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  KINOPLAN für Monat März 2015


Woche vom 26.
02. bis 04. 03. 2015



Fr 27.2. - So 1.3. um 16.30 Uhr Großer Saal


Paddington    95 min.    ohne Altersbeschränkung

GB /F 2014 Regie: Paul King   Kinderkino

Bereits 1958 ließ der britische Kinderbuchautor Michael Bond den kleinen Bären „Paddington“ in sein erstes Abenteuer aufbrechen. Seitdem wurden die Geschichten weltweit millionenfach verkauft und in über 40 Sprachen übersetzt. Hier gibt der tollpatschige und dabei so liebenswerte Paddington nun endlich sein lang erwartetes Kinodebüt. Der Film, der für Zuschauer jeden Alters funktionieren dürfte, bietet eine temporeiche Handlung, einen grandios animierten Hauptdarsteller und viel warmherzigen Humor. Als skrupellose Tierpräparatorin brilliert zudem Hollywood-Star Nicole Kidman. Ein ganz großer Spaß!




Do 26.2. - So 1.3. um 18.45 Uhr Großer Saal


Monsieur Claude und seine Töchter    97 min.   

Frankreich 2014 Regie: Philippe de Chauveron   Tipp

Chapeau und Hut ab! Philippe de Chauveron hat aus der Story um eine gutbürgerliche französische Familie und ihre auserlesene Schar internationaler Schwiegersöhne eine Völkerverständigungskomödie gemacht, die so leicht und locker ist wie ein Soufflé und trotzdem scharf und bissig wie eine Chilischote. Dabei geht es um ein durchaus heikles Thema: um den gewöhnlichen Rassismus, der bekanntlich nicht nur an Stammtischen zu Hause ist. Dank des intelligenten Drehbuchs und der passgenauen Besetzung ist daraus ein idealer Gute-Laune-Film geworden – eine provokant witzige Geschichte über die Globalisierung des eigenen Wohnzimmers. Ein absolut großartiger Film! Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun, Frédéric Chau




Do 26.2. - Fr 27.2. um 21.15 Uhr und
So 1.3. um 21.15 Uhr Großer Saal


Grand Budapest Hotel    100 min.   

USA/D 2013 Regie: Wes Anderson

In der kunterbunten Nonsens-Komödie „Grand Budapest Hotel“ nimmt Regie-Star Wes Anderson („Die Tiefseetaucher“, „Moonrise Kingdom“) den Zuschauer mit auf eine skurrile, temporeiche und überaus kurzweilige Zeitreise in einen fiktiven osteuropäischen Kurort zwischen den Weltkriegen. Der diesjährige Eröffnungsfilm der Berlinale funktioniert als fantasievoll bebildertes Feel-Good-Märchen und beeindruckende Star-Revue. Neben vielen Weggefährten stand auch der Brite Ralph Fiennes erstmals in einem Wes-Anderson-Film vor der Kamera. Witz, Esprit und die für Anderson so typische Melancholie zeichnen die größtenteils in Deutschland abgedrehte Produktion aus. Darsteller: Ralph Fiennes, Jeff Goldblum, Adrien Brody, Tilda Swinton, Edward Norton, F. Murray Abraham, Willem Dafoe, Bill Murray - Mehrfach nominiert für den Oscar.




Do 26.2. - So 1.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Sprache des Herzens    98 min.   

Frankreich 2014 Regie: Jean-Pierre Améris

Die wahre Geschichte der 1885 blind, taub und stumm geborenen Marie Heurtin lässt die Bemühungen der selbst kränklichen Ordensschwester Marguerite miterleben, dem Mädchen Marie eine Sprache zu geben und sie so aus dem Gefängnis ihrer Behinderungen zu befreien. Wie Regisseur Jean-Pierre Améris („Die anonymen Romantiker“) dies auf die Leinwand bringt, ist zu Tränen rührend. Diese Kaspar Hauser-Geschichte ohne Krimi wurde 2014 in Locarno ausgezeichnet. Es ist tatsächlich ein unbeschreibliches filmisches Wunder, das sich nur mit allen Sinnen erleben lässt. - Darsteller: Ariana Rivoire und Isabelle Carré




Mo 2.3. - Mi 4.3. um 18.00 Uhr Großer Saal


Honig im Kopf    136 min.   

