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  KINOPLAN für Monat Dezember 2014


Woche vom 27.
11. bis 03. 12. 2014



Sa 29.11. + So 30.11. um 18.30 Uhr und
Mo 1.12. - Mi 3.12. um 18.00 Uhr Großer Saal


Mr. Turner - Meister des Lichts    149 min.   

GB / D / F 2014 Regie: Mike Leigh   Tipp

Ein bissiger Gesellschaftskritiker porträtiert einen romantischen Maler! Dass ausgerechnet der Brite Mike Leigh („Nackt“) sich mit "Mr. Turner" filmisch dem Leben seines berühmten Landmanns William Turner widmet, ist eine ziemliche Überraschung. Wer einen bieder bebilderten Wikipedia-Eintrag befürchtet, wird bei Leigh glücklicherweise enttäuscht. Ihn interessieren einmal mehr die ganz normalen Leute – zu denen eben auch dieses kauzige Genie gehört. Er zählt zu den besten, und mittlerweile teuersten Malern der Welt. Als der fleißige Turner anno 1851 mit 76 Jahren starb, hinterließ er mehr als 20.000 Werke. So überwältigend die Bilder des Mr. Turner, so auch jene des Mr. Leigh. Timothy Spall als Mr. Turner präsentiert sich in absoluter Bestform - und wurde in Cannes prompt mit der Palme als bester Darsteller prämiert. Raffinierter wurde ein ganz großer Maler im Kino selten porträtiert.




Sa 29.11. + So 30.11. um 21.30 Uhr und
Mo 1.12. - Mi 3.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


5 Zimmer Küche Sarg    86 min.   

Neuseeland 2013 Regie: Jemaine Clement, Taika Waititi

Der sehr treffende deutsche Titel lässt es ahnen: „5 Zimmer Küche Sarg“ imaginiert im Stil einer Dokumentation wie es aussieht, wenn Vampire sich eine Wohngemeinschaft teilen. Diese ebenso einfache wie geniale Idee hatten die Neuseeländer Jemaine Clement und Taika Waititi und machen daraus einen hochkomischen Film über die alltäglichen Nöte von Blutsaugern.- Im Stil einer Mockumentary (also einer falschen Dokumentation) wird von einem Fernsehteam berichtet, die die Erlaubnis erhalten (und das Versprechen, nicht verspeist zu werden!), einige Wochen in einer Vampir-WG zu drehen. Dort leben die teils Jahrhunderte alten Blutsauger in mehr oder weniger großer Harmonie.




Mo 1.12. - Mi 3.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Hirngespinster    96 min.   

D 2013 Regie: Christian Bach

Zu den wohl am besten gehüteten Familiengeheimnissen gehört, wenn ein Mitglied an einer psychischen Erkrankung leidet. Denn, so sagt Regie-Debütant Christian Bach, Krankheiten der Seele lösen ein tiefes Unbehagen aus. In „Hirngespinster“ spielt Tobias Moretti einen an Schizophrenie leidenden Familienvater, Newcomer Jonas Nay seinen Sohn, der sich nicht lösen kann von seiner dysfunktionalen Familie. Beide Darsteller wurden 2013 für ihre Leistungen mit einem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.





Woche vom 04.
12. bis 10. 12. 2014



Do 4.12. um 20.00 Uhr Großer Saal


Sonderveranstaltung „Warren Miller – No Turning Back“    ca. 180 min.   

