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  KINOPLAN für Monat Januar 2015


Woche vom 01.
01. bis 07. 01. 2015



Fr 2.1. - So 4.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Quatsch und die Nasenbärbande    82 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2014 Regie: Veit Helmer   Kinderkino

Kinderquatsch rettet die Welt – oder zumindest ein kleines Dorf im Herzen Deutschlands. In „Quatsch und die Nasenbärbande“ kämpfen sechs Kinderkartenkinder gegen Konsumkultur und Langeweile und mischen dabei nicht nur die Erwachsenen auf der Leinwand, sondern auch das Kinopublikum tüchtig auf. Darsteller: Fritzi Haberlandt, Benno Fürmann, Samuel Finzi




Do 1.1. - So 4.1. um 19.00 Uhr Großer Saal


Ein Sommer in der Provence    104 min.   

Frankreich 2014 Regie: Rose Bosch

Eine leichte Sommerkomödie, die stimmungsvolle Bilder und sympathische Darsteller zu bieten hat und diese in eine an Klischees nicht unbedingt arme Geschichte packt. Einmal mehr geht es um Konflikte zwischen Jung und Alt, prallen Vorurteilen aufeinander, um am Ende doch einem allgemeinen Wohlgefühl zu weichen.- Wenig erfreut ist Paul (Jean Reno), als seine Frau Irène mit den Enkeln auf dem Hof in den Bergen der Provence auftaucht. Doch auch die Kinder sind wenig begeistert von der Vorstellung, ihren Sommer in der Ödnis eines abgelegenen Gehöfts zu verbringen. Doch ihre Eltern haben sich gerade getrennt, die Mutter weilt für ein Praktikum in Kanada und so lernen die Kinder doch noch ihren Großvater kennen.




Do 1.1. - So 4.1. um 21.30 Uhr Großer Saal


Alles ist Liebe    120 min.   

D 2014 Regie: Markus Goller

Ein Film mit Starbesetzung: ein bisschen witzig, ein bisschen melancholisch, ein bisschen albern, vor allem mit ganz viel Herz. Man sieht eine ganze Riege deutscher Schauspieler der ersten Reihen äußerst liebevoll miteinander spielen, während ein auf Herzenswärme bedachter Regisseur das alles wohldosiert ineinander verschachtelt. Fünf miteinander verwobene Episoden um Liebes-Chaos im ganz normalen Vorweihnachts-Wahnsinn, turbulent und wild-romantisch. Lebens- und Liebesreigen über Paare und Familien, die Krisen erleben, sie aber auch lösen.- Darsteller: Nora Tschirner, Tom Beck, Heike Makkatsch, Wotan Wilke Möhring, Elmar Wepper, Christian Ulmen




Do 1.1. - So 4.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Yaloms Anleitung zum Glücklichsein    77 min.   

Schweiz 2014 Regie: Sabine Gisiger   Wunschfilm

Irvin D. Yalom ist Psychotherapeut, emeritierter Professor und Autor sowohl einflussreicher Fachliteratur (Existenzielle Psychotherapie) als auch millionenfach verkaufter Romanbestseller (Und Nietzsche weinte). Die Schweizer Regisseurin Sabine Gisiger verknüpft in ihrem atmosphärischen Dokumentarfilm Biographisches mit Yaloms An- und Einsichten über das Wesen existentieller menschlicher Themen wie Liebe und Beziehung, die universelle Angst vor Isolation und Tod und den therapeutischen Wert der Selbsterkenntnis.  Wohl temperierte, entspannt jazzige Klänge und ein eingängiger Ambient-Soundteppich untermalen neben aktuellen Aufnahmen altes Filmmaterial aus Yaloms Privatbesitz.




Mo 5.1. - Mi 7.1. um 19.00 Uhr Großer Saal


Mr. Turner - Meister des Lichts    149 min.   

