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  KINOPLAN für Monat August 2015


Woche vom 30.
07. bis 05. 08. 2015



Do 30.7. - So 2.8. um 19.00 Uhr Großer Saal


Frau Müller muss weg    87 min.   

D 2014 Regie: Sönke Wortmann   Tipp

Frau Müller ist Lehrerin, und sie muss weg, weil sie nicht genügend gute Noten vergibt - finden zumindest die versammelten Elternverteter. Schließlich entscheidet das nächste Zeugnis darüber, ob die Kinder den Sprung aufs Gymnasium schaffen... Basierend auf dem erfolgreichen Theaterstück von Lutz Hübner verwandelt Sönke Wortmann eine Grundschulklasse in die Kampfarena elterlicher Eitelkeit. Mit einem herrlich aufgelegten Ensemble (allen voran Anke Engelke als Business-Mom) inszenierte er eine "Komödie über einen Elternabend", die sich als erhellende,  beißende Satire entpuppt über den Druck an den Schulen, der heutzutage auf allen Beteiligten - Schülern, Eltern, Lehrer - lastet. Und läßt dabei erfreulicherweise die (engagierte) Lehrerseite mal gut aussehen.- Darsteller: Anke Engelke, Gabriele Maria Schmeide, Justus von Dohnanyi u.a.




Do 30.7. - Mi 5.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Amy    127 min.   

USA 2015 Regie: Asif Kapadia

Amy Winehouse war eine der schillerndsten Figuren der Popmusik. Ihr früher Tod schockierte die Musikwelt. Ausgestattet mit einer phänomenalen Soulstimme  konnte die sechsfache Grammy-Gewinnerin wie keine zweite ihren Liebeskummer in Melodien und Worte kleiden. Doch die legendäre Sängerin mit der Bienenkorbfrisur litt an schweren Drogen- und Alkoholproblemen. Der britische Regisseur Asif Kapadia fasst ihre Geschichte von Aufstieg und tragischen Ende in einen anrührenden Dokumentarfilm. Dabei zeichnet er das Portrait eines verletzlichen, gehetzten, fragilen Menschen, der am Ruhm zerschellt. Seine bewegende Hommage an eine glänzende, geistreiche, temperamentvolle junge Frau rehabilitiert die begnadete Musikerin.




Do 30.7. - So 2.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Mein Herz tanzt    105 min.   

Israel, D 2014 Regie: Eran Riklis

Eran Riklis ist ein Spezialist für komplexe Stoffe in Israel, die er publikumstauglich aufzubereiten weiß. Das hat er mit „Die syrische Braut“ (2004) gezeigt, zuletzt mit „Lemon Tree“ (2008). Beide Male ging es um Geschichten im Grenzgebiet zu Israel. In seinem neuen Film „Mein Herz tanzt“ setzt er diese Tradition fort und schickt einen intelligenten Palästinenserjungen auf eine jüdische Schule in Jerusalem. Wie der Junge mit seiner Außenseiterrolle umgeht und auf der Suche nach seiner Identität seinen Weg geht, wird sehr sehenswert als humorvoller, die politischen wie auch gesellschaftlichen Konflikte aber sehr ernst nehmender Toleranzappell geschildert.




Mo 3.8. - Mi 5.8. um 18.00 Uhr Großer Saal


Kein Ort ohne dich    139 min.   

USA 2014 Regie : George Tillman Jr.

Ira Levinson ist 91 Jahre alt, krank und einsam. Eines Tages hat er einen Verkehrsunfall, bei dem er schwere Verletzungen erleidet. Niemand kommt, um dem alten Mann zu helfen, der sich nicht aus dem Fahrzeug befreien kann. Er halluziniert und seine Frau Ruth, die vor neun Jahren gestorben ist, erscheint ihm. Sie ermutigt ihn, am Leben zu bleiben, indem sie Ira in ein Gespräch über die gemeinsame Vergangenheit verwickelt. Nur ein paar Kilometer entfernt trifft die junge Kunststudentin Sophia Danko den Cowboy Luke Collins. Obwohl die beiden aus völlig verschiedenen Welten kommen, verlieben sie sich ineinander. Und trotz aller Unterschiede werden sich die Schicksale von Ira, Ruth, Sophia und Luke berühren…Nach dem gleichnamigen Roman von Nicholas Sparks. Darsteller: Britt Robertson, Scott Eastwood, Alan Alda




Mo 3.8. - Mi 5.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?    103 min.   