Der neue Film von Warren Miller. Auf der Deutschlandtour macht der Film Station im Clubkino. Zu sehen sind wieder die besten Stunts und Tricks im Schnee, die besten Fahrer und die besten Spots. Achtung geänderte Eintrittspreise: AK 14,-€ , Vorverkauf im Internet für 12,- €




Fr 5.12. - So 7.12. um 16.30 Uhr Großer Saal


Der 7bte Zwerg    87 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2014 Regie: Boris Aljinovic, Harald Siepermann   Kinderkino

Das dritte amüsante Leinwandabenteuer um Otto Waalkes etwas andere Märchenhelden – diesmal animiert. Wieder mit von der lustigen Partie, einem heiteren Mix aus Märchen und Filmzitaten, sind die aus den beiden Vorgängern bekannten und beliebten Comedians und Sprecher, neben Otto Waalkes u. a. Gustav Peter Wöhler, "Tatort"-Kommissar Boris Aljinovic, Ralf Schmitz und Nina Hagen als böse Fee. Zauberhafte Unterhaltung! Eine sehr freie Interpretation von Dornröschen.




Fr 5.12. - So 7.12. um 19.00 Uhr und
Mo 8.12. - Mi 10.12. um 21.30 Uhr Großer Saal


Im Labyrinth des Schweigens    100 min.   

D 2014 Regie: Giulio Ricciarelli   Tipp

Endlich bekommt ein stiller Held von Nachkriegsdeutschland ein filmisches Denkmal, das er längst verdient hat. Fritz Bauer heißt der Mann, der als Generalstaatsanwalt in Hessen dafür sorgte, dass es in der Bundesrepublik anno 1963 zu den Auschwitz-Prozessen kam und keiner mehr sagen konnte, "das hab ich nicht gewusst". Angestoßen wurde die Sache von einem umtriebigen Journalisten, mit den Ermittlungen betraute Bauer einen jungen Staatsanwalt - im Film eine fiktive Figur, die auf drei realen Ermittlern beruht. Was zum trägen Geschichtsunterricht hätte geraten können, entpuppt sich als ebenso spannendes wie anrührendes Drama über Vergangenheitsbewältigung und den aufrechten Gang. Der im Sommer verstorbene Gert Voss stellt als Fritz Bauer einmal mehr unter Beweis, warum er von der „Times“ einst zum „besten Schauspieler Europas“ gekürt wurde. Mit dem letzten Kinoauftritt setzt die Theater-Ikone diesem stillen Helden ein wahrhaft großes Denkmal. Ein ganz außergewöhnlicher, sehr spannender, sehr berührender, sehr wichtiger Film!




Fr 5.12. - So 7.12. um 21.30 Uhr Großer Saal


Pride    117 min.   

GB 2014 Regie: Matthew Warchus

In Sachen feel-good-movie macht den Briten so leicht keiner etwas vor. Sie zaubern aus Underdogs, Arbeitslosen und Außenseitern quirlige Helden und pfiffige Stehaufmännchen. "Pride" erzählt vom Streik der Minenarbeiter in Wales anno 1984. Um die Kumpel zu unterstützen, sammelt eine Schwulengruppe Geld – doch zuvor müssen erst diverse Vorurteile geknackt und die Betonköpfe der Gewerkschaft überlistet werden. Eine wahre Geschichte, witzig erzählt mit einem Füllhorn an Pointen, flotten Dialogen sowie liebenswerten Figuren mit Ecken und Kanten. Comedy in bester britischer "Full Monty"- und "Billy Elliot"-Tradition. Darsteller:  Ben Schnetzer, George MacKay, Imelda Staunton, Bill Nighy, Dominic West




Do 4.12. um 19.00 Uhr und
Fr 5.12. - So 7.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Nowitzki - Der perfekte Wurf    105 min.   

D 2014 Regie: Sebastian Dehnhardt

Dirk Nowitzki hat das geschafft, wovon die meisten Sportler nur träumen. Ihm gelang der Durchbruch in der besten Basketball-Liga der Welt, der Gewinn der Meisterschaft und die Anerkennung als „Most Valuable Player“. Nun blickt eine Sportdokumentation auf das Leben des „German Wunderkinds“ auf- und abseits des Platzes. Dabei steht die enge Beziehung zu Trainer und Förderer Holger Geschwindner im Mittelpunkt des dramaturgisch ganz auf den Gewinn des NBA-Titels zugeschnittenen Films, der uns Nowitzki als bodenständigen Ausnahmeathleten über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren vorstellt.