D 2014 Regie: Til Schweiger

Welch kühner Coup: Der erfolgreichste Komödien-Regisseur des Landes dreht mit dem ungekrönten Comedy-Altstar einen Film – über Demenz. Ein denkbar heikles Thema, zudem hochgradig kitschgefährdet. Doch Til Schweiger gelingt der Balanceakt einer bewegenden Tragikomödie, die dieser grässlichen Fratze Alzheimer mit dem richtigen Humor grandios Paroli bietet. Dieter Hallervorden als zunehmend umnachteter Großvater läuft zu Höchstleistung auf – grade so, als hätte er sich bei „Sein letztes Rennen“ erst warmgelaufen. Schweiger-Tochter Emma sorgt als resolute Enkelin charmant unverkrampft für den kindlich unbefangenen Blick auf jene Krankheit, für die der Titel eine wahrlich poetische Metapher gefunden hat. Darsteller: Emma Schweiger, Dieter Hallervorden, Til Schweiger, Jeanette Hain, Jan Josef Liefers, Katharina Thalbach, Tilo Prückner




Mo 2.3. - Mi 4.3. um 21.00 Uhr Großer Saal


Wir sind die Neuen    92 min.   

D 2014 Regie: Ralf Westhoff   Tipp

Wenn Studenten von früher auf Studenten von heute treffen, Lebensträume von einst auf Lebensentwürfe von jetzt… Mit “Shoppen” legte Regisseur und Drehbuchautor Ralf Westhoff ein ausgesprochen innovatives Debüt vor, mit “Der letzte schöne Herbsttag” legte er liebevoll-charmant nach – mit  “Wir sind die Neuen” übertrifft er sich jetzt selbst. Seine Generationen-Geschichte ist eine absolut überzeugende, vor scharfzüngigem Dialogwitz nur so funkelnde WG-Komödie der besonderen Art. Er erzählt von drei alten Freunden, die einstmals in einer Studenten-WG lebten, ihre Träume von damals zu wiederholen versuchen und dabei auf die studentische Wirklichkeit von heute treffen. Ein wunderbarer, warmherzig-witziger Film für Jungstudenten und alle schon etwas älteren Semester. Darsteller: Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn




Mo 2.3. - Mi 4.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Streif - One Hell of a Ride    120 min.   

Österreich 2014 Regie: Gerald Salmina, Tom Dauer

Packender Dokumentarfilm über das schwierigste Abfahrtsrennens der Welt zum 75. Jubiläum. - Höher, schneller, weiter - zu keinem Skirennen der Welt passt das Olympische Motto besser als zum legendären Kitzbüheler Hahnenkamm-Spektakel. Am Streif-Wochenende säumen bei der Abfahrt im Schnitt 45.000 Zuschauer die Piste. Wer hier gewinnt, ist ein Held, ein "Kaiser", wie Franz Klammer, der viermal siegte. In der ewigen Bestenliste steht nur Didier Cuche vor ihm , dank seiner fünf Triumphe der "König von Kitz", und der war immer wieder dankbar "Kitzbühel gesund verlassen zu dürfen".





Woche vom 05.
03. bis 11. 03. 2015



Fr 6.3. - So 8.3. um 16.30 Uhr Großer Saal


Paddington    95 min.    ohne Altersbeschränkung

GB /F 2014 Regie: Paul King   Kinderkino

Bereits 1958 ließ der britische Kinderbuchautor Michael Bond den kleinen Bären „Paddington“ in sein erstes Abenteuer aufbrechen. Seitdem wurden die Geschichten weltweit millionenfach verkauft und in über 40 Sprachen übersetzt. Hier gibt der tollpatschige und dabei so liebenswerte Paddington nun endlich sein lang erwartetes Kinodebüt. Der Film, der für Zuschauer jeden Alters funktionieren dürfte, bietet eine temporeiche Handlung, einen grandios animierten Hauptdarsteller und viel warmherzigen Humor. Als skrupellose Tierpräparatorin brilliert zudem Hollywood-Star Nicole Kidman. Ein ganz großer Spaß!




Do 5.3. - So 8.3. um 18.45 Uhr und
Mo 9.3. - Mi 11.3. um 18.00 Uhr Großer Saal


Honig im Kopf    136 min.   