D 2015 Regie: Valentin Thurn

Seine Filme rütteln auf. Bereits mit seinem Erfolgsstreifen „Taste the Waste“ über unsere unglaubliche Lebensmittelverschwendung löste der Kölner Filmemacher Valentin Thurn eine gesellschaftliche Debatte aus. Mit seinem neuen vielschichtigen Dokumentarfilm gelingt es ihm, dem Zuschauer die komplexe Herausforderung einer globalen Ernährungssicherung eingängig nahe zu bringen. Der engagierte Foodfighter ist bei seiner weltweiten Suche nach zukunftsfähigen Lösungen weder als apokalyptischer Reiter unterwegs, noch droht der Bestsellerautor mit dem pädagogischen Zeigefinger. Er entlarvt die Profitinteressen der großen Nahrungsmittelkonzerne und zeigt dagegen, wie weltweit im Kleinen positive neue Wege beschritten werden.





Woche vom 06.
08. bis 12. 08. 2015



Do 6.8. - So 9.8. um 19.00 Uhr Großer Saal


Madame Mallory und der Duft von Curry    117 min.   

USA 2014 Regie: Lasse Hallström   Wunschfilm

Erneut plädiert der schwedische Regisseur Lasse Hallström mit seiner neuen Sommerkomödie auf unterhaltsame Weise für Toleranz, Lebensfreude und Menschenwürde. Gleichzeitig ist sein Feel-Good-Movie nach dem Bestseller „The Hundred-Foot Journey“ von Richard Morais über die Fehde zwischen einem französischen Gourmetrestaurant und einem quirligen indischen Lokal ein inspirierendes Fest für alle Sinne. Sein Clash-of-Cultures sprüht nur so vor kulinarischem Genuss, der selbst Vorurteile besiegt. Besonders Oscar.Preisträgerin Helen Mirren glänzt in dieser charmanten Liebeserklärung an den unverfälschten Geschmack und beweist erneut, dass sie nicht umsonst als eine der größten Schauspielerinnen Hollywoods gilt.




Do 6.8. - So 9.8. um 21.30 Uhr Großer Saal


Victoria    140 min.   

D 2014 Regie: Sebastian Schipper

Auf die Idee muss man erstmal kommen: Einen Film komplett in einer Einstellung zu drehen, ohne technische Tricks, ohne Netz und doppelten Boden, mit vollem Risiko. Genau das haben Sebastian Schipper und seine Mitstreiter mit „Victoria“ gewagt und dabei auf ganzer Linie gewonnen. Einer der aufregendsten deutschen Filme seit Jahren und mit großem Jubel auf der Berlinale vorgestellt. Frederick Lau spielt 'Sonne', der am Ende einer langen Berliner Clubnacht eine spanische Austauschstudentin kennenlernt und eigentlich sehr viel lieber weiter mit ihr tanzen würde, anstatt in den frühen Morgenstunden eine Bank überfallen zu müssen. Das alles geschieht in Echtzeit und ohne einen einzigen Schnitt - selten war deutsches Kino aufregender.




Do 6.8. - So 9.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Dior und Ich    86 min.   

Frankreich 2015 Regie : Frédéric Tcheng

Die Fashion Dokumentation gewährt nie gesehene, private Einblicke in die vielschichtige Welt des Modehauses Dior und einen einmaligen Blick hinter die Kulissen. Nach der Entlassung von John Galliano bei Dior wird der belgische Designer Raf Simons am 9. April 2012 zu dessen Nachfolger erklärt. Als neuer Chefdesigner der Damenkollektionen soll er auch gleich eine Haute Couture Kollektion vorlegen und hat dazu nur acht Wochen Zeit hat. Weiter soll Simons der Spagat gelingen, einerseits den Grundsätzen von Dior treu zu bleiben, andererseits aber das Modehaus mit seinen eigenen Visionen zu modernisieren. Simons, von einigen als Minimalist bezeichnet, fällt es zunächst nicht leicht, sich an die Arbeitsweise bei Dior zu gewöhnen. Allen Umständen zum Trotz feiert seine erste Dior-Kollektion am 2. Juli 2012 ihre Premiere und wird von der Presse begeistert aufgenommen. Mit Jennifer Lawrence, Marion Cotillard, Sharon Stone





Woche vom 13.
08. bis 19. 08. 2015



Do 13.8. - So 16.8. um 19.00 Uhr und
Mo 17.8. - Mi 19.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Am grünen Rand der Welt    119 min.   

