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  KINOPLAN für Monat Januar 2017


Woche vom 29.
12. bis 04. 01. 2017



Do 29.12. - Fr 30.12. + So 1.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Trolls    93 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2016 Regie: Mike Mitchell   Kinderkino

20 Jahre schon leben die immer gutgelaunten Trolle in Frieden, seit ihr König sie aus der Gefangenschaft der fiesen Bergen befreit hat, für die es nichts Besseres gibt, als die kleinen Geschöpfe mit den langen Haaren zu verspeisen. Für die Trolle gilt es deswegen nur noch jeden Tag eine große Party nach der anderen zu schmeißen. Doch die ständige Feierei ruft die Bergen wieder auf den Plan, die eines Tages fast die gesamte Troll- Bevölkerung entführen. In ihrer Verzweiflung wendet sich Poppy an den einzigen schlecht gelaunten Troll den es gibt: Branch. Gemeinsam begibt sich das ungleiche Paar, auf eine gefährliche Reise. Animationsfilm zu den "Troll Dolls", der berühmten Spielzeugreihe.




Do 29.12. - Fr 30.12. + So 1.1. um 18.45 Uhr und
Mo 2.1. - Mi 4.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


Die Überglücklichen    118 min.   

Italien, Frankreich 2016 Regie: Paolo Virzì

Man könnte sagen, dass Paolo Virzì mit seiner Tragikomödie „Einer flog übers Kuckucksnest“ mit „Thelma & Louise“ kreuzt. Nach „Die süße Gier“ einer Satire auf die Wirtschaftskrise in Italien, folgt nun ein beschwingtes Roadmovie, das nicht minder in seinem Heimatland verankert ist. „Die Überglücklichen“ aus dem Titel sind zwei Frauen, die gemeinsam aus einer Psychiatrie ausbrechen und quer durch die sommerliche Toskana flüchten. Unterwegs wachsen die Frauen nicht nur zu einem gut eingespielten Duo zusammen, sondern stellen sich auch ihren seelischen Leiden. Mit zwei herausragenden Hauptdarstellerinnen und jeder Menge Dialogwitz gelingt Virzì eine unterhaltsame, mediterrane Tragikomödie rund um Freundschaft und den Ausweg aus einer krisengeschüttelten Lebensphase. Darsteller: Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti




Do 29.12. - Fr 30.12. + So 1.1. um 21.15 Uhr und
Mo 2.1. - Mi 4.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Willkommen bei den Hartmanns    116 min.   

D 2016 Regie: Simon Verhoeven

Der Familie Hartmann stehen turbulente Zeiten bevor, als Mutter Angelika (Senta Berger) nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt, gegen den Willen ihres Mannes Richard (Heiner Lauterbach) mit Diallo (Eric Kabongo) einen der dortigen Bewohner bei sich aufzunehmen. Und bald füllt sich das Haus noch weiter. Denn Tochter Sophie (Palina Rojinski), eine ziellose Dauerstudentin auf der Flucht vor einem Verehrer, und der Burnout-gefährdete Sohn Philipp (Florian David Fitz) samt Enkel Basti (Marinus Hohmann) ziehen wieder zuhause ein. Während der Nachwuchs bald feststellen muss, dass es in der Ehe seiner Eltern kräftig kriselt, durchlebt die Familie durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus lauter Wirrungen und Turbulenzen - da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes.




Do 29.12. - Fr 30.12. um 20.00 Uhr und
So 1.1.- Mi 4.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Gemeinsam wohnt man besser    97 min.   

Frankreich 2016 Regie: François Desagnat

Hubert Jacquin wollte eigentlich nur eine Putzfrau einstellen, sonst nichts. Doch stattdessen hat der alte Witwer auf einmal eine richtige Mitbewohnerin am Hals! Sich allein mit einem alten Tattergreis die Wohnung zu teilen ist allerdings nicht so ganz nach dem Geschmack der exzentrischen Manuela. Deshalb überredet sie Hubert in einem alkoholbenebelten Moment dazu, die WG zu vergrößern. Es dauert nicht lange und aus den sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten wird eine richtig gut funktionierende Einheit – wäre da bloß nicht der alte Hubert, dessen Macken und Marotten 70 Jahre lang kultiviert wurden und sich deshalb nur schwer ablegen lassen… Das Ergebnis ist ein kurzweiliger, oft sehr witziger, aber auch oberflächlicher Film. Mit André Dussollier, Bérengère Krief, Arnaud Ducret





