuelle Devos triumphiert als bahnbrechende feministische Autorin - ein Film von hypnotischer, sinnlicher Sogwirkung!"/Variety




Mo 4.8. - Mi 6.8. um 18.45 Uhr Großer Saal


A long way down    96 min.   

GB 2014 Regie: Pascal Chaumeil

Virtuos bietet die charmant gefühlvolle Dramödie trockenen britischen Humor vom feinsten. Kein Wunder, stammt der Roman um vier Selbstmordkandidaten doch vom beliebten englischen Popliteraten Nick Hornby. Seine unorthodoxe und unverkrampfte Herangehensweise samt pointierten Dialogen setzt Regisseur Pascal Chaumeil brillant um. Neben Ex-Bond-Darsteller Pierce Brosnan besticht vor allem Nachwuchsstar Imogen Poots mit ihrem komödiantischen Talent. Herrlich überdreht agiert die 24jährige Britin in absurd skurrilen Situationen. Endgültig überzeugt der gelungene Ensemblefilm durch seine lebensbejahende Botschaft.- Darsteller: Pierce Brosnan, Toni Collette, Sam Neill u.a.




Mo 4.8. - Mi 6.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Das Fest    105 min.    Film-Klassiker

Dänemark 1997 Regie:Thomas Vinterberg

In dem herrschaftlichen Landgasthof eines dänischen Hoteliers treffen sich Familienangehörige, Freunde und Bekannte, um dessen 60. Geburtstag zu feiern. Während des Gastmahls enthüllt der älteste Sohn, daß er und seine Schwester, die wenige Monate zuvor Selbstmord verübte, als Kinder vom Jubilar sexuell mißbraucht wurden.- Eine Familientragödie, inszeniert in einem schonungslosen Filmstil, als Ausdruck einer verletzten Seele. Auch das präzise Drehbuch und die ausdrucksstarken Darsteller belegen die kreative Potenz des „Dogma 95“-Programms dänischer Nachwuchsregisseure.





Woche vom 07.
08. bis 13. 08. 2014



Do 7.8. - So 10.8. um 18.45 Uhr und
Mo 11.8. - Mi 13.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Das Schicksal ist ein mieser Verräter    125 min.   

USA 2014 Regie: Josh Boone

Wenn ein Roman wie der des US-Autors John Green weltweit die Bestsellerlisten stürmt, dann scheint eine Verfilmung nur eine Frage der Zeit zu sein. - Die empathische Liebesgeschichte zweier krebskranker Teenager brilliert mit entwaffnendem Witz, großer Offenheit und Authentizität. Hinzu kommen zwei herausragende Hauptdarsteller, denen spätestens nach diesem Auftritt alle Türen in Hollywood offen stehen dürften.- Darsteller: Shailene Woodley, Ansel Elgort, Laura Dern, Willen Dafoe, Sam Trammell, Nat Wolff - "Lakonische, absolut würdige Verfilmung von John Greens wundervollem Bestseller über eine große erste Liebe, die vielleicht die letzte sein muss." KulturSPIEGEL




Do 7.8. - So 10.8. um 21.30 Uhr und
Mo 11.8. - Mi 13.8. um 18.45 Uhr Großer Saal


Gott verhüte    97 min.   

Kroatien 2013 Regie: Vinko Bresan

Deftige Balkankomödie über einen Priester, der mit unkonventionellen Methoden für mehr Nachwuchs auf einer kroatischen Insel sorgt.- Schwarzer, manchmal etwas grenzwertiger Humor, absurde und überdrehte Situationen, kraftvolle Sprüche und dröhnende Musik auf die Ohren, diese Zutaten der typischen Balkankomödie mischt Vinko Bresan zu einem pikanten Potpourrie. Das hört sich nicht nur nach Klamauk an, ist auch Klamauk. Aber einer von der liebenswerten Sorte, der es in manchen Momenten so richtig schön menscheln lässt. Kresimir Mikic ist als göttlicher Stellvertreter zwar kein Don Camillo und die Dorfhonoratioren sind keine Figuren à la Peppone, aber die Ankurbelung des Kindersegens unterhält durch schlitzohrige und hintersinnige Komik.




Do 7.8. - So 10.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Beltracchi - Die Kunst der Fälschung    100 min.   

