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  KINOPLAN für Monat Februar 2016


Woche vom 28.
01. bis 03. 02. 2016



Fr 29.1. - So 31.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Hotel Transsilvanien 2    90 min.    ab 6 Jahren

USA 2015 Regie: Genndy Tartakovsky   Kinderkino

Amüsante Fortsetzung zum Animationsfamilienspaß aus dem Jahr 2012, in dem Draculas Halbblut-Enkel zu einem richtigen Vampir erzogen werden soll. Gleichzeitig müssen sich Dracula samt Tochter und Enkelkind mit Familienbesuch herumschlagen. Unterhaltsamer Familienspaß.




Do 28.1. - So 31.1. um 18.45 Uhr Großer Saal


Madame Bovary    118 min.   

GB / Belgien 2014 Regie: Sophie Barthes

Emma Bovary, Gustave Flauberts berühmte Romangestalt, erwacht in Sophie Barthes Verfilmung zu neuem Leben. Als verwöhntes Gör spielt Mia Wasikowska sie, als junge Frau, die mehr vom Leben will, als ihr die Gesellschaft zugesteht. Das ist gleichermaßen nah an der Vorlage und öffnet doch einen interessanten Blick auf die Gegenwart. Warum also diese Neuverfilmung? Was hat Flauberts Madame Bovary über die Gegenwart zu erzählen? Eine ganze Menge, denn Barthes taucht in Kostüm und Ausstattung zwar tief in das 19. Jahrhundert ein, hat mit Mia Wasikowska aber eine junge und sehr moderne Hauptdarstellerin engagiert, die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 24 Jahre alt war, was interessante Interpretationen eröffnet. -Darsteller: Mia Wasikowska, Henry Lloyd-Hughes, Ezra Miller, Paul Giamatti, Rhys Ifans




Do 28.1. - So 31.1. um 21.15 Uhr und
Mo 1.2. - Mi 3.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Legend    130 min.   

GB/F 2015 Regie: Brian Helgeland

In den 1960er-Jahren herrschten die Kray-Brüder beinahe wie Könige über das berüchtigte Londoner East End. Ihre schillernden Persönlichkeiten eignen sich ebenso wir ihre Gangster-Karrieren nur zu gut als Vorlage für ein blutiges, temporeiches Crime-Drama. Genau diese Richtung schlägt Brian Helgelands Film ein, der vor allem als Starvehikel für Tom Hardy („Mad Max: Fury Road“) in einer Doppelrolle überzeugt. Schutzgelderpressung, Bestechung, illegales Glückspiel für die Krays gehört das alles zu ihrem täglichen Geschäft. Während Reggie in der schönen Frances scheinbar die Liebe seines Lebens findet, lebt Ron seine Homosexualität für die damalige Zeit sehr offen aus. Seine psychischen Probleme hat er, der 10 Minuten jüngere der Brüder, immer öfter kaum mehr unter Kontrolle. Als Reggie für sechs Monate im Gefängnis einsitzt, treibt Ron die Bars und das eigene Casino fast in den Ruin.




Mo 1.2. - Mi 3.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Er ist wieder da    116 min.   

D 2015 Regie: David Wnendt

Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Timur Vermes, auch mit dokumentarischen Szenen. In denen trifft die Figur Hitler auf – teils prominente – Bürger. - Adolf Hitler erwacht 69 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mitten in Berlin. Was ist mit Deutschland in der Zwischenzeit geschehen? Überall Ausländer, Demokratie und Euros, das gefällt dem Ex-Diktator gar nicht. Doch niemand glaubt, dass er wirklich zurückkehrt ist, alle halten ihn für einen Imitator – einen verdammt witzigen. Mit : Oliver Masucci, Christoph Maria Herbst, Fabian Busch, Katja Riemann




Mo 1.2. - Mi 3.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Schmitke    98 min.   

D, Tschechische Republik 2015 Regie: Stepan Altrichter

Windkraftanlagen-Ingenieur Julius Schmitke (Peter Kurth) ist mit seinen 57 Jahren weder der fitteste noch der zufriedenste. Ständig bereiten ihm verschiedene Wehwehchen seines Körpers Sorgen, Hippie-Tochter Anne lässt nicht ab, ihn für die Heilkraft von Steinen zu begeistern, und bei der Arbeit muss er sich auch noch mit seinem nervtötenden Kollegen Thomas rumschlagen. Ausgerechnet mit diesem wird er auf einen Auslandseinsatz ins tschechische Erzgebirge geschickt, um dort mitten im Nirgendwo ein altes Windrad zu reparieren. Doch in dem verschlafenen Nest angekommen, geschehen seltsame Dinge – Thomas verschwindet und im Radio ist von einem „Bären-Mann“ die Rede, der in der Gegend gesichtet wurde. Schmitke wird von dem gespenstisch-ruhigen Wald um sich herum immer mehr in einen unheimlichen Bann gezogen. Peter Kurth ( ehemals Theater Chemnitz) in seinem 2. Kinofilm aus 2015.