GB / D / F 2014 Regie: Mike Leigh   Tipp

Ein bissiger Gesellschaftskritiker porträtiert einen romantischen Maler! Dass ausgerechnet der Brite Mike Leigh („Nackt“) sich mit "Mr. Turner" filmisch dem Leben seines berühmten Landmanns William Turner widmet, ist eine ziemliche Überraschung. Wer einen bieder bebilderten Wikipedia-Eintrag befürchtet, wird bei Leigh glücklicherweise enttäuscht. Ihn interessieren einmal mehr die ganz normalen Leute – zu denen eben auch dieses kauzige Genie gehört. Er zählt zu den besten, und mittlerweile teuersten Malern der Welt. Als der fleißige Turner anno 1851 mit 76 Jahren starb, hinterließ er mehr als 20.000 Werke. So überwältigend die Bilder des Mr. Turner, so auch jene des Mr. Leigh. Timothy Spall als Mr. Turner präsentiert sich in absoluter Bestform - und wurde in Cannes prompt mit der Palme als bester Darsteller prämiert. Raffinierter wurde ein ganz großer Maler im Kino selten porträtiert.




Mo 5.1. - Mi 7.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Zwei Tage, eine Nacht    95 min.   

B, F, I 2014 Regie: Jean-Pierre und Luc Dardenne

Auf zwei Palmen in Cannes haben es die Gebrüder Dardenne bereits gebracht. Vom Publikum gab es großen Applaus für dieses beglückende Lehrstück über den aufrechten Gang: Der Arbeiterin Sandra droht die Entlassung,  es sei denn, sie überzeugt die Kollegen, auf ihren Bonus zu verzichten. Sein oder Haben? Das ist hier die Frage! Souverän, schnörkellos und spannend wie üblich erzählen die Regie-Brüder ihre Geschichte. Mit Marion Cotillard haben diesmal sie eine oscarreife Darstellerin. Makelloses Kino mit humanistischem Mehrwert – ohne moralischen Zeigefinger.





Woche vom 08.
01. bis 14. 01. 2015



Fr 9.1. - So 11.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die Pinguine aus Madagaskar    93 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2014 Regie: Eric Darnell, Simon J. Smith   Kinderkino

Der Hammer: Die Pinguine Skipper, Rico, Kowalski und Private, bekannt als "Die Pinguine aus Madagascar", bekommen ihren ersten eigenen Kinofilm! Als die geheimsten Geheimagenten Hollywoods deckt das tierische Agenten-Quartett einen globalen Spionagering auf. In Zusammenarbeit mit der schicken Organisation "Nordwind" unter Führung des gutaussehenden, bärenstarken Agenten Geheimsache müssen sie verhindern, dass der durchtriebene Bösewicht Dr. Octavius Brine die Weltherrschaft an sich reißt.




Do 8.1. - So 11.1. um 19.00 Uhr Großer Saal


Monsieur Claude und seine Töchter    97 min.   

Frankreich 2014 Regie: Philippe de Chauveron   Tipp

Chapeau und Hut ab! Philippe de Chauveron hat aus der Story um eine gutbürgerliche französische Familie und ihre auserlesene Schar internationaler Schwiegersöhne eine Völkerverständigungskomödie gemacht, die so leicht und locker ist wie ein Soufflé und trotzdem scharf und bissig wie eine Chilischote. Dabei geht es um ein durchaus heikles Thema: um den gewöhnlichen Rassismus, der bekanntlich nicht nur an Stammtischen zu Hause ist. Dank des intelligenten Drehbuchs und der passgenauen Besetzung ist daraus ein idealer Gute-Laune-Film geworden – eine provokant witzige Geschichte über die Globalisierung des eigenen Wohnzimmers und ein Highlight des kommenden Kinosommers. Ein absolut großartiger Film! Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun, Frédéric Chau




Do 8.1. - So 11.1. um 21.30 Uhr Großer Saal


Nightcrawler    108 min.   