D 2014 Regie: Til Schweiger

Welch kühner Coup: Der erfolgreichste Komödien-Regisseur des Landes dreht mit dem ungekrönten Comedy-Altstar einen Film – über Demenz. Ein denkbar heikles Thema, zudem hochgradig kitschgefährdet. Doch Til Schweiger gelingt der Balanceakt einer bewegenden Tragikomödie, die dieser grässlichen Fratze Alzheimer mit dem richtigen Humor grandios Paroli bietet. Dieter Hallervorden als zunehmend umnachteter Großvater läuft zu Höchstleistung auf – grade so, als hätte er sich bei „Sein letztes Rennen“ erst warmgelaufen. Schweiger-Tochter Emma sorgt als resolute Enkelin charmant unverkrampft für den kindlich unbefangenen Blick auf jene Krankheit, für die der Titel eine wahrlich poetische Metapher gefunden hat. Darsteller: Emma Schweiger, Dieter Hallervorden, Til Schweiger, Jeanette Hain, Jan Josef Liefers, Katharina Thalbach, Tilo Prückner




Do 5.3. - Mi 11.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

300 Worte Deutsch    98 min.   

D 2014 Regie: Züli Aladag

Eine pointierte, treffsichere Multikulti-Integrations-Komödie ist Züli Aladag mit „300 Worte Deutsch“ gelungen. Vorurteile und Klischees von beiden Seiten der deutsch-türkischen Beziehungen werden entlarvt und ganz nebenbei ein Plädoyer für Emanzipation gehalten. Besonders Hauptdarstellerin Pegah Ferydoni als Frau zwischen zwei Welten prägt den Charme des Films. Darsteller: Pegah Ferydoni, Christoph Maria Herbst, Vedat Erincin, Christoph Letkowski, Nadja Uhl




Do 5.3. - So 8.3. um 21.30 Uhr Großer Saal


Einer nach dem Anderen    115 min.   

Norwegen/ Schweden 2014 Regie: Hanns Petter Moland

Den Fahrer eines Schneeräumers in den Mittelpunkt einer schwarzen Komödie zu stellen, darauf kann wohl nur ein Skandinavier kommen. So einer ist Hanns Petter Moland, der in seinem neuen Film Stellan Skarsgard als Vater auf blutigem, lakonischem Rachefeldzug inszeniert. Das ist oft komisch, manchmal übertrieben brutal, bisweilen auch geschmacklos, aber definitiv sehr skandinavisch. Darsteller: Stellan Skarsgard, Bruno Ganz, Pal Sverre Hagen




Mo 9.3. - Mi 11.3. um 21.00 Uhr Großer Saal


Foxcatcher    134 min.   

USA 2014 Regie: Bennett Miller

Die unglückliche Geschichte der Beziehung zwischen dem reichen Unternehmens-Erben John du Pont und dem Ringer-Brüderpaar Mark und Dave Schultz ist hierzulande kaum bekannt. Regisseur Bennett Miller, der sich mit Filmen wie „Capote“ (2005) und „Moneyball“ (2011) auf real-life-Dramen spezialisiert hat, macht daraus ein ungeheuer intensives Leinwand-Erlebnis. Miller wurde für seine Arbeit und beim Festival in Cannes 2014 als bester Regisseur ausgezeichnet. Als John du Pont begeistert der Komiker Steve Carell in seiner ersten tragischen Rolle. Darsteller: Channing Tatum, Steve Carell, Mark Rufallo, Vanessa Redgrave, Sienna Miller





Woche vom 12.
03. bis 18. 03. 2015



Fr 13.3. - So 15.3. um 16.30 Uhr Großer Saal


Fünf Freunde - 4    95 min.    ab 6 Jahren

D 2014 Regie: Mike Marzuk   Kinderkino

Langsam werden die vier Hauptdarsteller dieser modernen Variante der legendären „Fünf Freunde“ zwar älter, noch aber nimmt man ihnen die Mischung aus kindlicher Unbedarftheit und Abenteuerlust ab. Im nunmehr vierten Abenteuer verschlägt es die Freunde nach Ägypten, wo sie auf finstere Grabräuber treffen. Bisweilen zwar mit befremdlichem Klischeeblick inszeniert, aber dennoch temporeich und in Momenten mit viel Witz.




Do 12.3. um 18.30 Uhr Großer Saal


Das war Karl-Marx-Stadt - Die lange Filmnacht der Erinnerungen 2.0    ca. 180 min.    mit Pause

Zwischen Busbahnhof und Fritz-Heckert-Platz - Karl-Marx-Stadt in den 1950er bis 1980er Jahren. Eine Zeitreise mittels Schmalfilmen. Vier Jahrzehnte Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Lebens in der Stadt, die Chemnitz einmal war. Aufnahmen vom Aufbau des Stadtzentrums, der 800-Jahr-Feier, der Enthüllung des Karl-Marx-Denkmals und viele seltene Filmaufnahmen mehr. Mit Live-Moderation der Filminhalte.