Woche vom 05.
01. bis 11. 01. 2017



Fr 6.1. - So 8.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Trolls    93 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2016 Regie: Mike Mitchell   Kinderkino

20 Jahre schon leben die immer gutgelaunten Trolle in Frieden, seit ihr König sie aus der Gefangenschaft der fiesen Bergen befreit hat, für die es nichts Besseres gibt, als die kleinen Geschöpfe mit den langen Haaren zu verspeisen. Für die Trolle gilt es deswegen nur noch jeden Tag eine große Party nach der anderen zu schmeißen. Doch die ständige Feierei ruft die Bergen wieder auf den Plan, die eines Tages fast die gesamte Troll-Bevölkerung entführen. In ihrer Verzweiflung wendet sich Poppy an den einzigen schlecht gelaunten Troll den es gibt: Branch. Gemeinsam begibt sich das ungleiche Paar, auf eine gefährliche Reise. Animationsfilm zu den "Troll Dolls", der berühmten Spielzeugreihe.




Do 5.1. - So 8.1. um 18.45 Uhr Großer Saal


Willkommen bei den Hartmanns    116 min.   

D 2016 Regie: Simon Verhoeven

Der Familie Hartmann stehen turbulente Zeiten bevor, als Mutter Angelika (Senta Berger) nach dem Besuch eines Flüchtlingsheims beschließt, gegen den Willen ihres Mannes Richard (Heiner Lauterbach) mit Diallo (Eric Kabongo) einen der dortigen Bewohner bei sich aufzunehmen. Und bald füllt sich das Haus noch weiter. Denn Tochter Sophie (Palina Rojinski), eine ziellose Dauerstudentin auf der Flucht vor einem Verehrer, und der Burnout-gefährdete Sohn Philipp (Florian David Fitz) samt Enkel Basti (Marinus Hohmann) ziehen wieder zuhause ein. Während der Nachwuchs bald feststellen muss, dass es in der Ehe seiner Eltern kräftig kriselt, durchlebt die Familie durch die ungewohnte Situation in ihrem Haus lauter Wirrungen und Turbulenzen - da geht es den Hartmanns wie dem Rest des Landes.




Do 5.1. - So 8.1. um 21.15 Uhr und
Mo 9.1. + Di 10.1. um 20.30 Uhr Großer Saal


Arrival    116 min.   

USA 2016 Regie: Denis Villeneuve

Wenn Denis Villeneuve („Sicario“, „Prisoners“) einen vermeintlichen Alien-Invasions-Film dreht, dann sollte man besser keinen „Independence Day“ erwarten. Eigentlich könnte das meditative Science-Fiction-Drama kaum weiter von Emmerichs Popcorn-Kino entfernt sein. Getragen von virtuosen Bildern, einem hypnotischen Soundtrack und der Oscar-verdächtigen Amy Adams folgt „Arrival“ stattdessen seinem ganz eigenen, faszinierenden Rhythmus. Sieht so der „2001“ unserer Zeit aus? Darsteller: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker, Michael Stuhlbarg, Tzi Ma - „Ein Meisterwerk – ‚Arrival‘ ist der beste Science-Fiction-Film seit langem.“/ Berliner Zeitung




Do 5.1. - Mi 11.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Marie Curie    95 min.   

Frankreich, Polen, D 2016 Regie: Marie Noëlle

Der Filmemacherin Marie Noëlle gelingt mit ihrem lebendigen, sensiblen Biopic nicht nur eine längst überfällige Würdigung der zweifachen Nobelpreisträgerin Marie Curie, sondern sie zeigt die geniale Wissenschaftlerin auch als leidenschaftlichen Freigeist und emotionale, moderne Frau. Vor allem die polnische Schauspielerin Carolina Gruszka begeistert als feminine, unermüdliche Forscherin. Dass dabei die Forschungsergebnisse weniger im Vordergrund stehen, tut dem geradlinig, inszenierten Porträt keinen Abbruch. Denn die Regisseurin führt bestechend vor, wie Marie Curie trotz aller männlicher Vorurteile ihr eigenes Leben führt.