Mo 8.12. - Mi 10.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


The Cut    138 min.   

Deutschland, Frankreich, Türkei, Russland 2014

Nach "Gegen die Wand" und "Auf der anderen Seite" der letzte Teil von Fatih Akins Trilogie "Liebe, Tod und Teufel". „The Cut“ traut sich, ein wichtiges Kapitel der europäischen Geschichte zu erzählen, das mit seiner Thematik von Völkerhass, Vertreibung und religiösem Wahn mehr als aktuell ist: Ein junger Armenier überlebt den Völkermord durch die türkische Armee während des Ersten Weltkrieges und begibt sich auf eine lange Odyssee, um seine Familie wieder zu finden - inszeniert als gleichnishafter Kreuzweg, auf dessen Stationen er alle Formen von Leid und Unmenschlichkeit, aber auch von Hoffnung und Menschlichkeit erlebt. Ein engagiertes, sehr berührendes Filmepos.




Mo 8.12. - Mi 10.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

20000 Days on Earth    96 min.   

Großbritannien 2014 Regie: Ian Forsyth, Jane Pollard

Ein Tag im Leben von Nick Cave. Aber nein, der Film von Ian Forsyth und Jane Pollard ist keine Rockstar-Doku. Die beiden Künstler reißen die Grenzen zwischen Doku und Fiktion ein: Ihr Film ist ein Stück umwerfend inszenierter Fantasie - und kommt doch dem Mysterium Nick Cave ganz nah. Der Musiker trifft dabei auf Freunde und Weggefährten wie Ray Winstone, Blixa Bargeld und Kylie Minogue.





Woche vom 11.
12. bis 17. 12. 2014



Do 11.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Das war Karl-Marx-Stadt - Die lange Filmnacht der Erinnerungen 2.0    ca. 180 min.   

Zwischen Busbahnhof und Fritz-Heckert-Platz - Karl-Marx-Stadt in den 1950er bis 1980er Jahren. Eine Zeitreise mittels Schmalfilmen. Vier Jahrzehnte Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Lebens in der Stadt, die Chemnitz einmal war. Aufnahmen vom Aufbau des Stadtzentrums, der 800-Jahr-Feier, der Enthüllung des Karl-Marx-Denkmals und viele seltene Filmaufnahmen mehr. Dazu Musik der Zeit. Der neu aufgelegte Film zeigt auch bisher unveröffentlichtes Material. Mit Live-Moderation der Filminhalte.




Fr 12.12. - So 14.12. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die Boxtrolls    96 min.    ab 6 Jahren

USA 2014 Regie: Graham Annable, Anthony Stacchi   Kinderkino

Mit aufwendigen Stop-Motion-Animationen erschafft der Film eine skurrile und zugleich bezaubernde Welt, in der putzige Boxtrolle gegen die Vorurteile einer käseverrückten Menschheit kämpfen. - Üble Gerüchte wurden über die friedliebenden Gnome in die Welt gesetzt. Seither ist die Jagd auf die Boxtrolls eröffnet. Doch man hat die Rechnung ohne den Menschenjungen Eggs gemacht, der als Waisenkind mit den Boxtrolls unter der Erde aufgewachsen ist. Als dieser bei einem nächtlichen Ausflug von der Jagd auf seine Freunde erfährt, beschließt er, den Kampf aufzunehmen.




Fr 12.12. - So 14.12. um 19.00 Uhr Großer Saal


Wie in alten Zeiten    94 min.   