Fr 13.3. - So 15.3. um 18.45 Uhr und
Mo 16.3. - Di 17.3. um 21.00 Uhr Großer Saal


Birdman    119 min.   

USA 2014 Regie: Alejandro G. Iñárritu

Die Omnipräsenz des Superheldenkinos löst immer wieder Kassandrarufe über den Verfall des Kinos, des guten Geschmacks oder gleich der Kultur als Ganzes aus. In diese Kerbe schlägt Alejandro G. Iñárritus ambitionierter, stilistisch aufregender neuer Film „Birdman“, der ein brillantes Schauspielerensemble auf einem Parforceritt inszeniert und zu einer vielschichtigen Kritik an Hollywood und Hochkultur gleichermaßen ansetzt. - Darsteller: Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton, Zach Galifianakis, Amy Ryan, Naomi Watts - „Schon jetzt einer der schrägsten und überraschendsten Filme, die das Jahr uns bringen wird: Künstlermilieu, Hollywood-Tratsch, New York, Satire und ganz viel Spaß mit Fiktion und Wirklichkeit.“/ Brigitte




Fr 13.3. - So 15.3. um 21.30 Uhr und
Mo 16.3. + Di 17.3. um 18.30 Uhr Großer Saal


Mortdecai - Der Teilzeitgauner    107 min.   

USA 2014 Regie: David Koepp

Skurrile, überdrehte Krimikomödie mit Johnny Depp als exzentrischer Kunstsammler. - Charles Mortdecai genießt das Leben in vollen Zügen. Blöderweise drücken ihn aber Steuerschulden in Höhe von acht Millionen Pfund und so sieht sich der Exzentriker gezwungen, ein unter mysteriösen Umständen verschwundenes Goya-Gemälde zu finden und dieses - für eine hohe Belohnung - zurückzubringen. Auf der Jagd um den Globus bekommen er und sein schlagkräftiger Diener es unter anderem mit dem MI5, einem Top-Terrorist, chinesischen Ganoven, einem US-Milliardär und dessen nymphomanischer Tochter zu tun. Darsteller: Johnny Depp, Gwyneth Paltrow, Ewan McGregor




Do 12.3. - So 15.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Wir sind jung, wir sind stark    128 min.   

D 2014 Regie: Burhan Qurbani

Im August 1992 brannte in Rostock-Lichtenhagen ein Asylbewerberheim. Diese schlimmsten fremdenfeindlichen Ausschreitungen in der Geschichte der Bundesrepublik beschreibt Burhan Qurbani in seinem Film „Wir sind jung. Wir sind stark“ und bemüht sich dabei, allen Seiten gerecht zu werden. Das Ergebnis ist ein stilistisch überzeugender, inhaltlich vorsichtiger Film, der vor allem aber von kraftvoller Intensität ist! Darsteller: Jonas Nay, Joel Bamsn, Devid Striesow, Saskia Rosendahl, Paul Gäbler, David Schütter - "Ein schwarz-weißes Jugenddrama, das eben nicht schwarz-weiß denunziert, sondern differenziert nach Ursachen forscht."/ Stern




Mo 16.3. - Mi 18.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Wer rettet wen    104 min.   

D 2014 Regie: Lelie Frank und Herdolor Lorenz

2008 entschieden sich Staaten weltweit, ihre Banken durch sogenannte Rettungsschirme aus der Krise zu führen. Milliarden flossen, um den Bankrott zu verhindern. Weil das Geschehen für den normalen Bürger damals häufig undurchsichtig blieb, starten Leslie Franke und Herdolor Lorenz in ihrem Dokumentarfilm Wer rettet wen? einen Erklärungsversuch. Die Filmemacher zeigen auf, warum die Gründung einer “Good-Bank” sinnvoller gewesen wäre als die Verwendung von Steuergeldern zur Rettung der Banken. Sie zeichnen die Entwicklung der letzten Jahre nach und verdeutlichen, wie die Bankenlobby ihren politischen Einfluss geltend machte, um die kränkelnden Geldverwalter innerhalb kürzester Zeit wieder zu Finanzriesen aufsteigen zu lassen, denen das Schicksal ihrer Retter egal war.