USA 2014 Regie: Dan Gilroy

Tief in den moralischen Verfall des amerikanischen Traums und der exzessiven Medienkultur der Gegenwart taucht Dan Gilroy in seiner konsequenten, bösen Satire „Nightcrawler“ ein. Jake Gyllenhaal brilliert in der Rolle eines latent manischen, hageren Einzelgängers, der ohne Skrupel auf der Karriereleiter nach oben steigt. Einer der besten Filme des letzten Jahres.- Zufällig kommt Lou an einem Unfall vorbei und beobachtet, wie ein Kamerateam die Rettung einer schwer verwundeten Frau filmt und das Video für hunderte Dollars verkauft. Dies ist die Initialzündung für Lous Einstieg und vor allem Aufstieg in der von jeglicher Moral befreiten Welt des Freelance Journalismus. - Darsteller: Jaka Gyllenhaal, Rene Russo, Bill Paxton, Riz Ahmed, Ann Cusack, Kevin Rahm




Do 8.1. - So 11.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Höhere Gewalt    118 min.   

Schweden/Dänemark/Frankreich Regie: Ruben Östlund

Der Skiurlaub in den französischen Alpen wird für eine schwedische Familie zur Bewährungsprobe. Wo eben noch Harmonie herrschte, kehrt Misstrauen ein. Grund dafür ist das Verhalten von Familienvater Tomas angesichts eines Beinahe-Lawinenunglücks. Mit chirurgischer Präzision und beißendem Witz entlarvt Ruben Östlund das Konstrukt der scheinbar perfekten Familie. Ein Film, nicht nur für Wintersportfans, über Männlichkeitswahn und die Suche nach der heilen Welt –  meisterlich inszeniert, großartig anzusehen, wunderbar boshaft und sehr spannend!




Mo 12.1. - Mi 14.1. um 19.00 Uhr Großer Saal


Interstellar    169 min.   

USA 2014 Regie: Christopher Nolan

Was Wissenschaftler, Politiker und Aktivisten seit Jahrzehnten prophezeien, ist eingetreten: Die Menschheit steht kurz davor, an einer globalen Nahrungsknappheit zugrunde zu gehen. Die einzige Hoffnung der Weltbevölkerung besteht in einem geheimen Projekt der US-Regierung. Der Plan sieht vor, eine Expedition in ein anderes Sternensystem zu starten, wo bewohnbare Planeten, Rohstoffe und vor allem Leben vermutet werden. Eine Reise ins Ungewisse beginnt.Aufwendiges, grandios besetztes SciFi-Kino. - Mit Matthew McConaughey, Anne Hathaway, Michael Caine




Mo 12.1. - Mi 14.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Im Keller    85 min.   

Österreich 2014 Regie: Ulrich Seidl

Ulrich Seidl zeigt menschliche Abgründe als sorgsam arrangierte Bilder mit Schockeffekt. Der erste Eindruck: In österreichischen Kellern lauert das Grauen. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich der Ausflug in den Untergrund als tragikomischer Balanceakt zwischen Exhibitionismus und Voyeurismus. Seidls Protagonisten führen vor und lassen sich vorführen. Alles ist inszeniert, nichts bleibt dem Zufall überlassen. Das ist Seidls Stil, zu dem die verstörenden Bilder ebenso gehören wie sein Wille, immer noch mehr zu zeigen. Seidl provoziert nicht, er präsentiert und stellt damit auch die Rolle des Zuschauers in Frage.





Woche vom 15.
01. bis 21. 01. 2015



Fr 16.1. - So 18.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die Pinguine aus Madagaskar    93 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2014 Regie: Eric Darnell, Simon J. Smith   Kinderkino

Der Hammer: Die Pinguine Skipper, Rico, Kowalski und Private, bekannt als "Die Pinguine aus Madagascar", bekommen ihren ersten eigenen Kinofilm! Als die geheimsten Geheimagenten Hollywoods deckt das tierische Agenten-Quartett einen globalen Spionagering auf. In Zusammenarbeit mit der schicken Organisation "Nordwind" unter Führung des gutaussehenden, bärenstarken Agenten Geheimsache müssen sie verhindern, dass der durchtriebene Bösewicht Dr. Octavius Brine die Weltherrschaft an sich reißt.