D 2013 Regie: Arne Birkenstock   Wunschfilm

Was unterscheidet den Künstler vom Handwerker und was das Original von der Fälschung? Nach Arne Birkenstocks aufschlussreicher, ganz auf den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi zugeschnittener Dokumentation stellen sich viele Fragen. Den charismatischen, zu 6 Jahren Gefängnis verurteilten Maler, der sich einst die Lücken im Werkverzeichnis großer Künstler wie Campendonk oder Ernst zunutze machte, zeigt der Film bei seiner Arbeit im Atelier, während des offenen Vollzugs sowie im ganz privaten Umfeld. Dabei dürften nicht nur Kunstfreunde an diesen spannenden, mitunter ironischen Einblicken in den Kunstbetrieb Gefallen finden.




Mo 11.8. - Mi 13.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Trafic    92 min.    Film-Klassiker

Frankreich / It 1971 Regie: Jacques Tati

Kleiner Hut, Hochwasser-Hose, Shagpfeife und ein unverwechselbar steifer Gang. Die Rede ist von Mr. Hulot, Kunstfigur und Alter Ego von Multitalent Jacques Tati. Ständig im Kampf mit den Tücken des technisierten Alltags, ist er mit seinem Schöpfer auf ebenso untrennbare Weise verbunden wie dereinst der Tramp mit Charlie Chaplin. Tati, der seine Herkunft als Entertainer und Pantomine nie verleugnete, griff in den 1950er und 60er Jahren als Regisseur, Hauptdarsteller und Produzent in Personalunion die schon lange totgeglaubte Slapstickkunst der alten Meister wieder auf und deutete sie für die Moderne um. Sein letzter großer Film – Trafic – der die Transformation der Gesellschaft durch das Automobil thematisiert, gewinnt wie die vorherigen Werke seinen typischen Charme aus vorwiegend visuellen Gags, die in ein komplexes Geflecht von witzigen Geräuschen und Musik eingebettet sind.





Woche vom 14.
08. bis 20. 08. 2014



Do 14.8. - So 17.8. um 19.00 Uhr Großer Saal


Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand    114 min.   

Schweden 2013 Regie: Felix Herngren   Tipp

In den vergangenen Jahren dominierte nicht nur hierzulande ein Roman die Bestsellerlisten. Jonas Jonassons Debüt „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, seit seinem Erscheinen im Jahr 2011 über 2 Millionen Mal verkauft, ist ein weltweites Phänomen. Seine Mischung aus lakonischer Satire und intelligenter Geschichtsstunde traf offenkundig einen Nerv. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die Filmversion, die in Jonassons Heimat Schweden aber längst zum Publikumsliebling avancierte. Kultkomiker Robert Gustafsson spielt darin den rüstigen Greis, der auf ein bewegtes Leben zurückblickt, in dem Wahrheit und Fiktion nicht immer leicht zu unterschieden sind. Sehr ironisch, sehr lakonisch - eine Art skandinavische Antwort auf „Forrest Gump“!




Do 14.8. - So 17.8. um 21.30 Uhr Großer Saal


Edge of tommorow    113 min.   

USA , Australien 2013 Regie: Doug Liman

In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft wird die Erde von einer technologisch weit überlegenen Alienrasse – den sogenannten Mimics – erobert. In unerbittlichen Angriffen legen die Außerirdischen ganze Städte in Schutt und Asche, lassen nichts als Tod und Verderben zurück. Keine Armee der Welt vermag die zerstörerische Kraft aufzuhalten. Major Bill Cage (Tom Cruise), der über keinerlei Kampferfahrung verfügt, wird ohne Vorwarnung zu einem Einsatz abkommandiert, der sich als Selbstmordkommando herausstellt. Er stirbt schon nach kurzer Zeit, gerät dabei jedoch unerklärlicherweise in eine Zeitschleife, die ihn den Tag des Gefechts immer wieder aufs Neue erleben lässt. Jede Wiederholung, die er durchlebt, macht ihn zu einem besseren Soldaten. Schon bald kämpft er Seite an Seite mit Rita Vrataski (Emily Blunt) von den Special Forces und beginnt, neue Hoffnung zu schöpfen.




Do 14.8. - So 17.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Eine ganz ruhige Kugel    98 min.   