Woche vom 04.
02. bis 10. 02. 2016



Fr 5.2. - Mi 10.2. um 16.15 Uhr Großer Saal


Der kleine Prinz    106 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2015 Regie: Mark Osborne   Kinderkino

Mit seinem philosophischen Märchen samt eigenen Illustrationen schuf Antoine de Saint-Exupéry einen zeitlosen Klassiker. Regisseur Mark Osborne gelingt ein eigenständiger Ansatz, die Geschichte um den kleinen Adligen aus dem All aufzubereiten. Er bettet Saint-Exupérys gesellschaftskritische Parabel, die wie keine zweite für Freundschaft und Menschlichkeit steht, in eine passende Rahmenhandlung ein. Damit schafft er erneut ein warmherziges Plädoyer für Fantasie und Erinnerungen an vergangene Zeiten, die eigene Kindheit.




Do 4.2. - So 7.2. um 18.30 Uhr und
Mo 8.2. - Mi 10.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Ich bin dann mal weg    92 min.   

D 2015 Regie: Julia von Heinz

Über vier Millionen Exemplare wurden in Deutschland von Hape Kerkelings Selbstfindungsbuch "Ich bin dann mal weg" verkauft, was zu erhöhten Pilgerzahlen auf dem Jakobsweg führte und nun zu dieser Verfilmung. In der wählt Julia von Heinz einen betont leichten Tonfall, der Kerkelings Buch noch gefälliger macht, als es eigentlich ist, aber durchaus zu bewegen weiß.- Darsteller: Devid Striesow, Martina Gedeck, Karoline Schuch, Katharina Thalbach, Annette Frier




Do 4.2. - So 7.2. um 20.45 Uhr und
Mo 8.2. - Mi 10.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


The Danish Girl    120 min.   

USA , GB 2015 Regie: Tom Hooper   Tipp

Mutig verkörpert Eddie Redmayne in dem subtilen Melodram die Transgender-Ikone Lili Elbe. Nach dem Oscar für seine Darstellung des ALS-kranken Astrophysikers Stephen Hawking in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ meistert der Brite erneut körperliche Veränderungen. Grandios taucht "The Kings Speech"-Regisseur Tom Hopper die feinfühlige Tragödie ins sanfte Licht eleganter Jugendstil-Dekors. Stilvoll feiert er die Geburt der Identität aus der Selbstdarstellung. Sein Plädoyer für bedingungslose Liebe und Toleranz funktioniert jedoch vor allem durch die aufopferungsvolle Liebe der vom schwedischen Shootingstar Alice Vikander großartig dargestellten Ehefrau. - Darsteller: Eddie Redmayne, Alicia Vikander, Ben Whishaw, Matthias Schoenaerts




Do 4.2. - So 7.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Schüler der Madame Anne    105 min.   

Frankreich 2014 Regie: Marie-Castille Mention-Schaar   Wunschfilm

Eine pointiert erzählte Milieustudie der Bildungsmisere mit einer hoffnungsvollen Erfolgsgeschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Der Film setzt allen engagierten Lehrern und Lehrerinnen ein Denkmal und zeigt, wie viel Anteilnahme und Engagement wirklich bewegen kann!- In der 11. Klasse des Léon-Blum-Gymnasiums stehen Ohrfeigen, Frotzeleien und Zwischenrufe an der Tagesordnung. Den meisten Schülern ist sowieso alles egal. Die neue Klassenlehrerin Anne Gueguen dringt im Gegensatz zum Kollegium zu den Jungen und Mädchen durch. Den Einwänden des Schulleiters zum Trotz meldet sie die Problemklasse bei einem nationalen Schulwettbewerb an. Eine freiwillige Projektarbeit soll an das Schicksal von jüdischen Kindern und Jugendlichen in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten erinnern.




Mo 8.2. - Mi 10.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Dheepan – Dämonen und Wunder    109 min.   