Mo 9.1. + Di 10.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Meine Zeit mit Cézanne    113 min.   

Frankreich 2016 Regie: Danièle Thompson   Wunschfilm

Paul Cézanne und Èmile Zola, der Maler und der Schriftsteller, der eine schon zu Lebzeiten weltberühmt, der andere ein Leben lang verkannt. Bewusst stellt Autorin und Regisseurin Danièle Thompson in ihrem ausufernden, wuchernden Doppelporträt "Meine Zeit mit Cézanne" die Kontraste zwischen zwei der größten Künstler Frankreichs heraus, was ihren Film in vielerlei Hinsicht zu einem geradezu impressionistischen Werk mit erzählerischem Reichtum macht. Darsteller: Guillaume Canet, Guillaume Gallienne, Alice Pol, Déborah Francois, Sabine Azéma




Mi 11.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Karl-Marx-Stadt-EXQUISIT    ca. 130 min.   

Chemnitz als es Karl-Marx-Stadt war auf 16-mm- und auf 8-mm-Film in schwarz/weiß und in Farbe. Bisher unveröffentlichte private und semiprofesionelle historische Filmaufnahmen aus Chemnitz / Karl-Marx-Stadt aus den 1950er bis 1980er Jahren. Zusammengestellt zu einer neuen zweistündigen Film-Schau und Live kommentiert. Karl-Marx-Stadt in den 1950er Jahren, das Stadtzentrum in Farbfilmaufnahmen 1969, die Enthüllung des Karl-Marx-Monuments 1971 in Farbe, das Pressefest der Freien Presse 1975, ein Besuch im Tierpark Karl-Marx-Stadt 1986 und vieles mehr. Ein Filmabend mit vielen Erinnerungen.





Woche vom 12.
01. bis 18. 01. 2017



Fr 13.1. - So 15.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt    105 min.    ohne Altersbeschränkung

D, Belgien 2016 Regie: Wolfgang Groos   Kinderkino

Eine wunderschöne und fantasievolle Neuverfilmung eines wahren Klassikers, die alten und neuen Fans der Geschichte viel Vergnügen bereiten wird. Der Kinderbuchklassiker von 1967 wurde schon 1972 als Puppenfilm- Serie des WDR adaptiert. Regisseur Wolfgang Groos, bekannt für „Rico, Oskar und das Herzgebreche“, verfilmt die Geschichte über die Freundschaft eines Jungen zu einem Roboter nun in einer modernisierten Variante. Die leicht verständliche Botschaft verpackt Groos in ein kurzweiliges Abenteuer, das ein Publikum ab fünf Jahren avisiert. Darsteller: Arsseni Bultmann, Friedrich Mücke, Sam Riley, Alexandra Maria Lara, Jördis Triebel




Do 12.1. - So 15.1. um 18.45 Uhr und
Mo 16.1. - Mi 18.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


Love and Friendship    96 min.   

GB 2016 Regie: Whit Stillmann

Die gute alte Jane Austen taugt traditionell für Verfilmungen. Nun kommt das kaum bekannte Frühwerk „Lady Susan“ auf die Leinwand - und entpuppt sich als höchst charmanter Coup. So umwerfend komisch und brillant scharfzüngig gab es die Austen nur selten zu sehen. Kate Beckinsale überzeugt mit einer betörenden Glanzleistung als finanzklamme Witwe, die nach vermögenden Heirats-Kandidaten Ausschau hält - und dabei die feine Snob-Society so selbstbewusst wie clever am Nasenring durch die Manege der Eitelkeiten zieht. Verstaubter Kostümschinken war gestern: Nun kommt eine historische Gesellschaftssatire-Lovestory mit geschliffenem Wortwitz sowie einer ziemlich starken, attraktiven Frau.




Do 12.1. - So 15.1. um 21.00 Uhr und
Mo 16.1. - Mi 18.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Nocturnal Animals    115 min.   