Frankreich 2013 Regie: Joel Hopkins

In dieser reifen und zugleich dynamischen Romantic Comedy kämpfen Pierce Prosnan und Emma Thompson als chaotisches Duo Infernale quasi um ihre Altersvorsorge. Ohne Kitsch und prätentiöse Bedeutungsschwere präsentiert Regisseur Joel Hopkins eine turbulente wie auch romantische Komödie (nicht nur) für die Generation 40 Plus. Hopkins erzählt seine Geschichte trotz Rentensorgen und körperlichen Verfallserscheinungen aber derart leicht und dynamisch, dass das Alter der Figuren fast (aber nur fast!) in den Hintergrund tritt. Seine Komik bedient sich sowohl dezenter Slapstickeinlagen als auch frecher Dialoge. Mehrere Running Gags lockern die Handlung immer wieder auf und erinnern den Zuschauer daran, dass das chaotische Leinwandschauspiel keinesfalls ernst zu nehmen ist.




Fr 12.12. - So 14.12. um 21.15 Uhr und
Mo 15.12. - Mi 17.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Das Salz der Erde    109 min.   

F 2014 Regie: Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado

Mit seiner beglückenden "Pina" hat Wim Wenders sich beschwingt in die Herzen von Presse und Publikum getanzt. Nun wiederholt er den Triumph mit einer anderen Künstler-Dokumentation, diesmal über den meisterhaften Fotografen Sebastião Salgado. Bei der Premiere in Cannes wurde der Film frenetisch gefeiert wie kaum ein anderer. Die Bilder des Brasilianers bewegen seit 40 Jahren die Menschen weltweit. Mit dessen Sohn Juliano als Ko-Regisseur an seiner Seite findet Wenders einen sehr persönlichen Zugang zu dem Maestro der Fotografie. Dass dieser charismatische Charakterkopf seine Werke mit launigen Worten selbst kommentiert, macht den besonderen Reiz dieser großartigen Hommage aus. Eindrucksvoller als auf der großen Kinoleinwand wird man diese Bilder in keiner Ausstellung zu sehen bekommen.




Do 11.12. - So 14.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Ein Augenblick Liebe    85 min.   

Frankreich 2014 Regie: Lisa Azuelos   Wunschfilm

Pierre (François Cluzet) ist seit 15 Jahren glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Eigentlich ist er mit seinem Leben sehr zufrieden. Bis er eines Abends auf einer Buchpremiere die erfolgreiche Schriftstellerin Elsa (Sophie Marceau) kennenlernt. Es knistert sogleich gewaltig zwischen ihnen. Sie flirten, lachen, lassen sich nicht mehr aus den Augen. Aber für Elsa sind verheiratete Männer tabu. Und auch Pierre will seiner Frau nicht untreu werden. Zwei Wochen später treffen sie sich unerwartet wieder. Dieselbe magische Anziehung wie beim ersten Mal. Als sie sich trennen, beschließen sie, ein Wiedersehen dem Zufall zu überlassen. Doch manchmal kann ein einziger Augenblick das ganze Leben ändern.- Die neue verführerische Liebesgeschichte von Lisa Azuelos, der Regisseurin von „LOL“.




Mo 15.12. - Mi 17.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Wish I was here    106 min.   

USA 2014 Regie: Zach Braff, Drehbuch: Adam Braff, Zach Braff

10 Jahre hat sich Zach Braff („Scrubs“) mit seinem zweiten Kinofilm Zeit gelassen. Das Ergebnis ist eine tragikomische Coming-of-Age-Geschichte mit viel Witz, popkulturellen Zitaten und hohem Wohlfühlfaktor. Wieder geht es um die Sinnsuche im Leben und einen plötzlichen Verlust bzw. Abschied. Eine routiniert inszenierte Dramedy und ein glänzend aufgelegtes Ensemble aus bekannten Gesichtern und Nachwuchsdarstellern. Hauptdarsteller Zach Braff als Aidan, der schlagartig mit dem Tod und der Endlichkeit des Lebens konfrontiert ist, unsicher, was er vom Leben erwarten dürfe und was/wer ihn wirklich glücklich macht. Darsteller: Zach Braff, Kate Hudson, Joey King, Mandy Patinkin, Josh Gad




Mo 15.12. - Mi 17.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Like father, like Son    120 min.   