Mi 18.3. um 19.00 Uhr Großer Saal


Apokalypse Now - Redux    198 min.    Film-Klassiker

USA 2001 Regie: Francis Ford Coppola

Marlon Brando in einer seiner großen beeindruckenden Rollen. In der neu geschnittenen und um 49 Minuten verlängerten Fassung von Coppolas Vietnam-Drama „Apokalypse Now“, die den Intentionen des Regisseurs deutlicher als die 1979 veröffentlichte Fassung entspricht. Basierend auf einem Roman von Joseph Conrad wird die Grausamkeit des Krieges ebenso deutlich wie seine Sinnlosigkeit. Darsteller: Marlon Brando, Robert Duvall, Martin Sheen, Laurence Fishburne, Dennis Hopper u.a. - Ein wahrer filmischer Höhepunkt.





Woche vom 19.
03. bis 25. 03. 2015



Fr 20.3. + Sa 21.3. um 16.30 Uhr Großer Saal


Fünf Freunde - 4    95 min.    ab 6 Jahren

D 2014 Regie: Mike Marzuk   Kinderkino

Langsam werden die vier Hauptdarsteller dieser modernen Variante der legendären „Fünf Freunde“ zwar älter, noch aber nimmt man ihnen die Mischung aus kindlicher Unbedarftheit und Abenteuerlust ab. Im nunmehr vierten Abenteuer verschlägt es die Freunde nach Ägypten, wo sie auf finstere Grabräuber treffen. Bisweilen zwar mit befremdlichem Klischeeblick inszeniert, aber dennoch temporeich und in Momenten mit viel Witz.




Do 19.3. - So 22.3. um 18.45 Uhr Großer Saal


Der große Trip-Wild    115 min.   

USA 2014 Regie: Jean-Marc Vallée

1.800 Kilometer will die 26-jährige Cheryl durch die Wildnis von Amerika wandern. Ohne viel Vorbereitung und noch weniger Ahnung macht sie sich mit ihrem überschweren Rucksack so naiv wie trotzig auf den Weg. Hauptsache, dem privaten Chaos endlich einmal davonlaufen, um sich selbst zu finden. Aus dieser wahren Wander-Geschichte entstand ein gefeierter Bestseller. Oscar-Preisträgerin Reese Witherspoon läuft in diesem unangestrengt unterhaltsamen, gleichwohl nachhaltig nachdenklichen „Der Weg ist das Ziel“-Drama zu Bestform auf. Das Thema ist Trend und locken samt poetischer Landschaftsbilder zum emotionalen Mitwandern. - Darsteller: Reese Witherspoon, Laura Dern, Gaby Hoffmann, Michiel Huisman. Nominiert für den Oscar.




Do 19.3. - Mi 25.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Sehnsucht nach Paris    96 min.   

Frankreich 2014 Regie: Marc Fitoussi

Sie ist das weibliche Gesicht des französischen Kinos der vergangenen Jahrzehnte: Die Filmdiva Isabelle Huppert. In dieser einfühlsamen romantischen Komödie bricht die einstige Chabrol-Muse als Frau eines Rinderzüchters aus ihrer Eheroutine in der Provinz aus. Doch Regisseur Marc Fitoussie lässt sie dabei nicht als tragische Heldin a la Madame Bovary enden, sondern gönnt ihr neben einem charmanten Liebhaber auch einen Neuanfang mit ihrem genialen Filmpartner, dem exzellenten Jean-Pierre Darroussin. Eine hinreißende französische Komödie mit Tiefgang und Esprit. - Darsteller: Isabelle Huppert, Jean-Pierre Darrossin, Jean-Charles Clichet, Michael Nyqvist, Pio Marmai, Marina Fois




Do 19.3. - So 22.3. um 21.30 Uhr und
Mo 23.3. - Di 24.3. um 21.00 Uhr Großer Saal


The Imitation Game    114 min.   