Do 15.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Das war Karl-Marx-Stadt - Die lange Filmnacht der Erinnerungen 2.0    ca. 170 min.       Wunschfilm

Zwischen Busbahnhof und Fritz-Heckert-Platz - Karl-Marx-Stadt in den 1950er bis 1980er Jahren. Eine Zeitreise mittels Schmalfilmen. Vier Jahrzehnte Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Lebens in der Stadt, die Chemnitz einmal war. Aufnahmen vom Aufbau des Stadtzentrums, der 800-Jahr-Feier, der Enthüllung des Karl-Marx-Denkmals und viele seltene Filmaufnahmen mehr. Dazu Musik der Zeit. Der neu aufgelegte Film zeigt auch bisher unveröffentlichtes Material. Mit Live-Moderation der Filminhalte.




Fr 16.1. - So 18.1. um 19.00 Uhr Großer Saal


Das grenzt an Liebe    93 min.   

USA 2014 Regie: Rob Reiner

Michael Douglas und Diane Keaton unter der Regie von Rob Reiner – das muss eine Komödie sein! Und tatsächlich: Es geht um den griesgrämigen Witwer Oren, der unverhofft für ein paar Monate seine Enkeltochter zu sich nehmen muss. Das gelingt nur mit Hilfe seiner liebenswerten Nachbarin Leah, die als erste entdeckt, dass Oren eigentlich auch ganz nett sein kann... Hier darf gelacht werden. Die beiden Hauptdarsteller zu sehen und zu bewundern lohnt sich immer wieder.




Fr 16.1. - So 18.1. um 21.15 Uhr und
Mo 19.1. - Mi 21.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Serena    109 min.   

USA / Tschechien 2014 Regie: Susanne Bier

Das frisch verheiratete, junge Ehepaar George und Serena Pemberton (Jennifer Lawrence) reist im Jahr 1929 von Boston nach North Carolina, um ins florierende Holzgeschäft einzusteigen. Serena zeigt, dass sie ihrem Gatten durchaus ebenbürtig ist, kontrolliert die Arbeiter und rettet sogar einem Mann in der Wildnis das Leben. Als sie jedoch erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, wächst ihre Eifersucht auf Georges Sohn aus einer früheren Beziehung. Serena schmiedet einen Plan, um ihren Mann ganz zu vereinnahmen, ihn vollständig von seiner unehelichen Familie zu trennen. Die Ehe von Serena und George wird auf eine harte Probe gestellt, zumal auch noch die Regierung beginnt, Ansprüche auf das Land der Pembertons zu erheben… Mit: Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, Rhys Ifans




Do 15.1. - So 18.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

My old Lady    107 min.   

USA/ F 2014 Regie: Israel Horovitz

In der Tragikomödie „My Old Lady” hofft der New Yorker Mathias Gold seine finanziell desaströse Lage mit dem Verkauf eines vom Vater geerbten Apartments zu beheben. Vor Ort trifft er aber auf die ältere Dame Mathilde (Maggie Smith), die zusammen mit ihrer Tochter Chloé mit lebenslangem Wohnrecht dort lebt. Was als launige Kulturclash-Komödie beginnt, nimmt schon bald Züge einer melodramatischen Melange aus Liebesgeschichte, Tragikomödie und Psychodrama an. Vor der hinreißenden Kulisse von Paris im Allgemeinem und dem malerischen Marais-Viertel im Besonderen entfalten sich bittersüße Beziehungskonstellationen. Dabei sorgen die drei bestens aufgelegten Hauptdarsteller mit ihrem souveränen Spiel dafür, dass die französische Leichtigkeit triumphiert.