USA 2016 Regie: Tom Ford   Tipp

Als Thriller und als Melodram ein absoluter Hit und dazu ein feines Stück Filmkunst mit vielen cineastischen Highlights, einer tollen Besetzung und mit einer höchst raffinierten Handlung: Susan (Amy Adams) bekommt Post von ihrem Ex-Mann, dem Autor Edward – Jake Gyllenhall in einer Doppelrolle. Er schickt ihr ein Romanmanuskript mit dem Titel „Nocturnal Animals“, das Susans ganzes Leben auf den Kopf stellt. Liebe, Moral und Rache – das sind die Grundthemen, die Tom Ford ( „A Single Man“ ) in seinem zweiten Film mit perfider Logik verfolgt, und zwar bis zur letzten überraschenden Sekunde. Hier wird Hochspannung als intellektuelles Vergnügen serviert!




Do 12.1. - Mi 18.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Ich, Daniel Blake    100 min.   

GB 2016 Regie: Ken Loach

Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken, dass Ken Loach ein Sadist ist, sich wie ein Gott aufführt, der seinem Daniel genannten Hiob ein Hindernis nach den anderen in den Weg stellt, ihm keinen Ausweg aus dem Dickicht der Bürokratie, der Unmenschlichkeit der (britischen) Sozialsysteme lässt. Als älterer Mann hat Blake kaum Aussicht auf einen Job, sucht also eigentlich nur pro forma, um die Bürokratie zu befriedigen. Mag es Anfangs noch wie eine böse Satire wirken, wenn Daniel mit immer neuen Hürden konfrontiert wird, er Formular A vorweisen muss, um B zu bekommen, er A aber nicht ohne B bekommt, wandelt sich der Ton ins zunehmend tragische. Der Kraft dieser schonungslosen Anklage des Verfalls von Sozialsystemen und Mitmenschlichkeit kann man sich kaum entziehen.





Woche vom 19.
01. bis 25. 01. 2017



Fr 20.1. - So 22.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt    105 min.    ohne Altersbeschränkung

D, Belgien 2016 Regie: Wolfgang Groos   Kinderkino

Eine wunderschöne und fantasievolle Neuverfilmung eines wahren Klassikers, die alten und neuen Fans der Geschichte viel Vergnügen bereiten wird. Der Kinderbuchklassiker von 1967 wurde schon 1972 als Puppenfilm- Serie des WDR adaptiert. Regisseur Wolfgang Groos, bekannt für „Rico, Oskar und das Herzgebreche“, verfilmt die Geschichte über die Freundschaft eines Jungen zu einem Roboter nun in einer modernisierten Variante. Die leicht verständliche Botschaft verpackt Groos in ein kurzweiliges Abenteuer, das ein Publikum ab fünf Jahren avisiert. Darsteller: Arsseni Bultmann, Friedrich Mücke, Sam Riley, Alexandra Maria Lara, Jördis Triebel




Do 19.1. - So 22.1. um 18.45 Uhr Großer Saal


SMS für dich    107 min.   

D 2016 Regie: Karoline Herfurth

Regiedebüt von Karoline Herfurth nach dem gleichnamigen Roman von Sofie Cramer. - Claras (Karoline Herfurth) große Liebe Ben ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Selbst zwei Jahre nach den tragischen Ereignissen kommt sie mit ihrer Trauer nur schwer zurecht. Auch ihre lebhafte Mitbewohnerin Katja (Nora Tschirner) kann Claras Mauer aus Schmerz nur schwer durchbrechen. Nur ein Weg scheint Clara Linderung zu verschaffen: Sie schreibt an Bens alte Handynummer SMSen und schildert ihm ihre nach wie vor starken Gefühle. Was sie jedoch nicht ahnen kann: Die Nummer wurde kürzlich an eine neue Person vergeben. So erhält Sportjournalist Mark (Friedrich Mücke) von einer geheimnisvollen Absenderin SMSen voller Sehnsucht, Liebe und Schmerz.




Do 19.1. - So 22.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Frantz    113 min.   