Japan 2012 Regie: Hirokazu Kore-Eda   Der besondere Film

In seinem neuen Film beschäftigt sich der japanische Regisseur Hirokazu Kore-Eda einmal mehr mit Familienstrukturen. Bestimmende Frage ist dabei, ob ein nicht leiblicher Sohn genauso sehr Teil einer Familie sein kann wie ein leiblicher. Um dies zu erzählen erfindet Kore-Eda eine Geschichte, die er mit der ihm eigenen Sensibilität und genauen Beobachtungsgabe aber erneut zu einem präzisen, subtilen Film formt. -Für seine Familie hat der erfolgreiche Geschäftsmann Ryota Nonomiya kaum Zeit. Während er viel zu viel Zeit im Büro verbringt, kümmert sich seine Frau Midori um den gemeinsamen Sohn Keita. Der gesellschaftlichen Stellung des Vaters entsprechend wird der Sechsjährige dazu angehalten, besonders fleißig zu sein, in der Schule aufzupassen, Klavier zu lernen und sich auf ein erfolgreiches Leben vorzubereiten. Diese nur scheinbar heile Welt wird eines Tages aus den Fugen gehoben: Das Krankenhaus, in dem Keita geboren wurde, teilt den erschütterten Eltern mit, dass nach der Geburt eine Verwechslung passiert ist: Keita ist nicht der leibliche Sohn des Paares! Preis der Jury im Festival de Cannes





Woche vom 18.
12. bis 24. 12. 2014



Fr 19.12. - Di 23.12. um 16.30 Uhr Großer Saal


Morgen, Findus, wird's was geben    77 min.    ohne Altersbeschränkung

D / Schweden 2005 Regie: Jorgen Lerdam   Kinderkino

Der alte Pettersson verspricht seinem Kater Findus, dass am heilig Abend der Weihnachtsmann persönlich die Geschenke überbringen wird. Doch damit hat er sich in eine Zwickmühle gebracht und enttäuschen will er den Kater auch nicht. Also entwirft er eine Weihnachtsmannmaschine, mit der beide allerdings eine Menge seltsamer Dinge erleben. - Eine Kinospaß für die gesamte Familie.




Do 18.12. - So 21.12. um 19.00 Uhr und
Mo 22.12. - Di 23.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Plötzlich Gigolo    98 min.   

USA 2013 Regie: John Torturro

Ein Mann mittleren Alters lässt sich von einem älteren Freund überzeugen, als Callboy zu arbeiten und verliebt sich dabei in eine orthodoxe Jüdin, deren konservative Nachbarschaft diese Beziehung mit großer Skepsis beäugt. Das könnte eine Beziehungskomödie von Woody Allen sein - und ist in gewisser Weise genau das. Zwar hat Hauptdarsteller John Torturro Regie geführt, doch entstand das Konzept in enger Zusammenarbeit mit Woody Allen. Das Mentor-Schüler-Verhältnis der beiden spiegelt sich auch auf der Leinwand wider: Während Torturro den schüchternen Callboy Fioravante mimt, schlüpft Allen in Rolle seines beratenden Freundes und Zuhälters Murray, bis er die orthodoxe jüdische Witwe Avigal kennenlernt und sie zu einem Stelldichein mit Fioravante überredet, ohne zu ahnen, was diese Begegnung in Gang setzen wird.- Eine leichte, unterhaltsame Komödie über die Bedeutung körperlicher Nähe.




Do 18.12. - So 21.12. um 21.30 Uhr Großer Saal


Citizenfour    114 min.   