Frankreich 2015 Regie: Jacques Audiard   Der besondere Film

Die Filmfestspiele von Cannes endeten mit einer großen Überraschung: Mit der Goldenen Palme wurde das Einwandererdrama "Dheepan" ausgezeichnet, in dem Jacques Audiard ( "Der Geschmack von Rost und Knochen") erneut eine im Ansatz sozialrealistische Geschichte mit viel Kraft und Pathos überhöht.Wie aus den täglichen Schlagzeilen gerissen wirken diese ersten Minuten von Audiards Film, der die Flüchtlingsströme nach Europa jedoch nicht als Anlass für ein rührseliges Drama nimmt, sondern nur als Ausgangspunkt für jene ganz spezielle Mischung aus Sozialrealismus und Genremotiven, für die er bekannt ist.





Woche vom 11.
02. bis 17. 02. 2016



Fr 12.2. - Mi 17.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die Peanuts – Der Film    89 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2015 Regie: Steve Martino   Kinderkino

Episodenhaft angelegte Neuauflage der animierten Comic-Strips von Charles M. Schulz. Die Abenteuer und kleinen Dramen der illustren Figurenschar um Beagle-Hund Snoopy, der dem roten Baron nachjagt, und Charlie Brown, der dem kleinen rothaarigen Mädchen tapsige Avancen macht.




Do 11.2. - So 14.2. um 18.30 Uhr und
Mo 15.2. - Mi 17.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


Das brandneue Testament    116 min.   

Frankreich 2015 Regie: Jaco Van Dormael

Was für ein Spaß! Erfreulich inkorrekt in jeder Beziehung erzählt Jaco Van Dormael von einer eher untypischen Kleinfamilie. Sie besteht aus Gottvater, Gottmutter und Gotttochter Éa, die zehn Jahre alt ist und ihrem herrschsüchtigen, prolligen Daddy mal so richtig eins auswischen will. Sie will nicht mehr mitansehen, wie er die Menschheit mit Kriegen und Katastrophen quält. Deshalb haut sie von Zuhause ab, sammelt eigene Apostelinnen und Apostel um sich und beginnt damit, ein neues Neues Testament zu schreiben.-Ein echter Kino-Leckerbissen: mit leichter Hand sehr unterhaltsam inszeniert und proppenvoll mit unfassbar guten Gags. Ein himmlisches Vergnügen! Darsteller: Pili Groyne, Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve




Do 11.2. - So 14.2. um 21.00 Uhr und
Mo 15.2. - Mi 17.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Joy – Alles außer gewöhnlich    113 min.   

USA 2015 Regie: David O. Russell

Die aufregende, über vier Generationen erzählte Familiengeschichte des Mädchens Joy, die zur Frau wird, ein Geschäftsimperium aufbaut und als Matriarchin eigenständig leitet. In dieser intensiven, hochemotionalen und vor allem sehr menschlichen Komödie zeichnen Verrat, Vertrauensmissbrauch, der Verlust von Unschuld und verletzte Liebe Joys Lebensweg zum wahren Familienoberhaupt und zur Chefin ihres Unternehmens, mit dem sie sich in einer gnadenlosen Geschäftswelt erfolgreich behauptet. - Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence spielt die Hauptrolle und ist an der Seite von Robert De Niro, Bradley Cooper, Edgar Ramirez, Isabella Rossellini zu sehen. Wie schon David O. Russells vorherige Filme, unterwirft sich der Film keinen Genregrenzen, um facettenreich eine Geschichte von Familie, Loyalität und Liebe zu erzählen.




Do 11.2. - Mi 17.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Janis: Little Girl Blue   

USA 2015 Regie: Amy Berg

Nach „Cobain: Montage of a Heck“ und „Amy“ kommt mit „Janis – Little Girl Blue“ innerhalb weniger Monate das dritte Doku-Porträt über eine Musiklegende ins Kino, die die Bühne des Lebens bereits in jungen Jahren verließ. Die Filmemacherin Amy Berg porträtiert die 27-jährig verstorbene Musikerin Janis Joplin anhand zahlreicher Archivmaterialien und durch die Verlesung persönlicher Dokumente und wirft in chronologischer Reihenfolge Schlaglichter auf den Lebensweg der Künstlerpersönlichkeit, ohne dem Zuschauer eine bestimmte Perspektive oder Lesart aufzudrängen. Mitwirkende: Cat Power, Janis Joplin