Frankreich/ D 2016 Regie: François Ozon   Wunschfilm

Ein mit großem Stilwillen inszeniertes, berührendes Drama um Krieg und Frieden, Verlust und Vergebung, Liebe und Lebenswillen ist der neue Film des französischen Regisseurs Francois Ozon, der in seiner schwarzweißen und mit farbigen Tupfern angereicherten Bildästhetik und ebenso mit seiner erzählerischen Stringenz an "Das weiße Band" erinnert. Passend zum 100jährigen Gedenken an die verheerende Schlacht um Verdun, erzählt die französisch-deutsche Koproduktion vom Zusammentreffen eines ehemaligen französischen Soldaten mit der trauernden Frau eines gefallenen deutschen Soldaten kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. Getragen wird die fesselnde Geschichte von einer überragenden Paula Beer, die mit wenigen Blicken unendlich viel Emotionen auszudrücken vermag. Große europäische Filmkunst!




Mo 23.1. - Mi 25.1. um 18.00 Uhr Großer Saal


Toni Erdmann    162 min.   

D, Österreich 2016 Regie: Maren Ade   Tipp

Zum Niederknien: Maren Ade puzzelt ihre feine Familiendramödie zu einer wunderbar intelligenten Geschichte. Die Story von der Karrierefrau Ines (Sandra Hüller) und ihrem einfallsreichen Vater (Peter Simonischek) ist nicht nur ungewöhnlich, sondern sie zeigt den Kampf der Generationen als liebevoll ironische Herausforderung für beide Seiten. Wie in einem schüchtern startenden Pas de deux kreisen Vater und Tochter umeinander, befehden sich und lieben sich doch. Das ist allerschönstes Kino – spannend, witzig und manchmal ein bisschen ergreifend! - "TONI ERDMANN ist eine Sensation. Eine feinsinnige Komödie über eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung und die Plausibilität des Irrwitzigen."/DIE ZEIT




Mo 23.1. - Mi 25.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Aelita    104 min.    Zur Ausstellung in den Kunstsammlungen

UdSSR 1924 Regie: Jakow Protasanow

Eine frühe expressionistische Science-Fiction-Geschichte mit einer klaren Botschaft. Die Verfilmung einer Novelle von Alexej Tolstoi. - Die Herrscherin des Mars beobachtet einen russischen Forscher, der den Flug zu ihrem Planeten plant, und verliebt sich in ihn. Der Wissenschaftler vergisst über seiner Arbeit alles um sich herum, auch seine Frau, die von einem zwielichtigem Typen umworben wird. Aber der Flug zum Mars findet statt und dort gibt es auch gleich Revolution. Ein früher Stummfilm in schrägen Kostümen und Kulissen. Konstruktivistische Kostüme und Dekoration von Aleksandra Exter, die in der derzeitigen Ausstellung im Museum am Theaterplatz mit ausgestellt ist.




Mo 23.1. - Mi 25.1. um 21.15 Uhr Großer Saal


Frank Zappa, Eat that Question    90 min.   

D, Frankreich 2015 Regie: Thorsten Schütte

Er gehört zu den prägendsten, meistzitierten Musikern des letzten Jahrhunderts, bewundert für seine Kompositionskunst und gefürchtet wegen seiner satirischen Texte: Frank Zappa. Im Laufe seiner rund 30- jährigen Karriere gab es kaum ein musikalisches Gerne, in dem Zappa sich nicht versuchte. 1993 starb er mit nur 52 Jahren an Krebs. Die aus unzähligen, zum Teil sehr seltenen Interview- und Konzertschnipseln bestehende Doku „Eat that Question“, setzt dem Tausendsassa und Workaholic ein würdiges filmisches Denkmal. Seine Persönlichkeit und sein Charakter werden greifbar, seine musikalischen Fähigkeiten hörbar.





Woche vom 26.
01. bis 01. 02. 2017



Fr 27.1. - So 29.1. um 16.00 Uhr Großer Saal


Sing    108 min.    ohne Altersbeschränkung

USA , Japan 2016 Regie: Garth Jennings   Kinderkino

Koala Buster Moon leitet ein Theater, um das es nicht sonderlich gut bestellt ist. Als er merkt, dass er ohne Anstrengungen nicht aus den roten Zahlen kommt, ruft Buster kurzerhand zu einem Gesangswettbewerb auf. Gemeinsam mit seinem treuen Freund, dem Schaf Eddie, das am liebsten an der Konsole zockt und am Pool rumhängt, lädt er zum Vorsingen. Jedes der stimmgewaltigen Tiere träumt von der großen Karriere… Unterhaltsamer Trickfilm für die ganze Familie.