Mo 19.1. - Mi 21.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


The Drop - Bargeld    106 min.   

USA 2014 Regie: Michael R. Roskam

Wie perfekt ein Mafia-Krimi auch ohne großes Blutvergehen und Brutalität funktioniert, das beweist der belgische Oscar-Kandidat Michael Roskam mit seinem Hollywood-Debüt. James Gandolfini gibt den Bar-Betreiber, der seine kriminelle Karriere längst hinter sich hat und nur noch als Strohmann für osteuropäische Mafiosi dient. Unterstützt wird er bei der Geldwäsche von seinem gutmütigen Cousin Bob (Tom Hardy in Hundeblick-Bestform). Die beiden sind freilich längst nicht so harmlos, wie es auf den ersten Blick erscheint.- Mit stilsicherer Lässigkeit und eleganter Coolness entwickelt sich der raffinierte Plot voll falscher Fährten. Als Clou folgt ein Überraschungscoup zum furiosen Finale. Besser können ambitionierte Arthouse-Krimis kaum ausfallen.




Mo 19.1. - Mi 21.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Das Verschwinden der Eleanor Rigby    123 min.   

USA 2013 Regie: Ned Benson   Der besondere Film

Ja, sie ist nach dem Beatles-Song benannt: Die titelgebende Eleanor Rigby, die in Ned Bensons Film nicht wirklich verschwindet, aber sich nach dem Tod ihres Babys von ihrem Mann Conor entfremdet. Aus dem interessanten Ansatz, eine Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven zu erzählen, mit der Subjektivität von Wahrnehmung zu spielen, wird ein atmosphärischer Film über den Umgang mit einem Verlust und das Ende einer Liebe.- Darsteller: Jessica Chastain, James McAvoy, William Hurt, Viola Davis, Isabelle Huppert





Woche vom 22.
01. bis 28. 01. 2015



Fr 23.1. - So 25.1. um 16.30 Uhr Großer Saal


Der kleine Medicus    78 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2014 Regie: Peter Claridge   Kinderkino

Die Kinderbuchadaption „Der kleine Medicus“ nimmt sein Publikum mit auf eine spannende Reise durch den menschlichen Körper.- Die Filmhandlung selbst erinnert an „Die Reise ins Ich“. Der fiese Professor Schlotter injiziert Nanos Opa einen bösartigen Miniroboter, mit dem er den alten Mann fortan fernsteuert und dazu bringt, das Labor seiner Konkurrenten Dr. X und Micro Minitec zu vernichten. Die wiederum sehen keine andere Chance, als ebenfalls ein Mini-Raumschiff in den Körper des Großvaters zu injizieren.




Do 22.1. - So 25.1. um 19.00 Uhr und
Mo 26.1. - Mi 28.1. um 18.30 Uhr Großer Saal


Magic in ther Moonlight    97 min.   

USA 2014 Regie: Woody Allen   Tipp

Woody Allen verzaubert sein Publikum mit einer neuen Komödie voller Romantik, ironischem Witz und lässigem 20er-Jahre-Charme. Vor der betörend schönen Kulisse der sommerlichen Côte d‘Azur entfaltet sich die Geschichte um den professionellen Magier Stanley (Colin Firth) und das Medium Sophie, das Stanley als Schwindlerin entlarven soll.   So leichtfüßig und übermütig, so fantasievoll und elegant – ein Traum von einem Film, der als Romanze ebenso überzeugt wie als Komödie. Ein Winter-Arthouse-Kinohit! -Darsteller: Colin Firth, Emma Stone, Marcia Gay Harden, Eileen Atkins, Hamish Linklater




Do 22.1. - So 25.1. um 21.30 Uhr Großer Saal


The Zero Theorem    107 min.   