Frankreich 2013 Regie: Frédéric Berthe

Um Pétanque, eine Variante des Boules, dreht sich alles in dieser Komödie, die den französischen Nationalsport als Mittel benutzt, um von Vorurteilen, Diskriminierung und dem Überkommen gesellschaftlicher Hindernisse zu erzählen. Dies geschieht zwar auf leicht plakative Weise, entbehrt dank des entspannten Erzähltons aber nicht einigem Unterhaltungswert. Darsteller: Gérard Depardieau, Atmen Kelif, Virginie Efira, Daniel Prévost





Woche vom 21.
08. bis 27. 08. 2014



Do 21.8. - So 24.8. um 19.00 Uhr und
Mo 25.8. - Mi 27.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Die Karte meiner Träume    105 min.   

Frankreich 2013 Regie: Jean-Pierre Jeunet   Tipp

Der Regisseur von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ hat wieder einmal tief in der Kindheit geschürft und ist fündig geworden. Diesmal ist es der für sein Alter viel zu kleine T. S., der uns ganz neue Blicke auf das Leben schenkt - in einem poetischen, verschrobenen, so naiven wie philosophischen Film nach dem Erfolgsroman des Amerikaners Reif Larsen. Es sind kraftvolle und bizarre Bilder, mit denen Jeunet die etwas seltsame Welt zeichnet, in der T. S. aufwächst, und dabei die großen Lebensthemen Abschied und Trauer, Schmerz und Glück mit philosophischer Eleganz in ein vielschichtiges Kindheitsmosaik hineinwebt. Ein wunderbares kleines Schauspielerensemble verschreibt sich den eigenwilligen Charakteren mit Hingabe. Darsteller: Helena Bonham Carter, Callum Keith Rennie, Kyle Catlett, Niamh Wilson, Judy Davis ( Mo – Mi in 3D )




Do 21.8. - So 24.8. um 21.30 Uhr Großer Saal


Grosse Jungs – Forever Young    95 min.   

Frankreich 2012 Regie: Anthony Marciano

Nicht nur in amerikanischen Komödien haben Männer des öfteren Probleme, erwachsen zu werden, auch das französische Kino nimmt sich gerne dieses Themas an. So auch “Grosse Jungs – Forever Young“ in dem sich ein Musiker in den 20ern und sein Schwiegervater in spe erst noch einmal die Hörner abstoßen müssen, bevor das Leben ernst wird. Ganz dem Muster des Genres folgend, der zumindest auf dem Papier erwachsenen Männern noch einmal die Gelegenheit gibt, sich jung zu fühlen, bevor sie am Ende doch ein bürgerliches Leben eingehen, entwickelt auch Anthony Marciano seinen Film.Darsteller: Alain Chabat, Max Boublil, Sandrine Kiberlain




Do 21.8. - So 24.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

No turning back    96 min.   

GB 2013 Regie: Steven Knight

Ein Mann fährt im Auto durch die Nacht und telefoniert die ganze Zeit – und das bisschen Handlung soll abendfüllend sein? Nicht ermüdend, verquasselt oder langweilig wirken? Diese minimalistisch Idee funktioniert tatsächlich! Und sie tut es absolut grandios. Wie Robert Redford als Schiffbrüchiger in „All is lost“ vermag auch dieses Ein-Personen-Kammerspiel mit einem verzweifelten BMW-Chauffeur ungemein zu fesseln und zu faszinieren. Das Roadmovie der etwas anderen Art erzählt, wie der Titelheld dem Neuanfang in seinem Leben entgegenfährt und dabei immer mehr Trümmer seiner bisherigen Beziehung und seines Jobs hinterlässt. Ein atemberaubendes Psychodrama in Echtzeit mit einem grandiosen Tom Hardy als Alleinunterhalter.




Mo 25.8. - Mi 27.8. um 18.00 Uhr Großer Saal


Die Bücherdiebin    131 min.   

USA, D 2013 Regie: Brian Pecival   Wunschfilm

Mit seinem Roman konnte der österreichische Schriftsteller Markus Zusak Menschen auf der ganzen Welt berühren. „Die Bücherdiebin“ hielt sich jahrelang auf internationalen Beststellerlisten, weshalb es nun nicht überrascht, dass die Verfilmung des Stoffs in Koproduktion der USA und Deutschland entstanden ist. Deutsche Schauspieler wie Heike Makatsch, Rainer Bock oder Matthias Matschke finden sich jedoch vornehmlich in den Nebenrollen dieses historischen und doch märchenhaften Dramas, während Geoffrey Rush, Emily Watson und Sophie Nélisse die Leinwand dominieren. - Durch die Augen eines Kindes blickt „Die Bücherdiebin“ auf die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs. Dabei stellt der Film nicht nur einen gefühlsbetonten Blick auf die deutsche Geschichte dar, sondern erzählt auch atmosphärisch fesselnd eine Mär von der Bedeutung des geschriebenen Wortes.-"Aufwendig produziert, gut gespielt, ernsthaft inszeniert, tränentreibend und beklemmend. Kurzum: eine gelungene Bücherverfilmung." KulturSPIEGEL




Mo 25.8. - Mi 27.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

La Grande Bellezza    142 min.   