Woche vom 18.
02. bis 24. 02. 2016



Fr 19.2. - So 21.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Arlo & Spot    95 min.    ab 6 Jahren

USA 2015 Regie: Peter Sohn   Kinderkino

In einer Welt, die nie von einem Meteor getroffen wurde, sind die Dinosaurier nicht ausgestorben, sondern leben weiter auf der Erde. Zu ihnen gehört auch der gutmütige Apatosaurus Arlo, der zwar stets versucht, seine Familie tatkräftig zu unterstützen, sich jedoch vor allem und jedem fürchtet. Als er eines Tages aber in einen reißenden Fluss fällt und erst weit entfernt von seinem Zuhause wieder an Land gespült wird, muss er sich in einer ihm fremden Umgebung seinen Ängsten stellen. Dabei ist er allerdings nicht allein, hat er kurz zuvor doch Bekanntschaft mit dem wilden Menschenjungen Spot gemacht, der ganz im Gegensatz zu Arlo vor keiner Gefahr zurückschreckt.




Do 18.2. / 18.30 Uhr um Großer Saal


Als Sozialismus war… Chemnitz in den 60er Jahren    120 min.   

Chemnitz / Karl-Marx-Stadt in den 60er Jahren. Was war los in der viertgrößten Stadt der DDR? Zwischen Rosenhof und Straße der Nationen – zwischen Kaffee Moskau und Tanzbar Kosmos – Sozialismus an der Chemnitz. In 17, größtenteils bisher noch nie gezeigten Amateurfilmen zeichnet das Filmarchiv Chemnitz in einer Jahreschronik das aktivste Jahrzehnt der Stadt Chemnitz nach. Wiederaufbau der Innenstadt, verliebt sein am Schloßteich, Abriss des Johanniskirchviertels, Hochzeit auf dem Sonnenberg u.v.m. in schwarz-weiß und in Farbe, ergänzt durch eigens für die Veranstaltung aufgearbeitete, erstmals veröffentlichte Farbfotografien. Mit Live-Moderation von Sandro Schmalfuß.




Fr 19.2. - So 21.2. um 18.45 Uhr und
Mo 22.2. - Mi 24.2. um 18.00 Uhr Großer Saal


Ewige Jugend    118 min.   

Italien / Frankreich 2015 Regie: Paolo Sorrentino   Tipp

Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino ("La Grande Bellezza") wird seinem Ruf als großartiger Geschichtenerzähler einmal mehr gerecht. Diesmal schickt der bekennende Fellini-Fan zwei betagte Künstler in ein Schweizer Luxushotel in den Alpen, um sie dort über das Leben, die Liebe und das Alter philosophieren zu lassen. Das opulente Senioren-Drama verblüfft durch ein Füllhorn famoser Einfälle, geschliffener Dialoge sowie einem exzellenten Ensemble. Potenziert wird die visuelle Wundertüte durch einen spektakulären Soundtrack der Extraklasse. An dieser famos fabulierenden Farce hätte ein Fellini gewiss seine Freunde! - Darsteller: Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weiz, Paul Dana, Jane Fonda Wurde gerade als bester europäischer Film des Jahres 2015 ausgezeichnet!




Do 18.2. - So 21.2. um 21.30 Uhr Großer Saal


Die dunkle Seite des Mondes    97 min.   

D, Luxemburg 2015 Regie: Stephan Rick

Das Tier im Menschen lauert unter einer sehr dünnen Schicht aus Bildung und Zivilisation, manchmal sogar direkt unter dem Maßanzug. Und dieses Tier ist böse … Moritz Bleibtreu spielt kongenial den Wirtschaftsanwalt Urs Blank, der sich nach dem Genuss halluzinogener Pilze in ein animalisches Monster verwandelt, das versucht, die Kontrolle über sich zurückzuerlangen. Stephan Ricks Kinodebüt nach dem Bestseller von Martin Suter ist ein ungeheuer dichter, spannungsgeladener Thriller – ein düster tragischer Ausflug in die dämonischen Abgründe der menschlichen Existenz. Nichts für schwache Nerven, aber allerfeinstes Arthousekino! Darsteller: Moritz Bleibtreu, Jürgen Prochnow, Nora von Waldstätten, Doris Schretzmayer, André Hennicke




Do 18.2. - So 21.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Kirschblüten und rote Bohnen    113 min.   