USA 2014 Regie: Terry Gilliam

Bei der „Monty Python“-Truppe war er zuständig für die schrägen Cartoon-Einlagen. Mit seinen eigenen Filmen, vom „König der Fischer“ bis „12 Monkeys“, erwies Terry Gilliam sich als cineastischer Phantast und phantastischer Cineast gleichermaßen. Solch eine Wundertüte visueller Einfälle und verrückter Figuren präsentiert der surrealistische Spaßmacher nun auch hier, mit einer Art von Update seines legendären „Brazil“-Spektakels. Christoph Waltz gibt den genialen Computer-Freak, der den mathematischen Beweis liefern soll, dass das Universum sinnlos ist. Der grandiose Mr. Gilliam bleibt seinem Ruf als Kino-Magier treu und bietet eine pompöse Bilderbuch-Revue: verwirred, versponnen, verwegen, vergnüglich - und natürlich starbesetzt bis in die Spitzen. Darsteller: Christoph Waltz. Matt Damon, Tilda Swinton, Ben Whishaw u.a.




Do 22.1. - So 25.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

The Homesman    122 min.   

USA 2014, ,,Regie: Tommy Lee Jones

In dem emotional packenden bitter-sanften Western-Road-Movie „The Homesman“ beeindruckt Hilary Swank als mutige Pioniersfrau, die versucht in einer Männerwelt ihr Schicksal zu meistern. Und so präsentiert Regisseur und Hauptdarsteller Tommy Lee Jones die eindringliche Geschichte über die dunklen Seiten des amerikanischen Traums abseits üblicher Erzählweisen. Kameramann Rodrigo Prieto („Brokeback Mountain“) findet für die universale Parabel über menschliche Grenzerfahrungen atmosphärisch dichte Bilder, die ihre Wirkung nicht verfehlen.




Mo 26.1. - Mi 28.1. um 21.00 Uhr Großer Saal


Einer nach dem Anderen    115 min.   

Norwegen/Schweden 2014 Regie: Hanns Petter Moland

Den Fahrer eines Schneeräumers in den Mittelpunkt einer schwarzen Komödie zu stellen, darauf kann wohl nur ein Skandinavier kommen. So einer ist Hanns Petter Moland, der in seinem neuen Film Stellan Skarsgard als Vater auf blutigem, lakonischem Rachefeldzug inszeniert. Das ist oft komisch, manchmal übertrieben brutal, bisweilen auch geschmacklos, aber definitiv sehr skandinavisch. Darsteller: Stellan Skarsgard, Bruno Ganz, Pal Sverre Hagen




Mo 26.1. - Mi 28.1. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Der Elefantenmensch    125 min.    Film-Klassiker

USA 1980 Regie: David Lynch

England, 1881. John Merrick ist der "Elefantenmensch", übersäht von aufgetriebenen, mosaikartig verteilten, wie tumorartigen Vergrößerungen einzelner Gliedmaßen und Wucherungen an allen Körperpartien. Unter der lieblosen und ausbeuterischen Obhut des Jahrmarktbetreibers Bytes lebt er unter menschenunwürdigen Verhältnissen und muss tagtäglich vor Menschen auftreten, die seine Entstellung begaffen. Bis zu dem Tag, an dem der britische Chirurg Frederick Treves ihn entdeckt und mit nach London nimmt. Dort möchte er ihm helfen und ein Zuhause in einem Hospital geben. Doch auch in der scheinbar sicheren Umgebung des Krankenhauses ist Merrick nicht vor seiner Vergangenheit und den Grausamkeiten der Menschen sicher ..Mit: Anthony Hopkins, John Hurt, Anne Bancroft





Woche vom 29.
01. bis 04. 02. 2015



Fr 30.1. - So 1.2. um 16.30 Uhr Großer Saal


Der kleine Medicus    78 min.    ohne Altersbeschränkung

D 2014 Regie: Peter Claridge   Kinderkino

Die Kinderbuchadaption „Der kleine Medicus“ nimmt sein Publikum mit auf eine spannende Reise durch den menschlichen Körper.- Die Filmhandlung selbst erinnert an „Die Reise ins Ich“. Der fiese Professor Schlotter injiziert Nanos Opa einen bösartigen Miniroboter, mit dem er den alten Mann fortan fernsteuert und dazu bringt, das Labor seiner Konkurrenten Dr. X und Micro Minitec zu vernichten. Die wiederum sehen keine andere Chance, als ebenfalls ein Mini-Raumschiff in den Körper des Großvaters zu injizieren.