GB 2015 Regie: Thomas Vinterberg   Tipp

Stilsicher inszeniert der ehemalige dänische „Dogma“-Regisseur Thomas Vinterberg den romantisch-viktorianischen Klassiker des englischen Romanciers Thomas Hardy. In seiner werkgetreuen Adaption des leidenschaftlichen Epos, in dessen Mittelpunkt das Schicksal einer unabhängigen Gutsherrin steht, zeigt eine kraftvolle Carey Mulligan als moderne Heldin unverbrauchtes, eindringliches Schauspiel. Das emotional packende Melodram besticht nicht zuletzt durch die reizvolle, stimmungsvolle englische Landschaftskulisse. Ein höchst unterhaltsamer Kostümfilm als lässige Romanze mit Emanzipations-Anspruch. - "Mit „Am grünen Rand der Welt“ gelingt Vinterberg nicht nur eine bewegende und werkgetreue Literaturverfilmung. Sondern auch ein überzeugendes und starkes Porträt einer ungewöhnlichen, modernen und ungebrochenen Heldin. - Prädikat besonders wertvoll."FBW - Darsteller: Carey Mulligan, Juno Temple, Matthias Schoenaerts, Tom Sturridge, Michael Sheen




Do 13.8. - So 16.8. um 21.30 Uhr und
Mo 17.8. - Mi 19.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Señor Kaplan    98 min.   

Uruguay/D 2014 Regie: Alvaro Brechner

Auf seine alten Tage will der als Kind von Polen nach Montevideo geflüchtete Jacob Kaplan noch in die Geschichtsbücher eingehen. Inspiriert von den Taten eines Simon Wiesenthal heftet er sich auf die Fersen eines geheimnisvollen Deutschen, den er für einen in Uruguay untergetauchten Nazi hält. In seiner Heimat feierte die sommerlich leichte Komödie mit einem senilen Helden und seinem Chauffeur große Erfolge und war der Beitrag Uruguays für den Auslands-Oscar 2015. Er wurde bereits auf mehreren internationalen Filmfestivals ausgezeichnet und erntete auch beim 22. CineLatino in Tübingen als Abschlussfilm reichlich Applaus.




Do 13.8. - So 16.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Entdeckung der Unendlichkeit    123 min.   

GB 2014 Regie: James Marsh

Der Film erzählt das Leben des seit Jahrzehnten an den Rollstuhl gefesselten Physikers Stephen Hawkings und seiner langjährigen Frau Jane. Mögen die Höhen und Tiefen einer schwierigen Ehe und eines besonderen Lebens auch etwas geglättet sein, sehenswert und berührend ist James Marshs Film auf alle Fälle. Sein Ruhm in der Öffentlichkeit resultiert aus der fraglos faszinierenden Kombination aus einem Leben in fast vollständiger Bewegungsunfähigkeit und der Beschäftigung mit den großen Fragen des Universums, genauer gesagt der so genannten Weltformel, nach der Physiker seit Jahrzehnten suchen, und die eine Antwort auf die Frage nach dem Ursprung des Universums und der menschlichen Existenz geben soll. Darsteller: Eddie Redmayne, Felicity Jones, Charlie Cox, Emily Watson - Eddie Redmayne erhielt 2015 den Oscar für die beste Hauptrolle.




Mo 17.8. - Mi 19.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

8 Namen für die Liebe    98 min.   

Spanien 2014 Regie: Emilio Martínez-Lázaro

Der Vergleich mit der französischen Kulturclash-Komödie „Willkommen bei den Sch’tis“ ist nicht nur des Erfolgs beider Filme wegen relevant, denn auch Emilio Martínez-Lázaros „8 Namen für die Liebe“ bedient sich kultureller Unterschiede, die er offen gegeneinander ausspielt. Hier sind das die auch geographisch weit voneinander entfernten Regionen Andalusien und das Baskenland, deren Bewohner aus Sicht der Hauptstädter aus Madrid vermutlich beides peinliche Hinterwäldler sind. Im südspanischen Sevilla jedenfalls – wo die Geschichte beginnt und endet – scheinen alle Bewohner fortwährend mit Feiern, Trinken, Flamenco tanzen und der Jagd nach dem anderen Geschlecht beschäftigt zu sein.





Woche vom 20.
08. bis 26. 08. 2015



Do 20.8. - So 23.8. um 19.00 Uhr Großer Saal


Heute bin ich Samba    118 min.   