Japan / Frankreich 2015 Regie: Naomi Kawase

Vergänglichkeit und Hoffnung – das sind die großen Themen, denen Naomi Kawases ihren neuen Film widmet. Stilistisch brillant erzählt sie die Geschichte dreier einsamer Menschen, die einen Teil ihres Lebensweges miteinander verbringen und dabei ein klein wenig glücklicher werden: eine alte Frau, ein Snackbudenbetreiber und eine Schülerin. - Eine einfache Geschichte in stiller Schönheit erzählt. Dabei geht es auch um japanische Grundwerte, wie Gelassenheit und Ausdauer – und um die Fähigkeit zum Genuss, hier in Form der süßen Bohnenpaste, deren Herstellung langwierig und schwierig ist. Doch die Geduld lohnt sich. Und das gilt auch für diesen Film.




Mo 22.2. - Mi 24.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Scultura – Hand.Werk.Kunst.    80 min.   

D 2013 Regie: Francesco Clerici   Der besondere Film

Wie entsteht eine Bronzeskulptur? – Das ist in Kürze der Inhalt der Dokumentation. Im Film ist es eine Hundefigur des bekannten Künstlers Velasco Vitalis, deren Herstellung Schritt für Schritt gezeigt wird, in den gleichen Arbeitsgängen wie seit 6.000 Jahren. Francesco Clerici zeigt den Arbeitsprozess ohne jeden Kommentar. Der Akzent liegt auf der Handarbeit in den seit Jahrtausenden eingespielten und überlieferten Arbeitsgängen. Das hat Atmosphäre und ist sehenswert. Dennoch wird der Film sicherlich nur ein kleineres Publikum ansprechen, zu denen vor allem künstlerisch und kunsthistorisch interessierte Menschen gehören. - Der deutschlandweit bekannte Bildhauer Erik Neukirchner, der für seine hervorragenden Bronzeskulpturen bekannt ist, wird im Anschluß Fragen zur Technologie beantworten.




Mo 22.2. - Mi 24.2. um 20.30 Uhr Großer Saal


Everest - 3D    121 min.   

USA 2015 Regie: Baltasar Kormákur   Wunschfilm

Aus dem Abenteuer einer Mount Everest-Besteigung ist längst ein einträgliches Geschäft mit Hobby-Alpinisten geworden. 1996 ereignete sich auf dem höchsten Berg der Welt nach einem plötzlichen Wetterumschwung eines der bis heute schwersten Unglücke. Knapp 20 Jahre danach wagt sich Hollywood an eine filmische Rekonstruktion jener Ereignisse, für die man auf Berichte von Überlebenden zurückgriff. Das erstklassig besetzte (Scott Clarke, Jake Gyllenhaal, Emily Watson, Josh Brolin) Actiondrama „Everest“ schildert in eindringlichen 3D-Aufnahmen eine emotional zutiefst packende Survival-Story – jedoch ohne wirkliches Happy End.- "Ein monumentales Drama über den Abenteuertourismus im Himalaya ...mit atemberaubenden Bildern."/ARD Tagesschau





Woche vom 25.
02. bis 02. 03. 2016



Fr 26.2. - So 28.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Arlo & Spot    95 min.    ab 6 Jahren

USA 2015 Regie: Peter Sohn   Kinderkino

In einer Welt, die nie von einem Meteor getroffen wurde, sind die Dinosaurier nicht ausgestorben, sondern leben weiter auf der Erde. Zu ihnen gehört auch der gutmütige Apatosaurus Arlo, der zwar stets versucht, seine Familie tatkräftig zu unterstützen, sich jedoch vor allem und jedem fürchtet. Als er eines Tages aber in einen reißenden Fluss fällt und erst weit entfernt von seinem Zuhause wieder an Land gespült wird, muss er sich in einer ihm fremden Umgebung seinen Ängsten stellen. Dabei ist er allerdings nicht allein, hat er kurz zuvor doch Bekanntschaft mit dem wilden Menschenjungen Spot gemacht, der ganz im Gegensatz zu Arlo vor keiner Gefahr zurückschreckt.




Do 25.2. - So 28.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Picknick mit Bären    98 min.   

USA 2015 Regie: Ken Kwapis   Wunschfilm

Mit dem bewährten Konzept des klassischen Buddy- und Roadmovie lässt sich die 78jährige Leinwandikone Robert Redford zusammen mit Hollywood-Urgestein Nick Nolte auf einen Kampf mit der Natur und den Tücken des Alters ein. Frei nach Bill Brysons selbstironischen Wanderbuch „A Walk in the Woods“ schlagen sich die beiden Schauspiellegenden auf dem Appalachian Trail, den längsten Wanderweg der Welt, durch die amerikanische Wildnis. Ein unterhaltsamer, waghalsiger Trip angereichert mit slapstickhafter Komik und phantastischen Landschaftsbildern, der den beiden Altmeistern die Gnade der Freundschaft eröffnet.