Do 29.1. - So 1.2. um 18.30 Uhr Großer Saal


Honig im Kopf    136 min.   

D 2014 Regie: Til Schweiger

Welch kühner Coup: Der erfolgreichste Komödien-Regisseur des Landes dreht mit dem ungekrönten Comedy-Altstar einen Film – über Demenz. Ein denkbar heikles Thema, zudem hochgradig kitschgefährdet. Doch Til Schweiger gelingt der Balanceakt einer bewegenden Tragikomödie, die dieser grässlichen Fratze Alzheimer mit dem richtigen Humor grandios Paroli bietet. Dieter Hallervorden als zunehmend umnachteter Großvater läuft zu Höchstleistung auf – grade so, als hätte er sich bei „Sein letztes Rennen“ erst warmgelaufen. Schweiger-Tochter Emma sorgt als resolute Enkelin charmant unverkrampft für den kindlich unbefangenen Blick auf jene Krankheit, für die der Titel eine wahrlich poetische Metapher gefunden hat. Darsteller: Emma Schweiger, Dieter Hallervorden, Til Schweiger, Jeanette Hain, Jan Josef Liefers, Katharina Thalbach, Tilo Prückner




Do 29.1. - So 1.2. um 21.30 Uhr Großer Saal


The Loft    103 min.   

USA 2014 Regie. Erik Van Looy

Der clevere Kriminalplot um fünf Freunde, die in ihrem geteilten Appartement plötzlich eine Frauenleiche vorfinden. Ein fesselnder, sehr unterhaltsamer Hochglanz-Thriller mit vielen Hitchcock-Anleihen und unerwarteten Twists.- Etwas Abwechslung kann nicht schaden. Gerade in einer Ehe. Das dachten sich fünf Freunde als sie beschlossen, in einem neu errichteten Apartmentkomplex ein luxuriöses Loft anzumieten, von denen ihre Ehefrauen nichts wissen sollten. Hier konnten sie fortan ihre kleinen Geheimnisse ausleben, flüchtige Affären treffen und unbeobachtet ihren Spaß haben. Doch plötzlich kehrt sich dieses geheime Refugium in einen für alle Beteiligten grausamen Albtraum um. Es stellt sich heraus, dass doch jeder ein Geheimnis mit sich herumträgt, von denen die anderen nichts wussten. Aus dieser Konstellation entwickelt „The Loft“ einen Plot mit vielen falschen Fährten, Wendungen und überraschenden Enthüllungen.




Do 29.1. - So 1.2. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Wolken von Sils Maria    123 min.   

F 2014 Regie: Olivier Assayas

Filme über die Probleme von Theater-Inszenierungen geraten gern zu spröden Kopfgeburten auf der Leinwand. Es geht allerdings auch prickelnd, wie Olivier Assayas mit seinem hochkarätig besetzten, visuell vergnüglichen Spektakel zeigt. Eine Diva soll nochmals in jenem Stück auftreten, mit dem einst ihre Karriere begann - diesmal freilich in der Rolle der Alten, während die junge Hübsche von einem Hollywoodschen Dummchen übernommen wird. In der Höhenluft des abgeschiedenen Engadins geraten die Proben zum biestigen Psychodrama und zur Sinnsuche gleichermaßen. Derweil die berühmte „Wolkenschlange von Maloja“ majestätisch über allen Dingen schwebt. Darsteller: Juliette Binoche, Kristen Stewart, Chloe Grace Moretz, Hanns Zischler, Lars Eidinger