Do 26.1. - So 29.1. um 18.30 Uhr und
30.1. - Mi 1.2. um 21.00 Uhr Großer Saal


La La Land    127 min.   

USA 2016 Regie: Damien Chazelle

Der umjubelte Eröffnungsfilm der Filmfestspiele von Venedig 2016. Im zweiten Film von Regie-Wunderkind Damien Chazelle ("Whiplash") wird gesungen und getanzt und werden ganz große Gefühle auf die Leinwand gezaubert. Er erzählt von zwei Künstlern, die versuchen, sich in der Glamourwelt Hollywoods zu behaupten. Mit Emma Stone und Ryan Gosling hat Damien Chazelle ein Traumpaar gefunden, das seine Vision lebhaft und emotional überzeugend zu verkörpern vermag. Man merkt dem Film an, mit wieviel Freude und Inbrunst er diese Liebes- und Lebensgeschichte erzählt und sich dabei quer durch die Musical-Historie zitiert. Schon jetzt eine echte Oscar-Empfehlung!




Do 26.1. - So 29.1. um 21.15 Uhr und
Mo 30.1. - Mi 1.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Die feine Gesellschaft    120 min.   

Frankreich/D 2016 Regie: Bruno Dumont

Bruno Dumont erzählt mit bizarrem Humor von zwei gegensätzlichen Familien in der Normandie um 1900. Die prachtvoll ausgestattete Gesellschaftsgroteske ist kein leichter Film, die Geschichte ist eine burleske, zeitweilig ziemlich makaber-böse Romeo-und-Julia-Variante, die sich letztlich einer Genre-Einordnung entzieht und zwischen Slapstick, exaltierten Späßen und blutigem Ernst operiert. Hier regiert die sehr spezielle französische Form des Horrortheaters mit rabiatem Humor, angereichert mit Slapstick, kräftig durch die Gagmaschine gedreht und on the top garniert mit einer unübersehbaren Gesellschaftskritik. Darsteller: Fabrice Luchini, Juliette Binoche, Valeria Bruni Tedeschi, Jean-Luc Vincent




Do 26.1. - So 29.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Nur fliegen ist schöner    105 min.   

Frankreich 2015 Regie: Bruno Podalydès   Wunschfilm

Wer träumt nicht davon, aus dem Alltag auszubrechen, sich aufzumachen in die Natur, in die Freiheit? Weg zu fliegen, weg zu fahren. Oder: weg zu paddeln - so wie der etwas steife 50jährige Michel in dieser liebevollen französischen Komödie. Im Kopf macht er sich öfter auf zu kleinen Fluchten, aber so wirklich traut er sich nicht. Bis er sich eines Tages, halb geschubst von seiner Frau, mit einem Kayak auf einen neuen Fluss des Lebens begibt. Wirklich weit kommt er nicht - und doch viel weiter, als er sich je erträumt hat. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Viel charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein. / Darsteller: Bruno Podalydès, Agnès Jaoui, Vimala Pons, Sandrine Kiberlain




Mo 30.1. - Mi 1.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Zu Fuß über die Alpen    70 min.   

Österreich 2015 Regie u. Kamera: Petra & Gerhard Zwerger-Schoner

Die Drei-Länder-Wanderung von München nach Venedig ist eine abwechslungsreiche Tour für leidenschaftliche Berggeher. In gut 30 Tagen führt die Strecke über fast 550 km und 22.000 Höhenmeter über die Bayerischen Voralpen, das Karwendel und die Zillertaler Alpen, bis nach Südtirol in die Dolomiten und die Piave Ebene nach Venedig. Der Film ist ein informatives und spannendes Portrait der Alpenüberquerung und enthüllt ein sehr persönliches Bild der beiden Wanderer, mit allen Höhen und Tiefen auf einer wochenlangen Wanderung, aber trotzdem mit einer Portion Humor.