Do 25.2. - So 28.2. um 21.00 Uhr und
Mo 29.2. - Mi 2.3. um 20.30 Uhr Großer Saal


The Revenant – Der Rückkehrer    157 min.   

USA 2015 Regie: Alejandro González Iñárritu

Kaum ein Jahr nach seinem mehrfachen Oscar Gewinner „Birdman“ legt Alejandro González Iñárritu schon einen neuen Film vor: „The Revenant – Der Rückkehrer“ mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle eines Trappers im frühen 19. Jahrhunderts ist bildgewaltiges, archaisches, zum teil brutales Abenteuerkino, das in jedem Moment von seiner eigenen Bedeutung überzeugt ist.- South Dakota, circa 1820: Der Fährtenleser Hugh Glass führt eine Gruppe Trapper durch die kaum erschlossene Landschaft des amerikanischen Kontinents. Der Drang nach Westen treibt die Einwanderer an, Konflikte mit den Ureinwohnern bleiben nicht aus. Nach einem Angriff auf ihr Camp sind nur noch wenige Mitglieder der Expedition übrig und Henry beschließt, ins befestigte Lager zurückzukehren.!! Mit Musik vom Chemnitzer Carsten Nicolai!!




Do 25.2. - So 28.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Unter Freunden    90 min.   

Frankreich 2015 Regie: Olivier Baroux

Drei alte Freunde, ihre Frauen und ein Segelschiff: Da kann viel passieren, und es passiert auch viel in dieser Komödie mit Daniel Auteuil. Er spielt einen reichen Geschäftsmann, der seinen Kumpels mal eben einen Wochenendtörn nach Korsika spendiert. Der turbulente Film ist unterhaltsam und anstelle von echten Konflikten mit komischem Potenzial gibt es jede Menge Chaos, Clownerien und einen veritablen Zickenkrieg. Das ist hübsch anzusehen und wirklich lustig, doch erst spät wird deutlich, was der Film eigentlich erzählen will: die Geschichte einer Männerfreundschaft, bei der die Beteiligten gerade noch rechtzeitig die Kurve kriegen und endlich ehrlich zueinander sind.




Mo 29.2. - Mi 2.3. um 18.00 Uhr Großer Saal


Südafrika – Der Kinofilm    99 min.   

D 2016 Regie: Silke Schranz und Christian Wüstenberg

Von den Machern der Erfolgsdoku „Australien in 100 Tagen“ und „Ostsee von oben“. Für ihren Film sind Silke Schranz und Christian Wüstenberg im Wohnmobil kreuz und quer durch Südafrika, Swaziland und Lesotho gereist. Auf dem 10.000 Kilometer langen Weg von Kapstadt bis nach Johannesburg haben sie jeden Tag während der zweimonatigen Reise dokumentiert. Elefantenbullen kämpfen um einen Platz am Wasserloch, eine riesige Wasserbüffelherde stampft staubend an den Kameras vorbei. Natürlich tauchen die Filmemacher auch in die unterschiedlichen südafrikanischen Kulturen ein. Sie begleiten Township-Bewohner durch die engen Wellblechgassen. Sie sind auf den Spuren Nelson Mandelas unterwegs und ein stolzer Zulufarmer öffnet die Tür zu seinem traditionellen Rundhaus.




Mo 29.2. - Mi 2.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Das Cheops-Projekt – Das Eisen der Pharaonen    100 min.   

D 2015 Regie: Dominique Görlitz

Der Chemnitzer ABORA-Forscher Dr. Dominique Görlitz präsentiert seine neusten Entdeckererkenntnisse aus der Cheops-Pyramide. Dieses Projekt kam durch die Diffamierungen durch den ex-Antikenminister Zahi Hawass zur Weltberühmtheit. Der Film klärt sie aber über die wahren Hintergründe auf und nimmt sie mit ins Innere dieses Bauwerks. Dort haben Dominique Görlitz und Stefan Erdmann die Reste von Eisen gefunden. Mit einem spektakulären Hebe-Experiment konnten sie ihre spannende Theorie untermauern. Im Anschluß an die Vorführung steht Dr. Dominique Görlitz zum Gespräch zur Verfügung.