USA/ D 2014 Regie: Laura Poitras

Mitte Juni 2013 war es, als eine Nachricht wie eine Bombe einschlug: es gab hieb und stichfeste Beweise, die belegten, dass die Vereinigten Staaten, aber auch Großbritannien praktisch Alles und Jeden überwachten und der größte Überwachungsskandal der Geschichte kam ans Licht der Öffentlichkeit. Der Mann, der diesen Skandal (der anderthalb Jahre später praktisch immer noch keine Konsequenzen nach sich gezogen hat) an die Öffentlichkeit brachte, war nur für wenige Tage ein Unbekannter. Bald gab er sich als Edward Snowden zu erkennen. Dass Laura Poitras Film über die Enthüllungen des NSA-Mitarbeiters Edward Snowden jetzt schon in die Kinos kommt, verschafft "Citizenfour" besondere Relevanz, was er über den Menschen hinter den Enthüllungen erzählt, macht ihn zu einem herausragenden Film.




Do 18.12. - So 21.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die unerschütterliche Liebe der Suzanne    94 min.   

Frankreich 2013 Regie: Katell Quillévéré

Auch wenn die Mutter früh verstorben ist, so erleben Suzanne und ihre jüngere Schwester doch eine glückliche Kindheit. Als Suzanne mit 17 Jahren schwanger wird, ist die Familie wieder ein Quartett – bis Suzanne den Kleinkriminellen Julien kennenlernt, Vater, Schwester und Sohn verlässt und Hals über Kopf in ein neues, wenig erstrebenswertes, in Teilen aber doch auch abenteuerliches Leben flüchtet. - Die Regisseurin Katell Quillévéré erzählt die traurigen Entwicklungen von leichter Hand, vor der Kamera hat sie Darsteller (u.a. Sara Forestier und François Damiens), die mit beeindruckender Wahrhaftigkeit agieren und mit ihren Figuren mitfühlen lassen.- "Ein wuchtiges, anspruchsvolles, 25 jahre umspannendes Drama über Lebenssinn und Liebesglück, über Freude und Verzweiflung. Sehr, sehr sehenswert."/ KulturSPIEGEL




Mo 22.12. + Di 23.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Shirley – Visionen der Realität    93 min.   

Österreich 2013 Regie: Gustav Deutsch   Der besondere Film

Kaum zu kategorisieren ist „Shirley - Visionen der Realität“, in dem der österreichische Künstler und Filmemacher Gustav Deutsch 13 Gemälde von Edward Hopper ganz erstaunlich echt zum Leben erweckt. Eine lose Geschichte verknüpft die 13 Bilder, die den Lauf der amerikanischen Geschichte von den 30ern bis in die 60er Jahre nachzeichnen und dabei auch über Fragen der Darstellung und Wahrnehmung reflektieren. Wie präzise die Hopperschen Gemälde in Sets verwandelt wurden ist erstaunlich: Von den markanten, kräftigen Farben, über die Kostüme, bis hin und vor allem zum oft extremen Licht sind diese Filmbilder oft kaum von den gemalten Bildern zu unterscheiden. Ein bemerkenswerter Film.




Mo 22.12. + Di 23.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Nightmare before Christmas    77 min.    Weihnachtskult

USA 1993 Regie: Tim Burton   3D

Wie jedes Jahr - seit nun schon 21 Jahren - der schönste Film zum Thema Weihnachtsmann! - Ein aufwendiger Puppentrickfilm, der weniger auf ein beschauliches Weihnachtsfest setzt, sondern eher die Geister beschwört. Denn die Geister des Helloween bringen die Vorbereitungen zum Fest gehörig durcheinander. Dieses Weihnachtsmärchen lädt ein zum Gruseln und zum Lachen. Und dieses Jahr in gruseligen 3D!





Woche vom 25.
12. bis 31. 12. 2014



Do 25.12. um 21.00 Uhr Großer Saal


Weihnachtsparty   

Wie jedes Jahr – seit 21 Jahren! Aber diesmal mit ganz neuem Programm : Live - King Kreole-(wunderbar unterhaltsame Tanzmusik) aus Leipzig u. DJ's : Preller (detektor.fm) + Sir Henry (Nikola Tesla) Einlass 21.00 Uhr - Beginn 21.30 Uhr / Karten zu 5,-€ im Vorverkauf ab 6.12. nur im Kino.