GB 2014 Regie: Morten Tyldum

Der englische Mathematiker Alan Turing ist so verschroben wie grandios. Dank seiner Fähigkeiten gelingt es dem britischen Geheimdienst im Zweiten Weltkrieg, die als unangreifbar geltende Codierung der deutschen Enigma-Maschine zu knacken, mit der die Nazis ihre Befehle verschlüsseln. Dieses Wissen hat entscheidenden Einfluss auf den Kriegsverlauf. Der Sieg der Alliierten beschert dem Genie indes keinen Triumph. Seine Meisterleistung bleibt jahrzehntelang top secret. Schlimmer noch: wegen seiner Homosexualität wird er in den 50er Jahren verurteilt und in den Suizid getrieben. Erst 2013 wird Turing von der Queen rehabilitiert – und bekommt mit diesem bewegenden Drama ein eindrucksvolles Denkmal, das ohne viel Wahrscheinlichkeitsrechung höchst Oscar-verdächtig ist. Allen voran Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch, weitere Darsteller: Keira Knightley, Matthew Goode, Mark Strong




So 22.3. um 15.00 Uhr Großer Saal


National Gallery    173 min.   

Frankreich 2014 Regie: Frederick Wiseman

Nicht einfach nur Dokumentationen dreht Frederick Wiseman, sondern Analysen über die Funktionsweisen und die ideologischen Strömungen von unterschiedlichsten Institutionen. Diesmal ist das die Londoner „National Gallery“, eines der bedeutendsten Museen der Welt. - So stehen zwar stets die Gemälde im Mittelpunkt, Gemälde von Rembrandt, Turner, van Eyck, Tizian, Lorrain und vielen anderen, doch immer wieder kommt Wiseman auf die Geschichte einer typisch britischen öffentlichen Einrichtung zu sprechen. Dass ein Großteil der Sammlung mit Gewinnen aus der Sklaverei finanziert wurde erfährt man da ganz nebenbei. An anderer Stelle beschreibt ein Kurator die Provenienz eines Werks aus dem 17. Jahrhunderts, das bei einer Versteigerung nach der französischen Revolution in den britischen Besitz überging. Geschichten sind dies, die Geschichte greifbar nahe werden lassen, nicht nur die der Kunst, sondern auch die politische Entwicklung Europas und der Klassenunterschiede Großbritanniens.




Mo 23.3. - Di 24.3. um 18.00 Uhr Großer Saal


Mr. Turner - Meister des Lichts    149 min.   

GB / D / F 2014 Regie: Mike Leigh   Tipp

Ein bissiger Gesellschaftskritiker porträtiert einen romantischen Maler! Dass ausgerechnet der Brite Mike Leigh („Nackt“) sich mit "Mr. Turner" filmisch dem Leben seines berühmten Landmanns William Turner widmet, ist eine ziemliche Überraschung. Wer einen bieder bebilderten Wikipedia-Eintrag befürchtet, wird bei Leigh glücklicherweise enttäuscht. Ihn interessieren einmal mehr die ganz normalen Leute – zu denen eben auch dieses kauzige Genie gehört. Er zählt zu den besten, und mittlerweile teuersten Malern der Welt. Als der fleißige Turner anno 1851 mit 76 Jahren starb, hinterließ er mehr als 20.000 Werke. So überwältigend die Bilder des Mr. Turner, so auch jene des Mr. Leigh. Timothy Spall als Mr. Turner präsentiert sich in absoluter Bestform - und wurde in Cannes prompt mit der Palme als bester Darsteller prämiert. Raffinierter wurde ein ganz großer Maler im Kino selten porträtiert.




Mi 25.3. um 18.30 Uhr Großer Saal


Winterschlaf    196 min.   

Türkei/ D /Frankreich 2014 Regie: Nuri Bilge Ceylan

Der Cannes-Siegerfilm 2014 ist eine Charakterstudie, die sich viel Zeit nimmt: zum Hinschauen und Hinhören, zum Verharren und zum Nachdenken. Dabei geht es weniger um Entwicklungen als um Enthüllungen. Der anfangs so sympathische Held – ein Ex-Schauspieler, der ein Hotel in Kappadokien führt – entpuppt sich als Tyrann. Sein Geld und seine Sprache sind die Machtmittel, mit denen er andere lockt, verführt und beherrscht. Es lohnt sich, drei Stunden zu investieren, um diesen Film zu "erfahren", die ausgefeilten Dialoge, seine faszinierenden Bilder und nicht zuletzt die Hinterlist, mit der Nuri Bilge Ceylan dem Publikum sein Bild eines charmanten Despoten unterjubelt.