Frankreich 2014 Regie: Éric Toledano & Olivier Nakache

Mit ihrer 2011 realisierten Komödie „Ziemlich beste Freunde“ haben die Franzosen Éric Toledano und Olivier Nakache grandiose Erfolge in zahlreichen Ländern feiern können. Obwohl ihr Nachfolgewerk „Heute bin ich Samba“ komplexer und ernsthafter ausfällt, gelingt mit dem unbeschwerten Omar Sy in der Hauptrolle als illegal in Paris lebendem Senegalesen trotzdem das Kunststück, ein Feel-Good-Movie mit gesellschaftskritischer Brisanz und Aktualität zu füttern. Ohne in Betroffenheitsrhetorik abzudriften, werden Themen wie Immigration und Integration ebenso gestreift und ausgelotet wie Identitätskrisen oder die Grenzen sozialen Engagements.Darsteller: Omar Sy, Charlotte Gainsbourg




Do 20.8. - So 23.8. um 21.30 Uhr und
Mo 24.8. - Mi 26.8. um 21.00 Uhr Großer Saal


Heil    104 min.   

D 2015 Regie: Dietrich Brüggemann

Eine wilde Satire und anarchische Komödie über dumpfbackige Neonazis, blasierte Medienfuzzis und Behörden, bei denen die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut. Ein rasend unterhaltsamer Ritt auf der Rasierklinge scharfer Satire. In den zahllosen Nebenrollen treten Filmemacher und Musiker auf, unter anderem sind Heinz-Rudolf Kunze, Jakob Lass und Andreas Dresen zu sehen. - Prittwitz. Eine Kleinstadt im Drei-Länder-Eck von Thüringen, Brandenburg und Sachsen. Hierher führt den gefeierten afrodeutschen Autor Sebastian Klein eine Lesereise. Schon am Bahnhof wird er von dem rechten Kameraden Sven und seinen Untergebenen empfangen. Die glauben zwar alle an die Überlegenheit der weißen Rasse, sind allerdings selbst nicht sehr helle. Sven plant jetzt ganz groß, um endlich eine örtliche Nazi-Braut zu beeindrucken. Zuerst Gewinnen der öffentlichen Meinung, dann Einmarsch in Polen. Darsteller: Jerry Hoffmann, Benno Fürmann, Jacob Matschenz, Daniel Zillmann, Liv Lisa Fries, Anna Brüggemann, Michael Gwisdeck




Do 20.8. - So 23.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Lügen der Sieger    112 min.   

D 2014 Regie: Christoph Hochhäusler

Vielleicht geht es Deutschland einfach zu gut, eine Beschäftigung mit der politischen Realität des Landes, mit Macht und Korruption findet jedenfalls im Kino kaum statt. Willkommene Abwechslung ist da Christoph Hochhäuslers „Die Lügen der Sieger“, der in stilistisch und atmosphärisch herausragender Weise von Machtmissbrauch und investigativem Journalismus erzählt. - Berlin, Gegenwart. Fabian Groys ist investigativer Journalist für das Nachrichtenmagazin „Die Woche“, ein intuitiver Rechercheur, Einzelgänger, ein Spieler- auch im Privaten. Mit Nadja wird ihm eine junge, arg naiv wirkende junge Kollegin an die Seite gesetzt, die er mit einer uninteressanten scheinenden Recherche beauftragt: Ein ehemaliger Bundeswehr-Soldat hat Selbstmord begangen. Immer tiefer stoßen Fabian und Nadja in ein Komplott vor, das weite Kreise zieht. - Darsteller: Florian David Fitz, Lilith Stangenberg, Horst Kotterba




Mo 24.8. - Mi 26.8. um 18.30 Uhr Großer Saal


Der große Trip-Wild    115 min.   

USA 2014 Regie: Jean-Marc Vallée   Wunschfilm

1.800 Kilometer will die 26-jährige Cheryl durch die Wildnis von Amerika wandern. Ohne viel Vorbereitung und noch weniger Ahnung macht sie sich mit ihrem überschweren Rucksack so naiv wie trotzig auf den Weg. Hauptsache, dem privaten Chaos endlich einmal davonlaufen, um sich selbst zu finden. Aus dieser wahren Wander-Geschichte entstand ein gefeierter Bestseller. Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon läuft in diesem unangestrengt unterhaltsamen, gleichwohl nachhaltig nachdenklichen „Der Weg ist das Ziel“-Drama zu Bestform auf. Das Thema ist Trend und locken samt poetischer Landschaftsbilder zum emotionalen Mitwandern. - Darsteller: Reese Witherspoon, Laura Dern, Gaby Hoffmann, Michiel Huisman.




Mo 24.8. - Mi 26.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Camino de Santiago    85 min.   