Sa 27.12. - Di 30.12. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die Boxtrolls    96 min.    ab 6 Jahren

USA 2014 Regie: Graham Annable, Anthony Stacchi   Kinderkino

Mit aufwendigen Stop-Motion-Animationen erschafft der Film eine skurrile und zugleich bezaubernde Welt, in der putzige Boxtrolle gegen die Vorurteile einer käseverrückten Menschheit kämpfen. - Üble Gerüchte wurden über die friedliebenden Gnome in die Welt gesetzt. Seither ist die Jagd auf die Boxtrolls eröffnet. Doch man hat die Rechnung ohne den Menschenjungen Eggs gemacht, der als Waisenkind mit den Boxtrolls unter der Erde aufgewachsen ist. Als dieser bei einem nächtlichen Ausflug von der Jagd auf seine Freunde erfährt, beschließt er, den Kampf aufzunehmen.




Sa 27.12. - Di 30.12. um 18.30 Uhr Großer Saal


Madame Mallory und der Duft von Curry    117 min.   

USA 2014 Regie: Lasse Hallström   Wunschfilm

Erneut plädiert der schwedische Regisseur Lasse Hallström mit seiner neuen Sommerkomödie auf unterhaltsame Weise für Toleranz, Lebensfreude und Menschenwürde. Gleichzeitig ist sein Feel-Good-Movie nach dem Bestseller „The Hundred-Foot Journey“ von Richard Morais über die Fehde zwischen einem französischen Gourmetrestaurant und einem quirligen indischen Lokal ein inspirierendes Fest für alle Sinne. Sein Clash-of-Cultures sprüht nur so vor kulinarischem Genuss, der selbst Vorurteile besiegt. Besonders Oscar.Preisträgerin Helen Mirren glänzt in dieser charmanten Liebeserklärung an den unverfälschten Geschmack und beweist erneut, dass sie nicht umsonst als eine der größten Schauspielerinnen Hollywoods gilt.




Sa 27.12. - Di 30.12. um 21.15 Uhr Großer Saal


Wir sind die Neuen    92 min.   

D 2014 Regie: Ralf Westhoff   Tipp

Wenn Studenten von früher auf Studenten von heute treffen, Lebensträume von einst auf Lebensentwürfe von jetzt… Mit “Shoppen” legte Regisseur und Drehbuchautor Ralf Westhoff ein ausgesprochen innovatives Debüt vor, mit “Der letzte schöne Herbsttag” legte er liebevoll-charmant nach – mit  “Wir sind die Neuen” übertrifft er sich jetzt selbst. Seine Generationen-Geschichte ist eine absolut überzeugende, vor scharfzüngigem Dialogwitz nur so funkelnde WG-Komödie der besonderen Art. Er erzählt von drei alten Freunden, die einstmals in einer Studenten-WG lebten, ihre Träume von damals zu wiederholen versuchen und dabei auf die studentische Wirklichkeit von heute treffen. Ein wunderbarer, warmherzig-witziger Film für Jungstudenten und alle schon etwas älteren Semester. Darsteller: Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn




Sa 27.12. - Di 30.12. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Down by Law    106 min.    O.m.d.U.

USA 1986 Regie: Jim Jarmusch

Jack, der Gelegenheitszuhälter und Zack, der gefeuerte Discjockey, landen mehr oder weniger unschuldig in der gleichen Gefängniszelle. Sie öden sich an und schlagen die zeit tot. Als ein italienischer Tourist zu ihnen stößt, kommt Leben in die Zelle. Sie brechen aus, weil man das im Kino gesehen hat, und stehen unvermittelt vor einer Imbißbude.- Eine sehr unterhaltsame Geschichte mit großen Darstellern:Tom Waits, John Lurie, Robert Benigni FILMKLASSIKER