Italien 2013 Regie: Paolo Sorrentino

Rom sehen - und sterben. So könnte Paolo Sorrentinos neuer Film auch heißen, denn darum geht es: Um Rom, und das Sterben – doch vor allem um das Leben, das dem unweigerlichen Sterben vorangeht. In seiner typischen schwelgerischen, ausladenden, manchmal überbordenden, unkontrollierten Manier erzählt Sorrentino von einem 65jährigen Journalisten, der sich und sein dekadentes Leben reflektiert. Jeb Gambardella verkörpert das sprichwörtliche Dolce Vita auf idealtypische Weise: Trotz seiner 65 Jahre ist der stets makellos gekleidete Star-Journalist eine Augenweide, feiert auf dekadenten Partys mit den reichen und schönen (und solchen, die sich dafür halten) ausgelassene Feste, schläft mit schönen Frauen – und steckt doch in einer Lebenskrise. - Der Film wurde kürzlich mit dem europäischen Filmpreis und einem Oscar als bester ausländischer Film ausgezeichnet.





Woche vom 28.
08. bis 03. 09. 2014



Do 28.8. - So 31.8. um 19.00 Uhr Großer Saal


Spuren    112 min.   

Australien 2013 Regie: John Curran   Wunschfilm

2700 Kilometer zu Fuß durch die australische Wüste. Ein Trip, mit dem die damals 28-jährige Robyn Davidson schnurstracks in die Weltöffentlichkeit marschierte. Aber eben auch mehr als das: Anders als bei männlichen Abenteurern ging es ihr nicht um einen Eroberungsgestus, sondern um eine existenzielle Erfahrung und Reise ins Innere. Mit der Australierin Mia Wasikowska fanden die Macher eine wunderbare Darstellerin für die Hauptrolle.- "Spuren" verweigert sich  üblichen Dramaturgiemustern und feiert stattdessen mit berauschenden Bildern die Willensstärke einer faszinierenden Frau." / Stern




Do 28.8. - So 31.8. um 21.30 Uhr Großer Saal


EYJAFJALLAJÖKULL – Der unaussprechliche Vulkanfilm    92 min.   

Frankreich 2013 Regie: Alexandre Coffre

Die Produzenten von „Ziemlich beste Freunde“ und „Der Nächste, bitte!“ haben wieder zugeschlagen: Mit EYJAFJALLAJÖKULL präsentieren Sie eine rabenschwarze Komödie, die uns mit rasanten Schauplatzwechseln, aberwitzigen Wortgefechten und umwerfender Situationskomik auf eine Reise quer durch Europa mitnimmt! In den Hauptrollen glänzen Frankreichs Comedy-Star Nr. 1 Dany Boon („Willkommen bei den Sch’Tis“) und die umwerfend vielseitige Valérie Bonneton („Kleine Wahre Lügen“) als Ex-Ehepaar im Rosenkriegsmodus.




Do 28.8. - So 31.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Yves Saint Laurent    101 min.   

Frankreich 2013 Regie: Jalil Lespert

Er liebte das Schöne, alles Andere war Nebensache. Yves Sanit Laurent, legendärer französischer Modedesigner - ihm setzt der Film ein Denkmal. Vor allem von großer Verehrung für Leben und Werk Laurents getragen gelingt nicht zuletzt dank der beiden herausragenden Hauptdarsteller ein sehr atmosphärischer Film.- Neben Chanel und Dior ist Yves Saint Laurent wohl der bekannteste Modedesigner des 20. Jahrhunderts, und im Hause Dior begann auch seine Karriere. Geboren 1936 im algerischen Oran, wurde Laurents großes Talent schon früh entdeckt: Mit gerade einmal 21 Jahren wurde er nach dem Tod Diors zum Chefdesigner des berühmten Modehauses, wo er allerdings nicht lange blieb: Nach einem psychotischen Anfall bei seiner Musterung wurde Laurent entlassen und gründete mit der Abfindung sein eigenes Label. Darsteller: Pierre Niney, Gulliaume Gallienne, Charlotte Le Bon, Nicolai Kinski