Schweiz 2015 Regie: Jonas Frei & Manuel Schweizer

Der Jakobsweg hat seine Faszination nach wie vor nicht verloren. Zuletzt holten sich im Jahr 2014 mehr als 237.000 Menschen am Zielort Santiago de Compostela in Galizien ihre Pilgerurkunde ab, hatten offiziell also die letzten 100 Kilometer des hier zusammentreffenden europäischen Kulturwegenetzes absolviert. Ein Schweizer Team hat Pilger und Herbergsgeber zu ihren Eindrücken befragt und Landschaftsimpressionen festgehalten. Wer den Weg kennt, wird Bekanntes wiederfinden. Wer ihn gehen will, bekommt Lust, loszumarschieren.





Woche vom 27.
08. bis 02. 09. 2015



Do 27.8. - So 30.8. um 19.00 Uhr und
Mo 31.8. - Mi 2.9. um 21.00 Uhr Großer Saal


Mama gegen Papa - wer hier verliert, gewinnt    85 min.   

Frankreich 2014 Regie: Martin Bourboulon

Eine rasante Komödie, die angenehm bösen Witz verströmt. - "Ich hasse ihre Kinder" sagt der Babysitter und ward nie mehr gesehen. 15 Jahre ist das Paar nun schon zusammen und über zwei anstrengenden Jobs und drei nicht minder anstrengenden Kinder ist das Feuer in ihrer Beziehung erloschen. Friedlich beschließt man also, sich Scheiden zu lassen, im Guten natürlich, man ist ja nicht eines von diesen Paaren. Ein kleines Problem gibt es jedoch: Beide haben berufliche Angebote, diese würden nicht gehen, der Kinder wegen und so gibt Florence schließlich nach. - Bis sie ihren Noch-Ehemann mit einer sehr jungen, sehr hübschen Krankenschwester ertappt und der Rosenkrieg beginnt.




Do 27.8. - So 30.8. um 21.00 Uhr und
Mo 31.8. - Mi 2.9. um 18.30 Uhr Großer Saal


Kafkas - Der Bau    110 min.   

D 2015 Regie: Jochen Alexander Freydank

Für sein Kinodebüt hat Jochen Alexander Freydank die Interpretation einer Kafka-Erzählung gewählt: Aus dem Tier, das seinen Bau perfektioniert und dennoch immer stärker unter Ängsten leidet, wird hier ein Mensch, der sich von der Außenwelt abschotten will. - Axel Prahl spielt diesen anfangs normal wirkenden Mann, dessen Sicherheitsbedürfnis zur Manie wird. Im Gegensatz zu Kafkas Werken ist der Held hier jedoch nicht allein, er und seine Neurosen sind nur der winzige Teil einer tödlich erkrankten Welt. Mit Intelligenz und Logik steigert Freydank seine Geschichte zu einer bedrückenden, optisch eindrucksvollen Endzeitfantasie mit subtilem Witz. Darsteller: Axel Prahl, Kristina Klebe, Josef Hader, Devid Striesow, Robert Stadlober




Do 27.8. - So 30.8. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Den Menschen so fern    102 min.    O.m.dt.U.

Frankreich 2014 Regie: David Oelhoffen

Ein Western aus Frankreich, der in Algerien zur Zeit des Unabhängigkeitskriegs spielt. Eine Albert-Camus-Verfilmung und ein Film, der den großen Viggo Mortensen in einer seiner besten Rollen zeigt. Das alles ist David Oelhoffens „Den Menschen so fern“. Das Drama um einen Lehrer, der einen zum Tode Verurteilten zur Polizeistation begleiten soll, wurde 2014 bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig ausgezeichnet.  "Eine großartig gespielte Parabel auf die Wertschätzung des Lebens. Eine Männerfreundschaft, die kulturelle Grenzen überwindet, ein existentialistisches Drama, leise, intensiv und bildgewaltig. Ein ungewöhnlicher, ein starker Film."/ ZDF HEUTE JOURNAL




Mo 31.8. - Mi 2.9. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

300 Worte Deutsch    98 min.   

D 2014 Regie: Züli Aladag   Wunschfilm

Eine pointierte, treffsichere Multikulti-Integrations-Komödie ist Züli Aladag mit „300 Worte Deutsch“ gelungen. Vorurteile und Klischees von beiden Seiten der deutsch-türkischen Beziehungen werden entlarvt und ganz nebenbei ein Plädoyer für Emanzipation gehalten. Besonders Hauptdarstellerin Pegah Ferydoni als Frau zwischen zwei Welten prägt den Charme des Films. Darsteller: Pegah Ferydoni, Christoph Maria Herbst, Christoph Letkowski, Nadja Uhl