Woche vom 26.
03. bis 01. 04. 2015



Fr 27.3. - So 29.3. um 16.30 Uhr Großer Saal


Doktor Proktors Pupspulver    90 min.    ohne Altersbeschränkung

D, Norwegen 2013 Regie: Arild Fröhlich   Kinderkino

In „Doktor Proktors Pupspulver“ wird - wie der Titel schon verspricht - jede Menge gepupst. Doch ein böser Geschäftsmann will die lustige Erfindung stehlen und das müssen Lise und Bulle natürlich verhindern. Die Adaption des Kinderbuchs von Jo Nesbø ist temporeich, überdreht und ein klein bisschen gruselig.




Do 26.3. - So 29.3. um 18.45 Uhr und
Mo 30.3. - Mi 1.4. um 20.30 Uhr Großer Saal


Heute bin ich Samba    118 min.   

Frankreich 2014 Regie: Éric Toledano & Olivier Nakache

Mit ihrer 2011 realisierten Komödie „Ziemlich beste Freunde“ haben die Franzosen Éric Toledano und Olivier Nakache grandiose Erfolge in zahlreichen Ländern feiern können. Obwohl ihr Nachfolgewerk „Heute bin ich Samba“ komplexer und ernsthafter ausfällt, gelingt mit dem unbeschwerten Omar Sy in der Hauptrolle als illegal in Paris lebendem Senegalesen trotzdem das Kunststück, ein Feel-Good-Movie mit gesellschaftskritischer Brisanz und Aktualität zu füttern. Ohne in Betroffenheitsrhetorik abzudriften, werden Themen wie Immigration und Integration ebenso gestreift und ausgelotet wie Identitätskrisen oder die Grenzen sozialen Engagements.Darsteller: Omar Sy, Charlotte Gainsbourg




Do 26.3. - So 29.3. um 21.30 Uhr Großer Saal


Blackhat    133 min.   

USA 2014 Regie: Michael Mann

Mit Star-Aufgebot drehte Michael Mann („Heat“, „The Insider“) einen von Minute zu Minute intensiveren Trip, der von Chicago über Hongkong nach Jakarta führt und den Zuschauer dabei zwischen virtuellen und realen Welten in ein Netz aus Gefahren, berührendem Drama und großartiger Suspense verstrickt. Genau diese Zutaten zeichnen seinen Film aus, in dem ein scheinbar sorgsam geplanter Angriff auf verschiedene Computersysteme eine folgenschwere Kettenreaktion auslöst.




Do 26.3. - So 29.3. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

St. Vincent    102 min.   

USA 2014 Regie: Theodore Melfi

Bill Murray gibt in einer traumhaften Paraderolle den kauzigen Alten, dem erst der pfiffige Nachbarsjunge langsam das Herz öffnet. Als verbitterter Vietnam-Veteran vertrödelt der verwitwete Titelheld seine Tage mit Alkohol, Glücksspiel und einer russischen Prostituierten. Als eine alleinerziehende Mutter nebenan einzieht, sind die geruhsamen Tage des notorischen Nörglers gezählt. Das Rad der Komödie wird hier nicht neu erfunden, wenn das bekannte 'grumpy old man'-Menü aber derart perfekt und mit besten Zutaten serviert wird, kommt man bestens auf seine Kosten: Ein vergnüglicher Spaß mit rührendem Finale – und Murray in Bestform! - Darsteller: Bill Murray, Melissa McCarthy, Naomi Watts, Kimberly Quinn




Mo 30.3. - Mi 1.4. um 18.00 Uhr Großer Saal


Das Salz der Erde    109 min.   

F 2014 Regie: Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado   Wunschfilm

Mit seiner beglückenden "Pina" hat Wim Wenders sich beschwingt in die Herzen von Presse und Publikum getanzt. Nun wiederholt er den Triumph mit einer anderen Künstler-Dokumentation, diesmal über den meisterhaften Fotografen Sebastião Salgado. Bei der Premiere in Cannes wurde der Film frenetisch gefeiert wie kaum ein anderer. Die Bilder des Brasilianers bewegen seit 40 Jahren die Menschen weltweit. Mit dessen Sohn Juliano als Ko-Regisseur an seiner Seite findet Wenders einen sehr persönlichen Zugang zu dem Maestro der Fotografie. Dass dieser charismatische Charakterkopf seine Werke mit launigen Worten selbst kommentiert, macht den besonderen Reiz dieser großartigen Hommage aus. Eindrucksvoller als auf der großen Kinoleinwand wird man diese Bilder in keiner Ausstellung zu sehen bekommen.




Mo 30.3. - Mi 1.4. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Amour Fou    96 min.   

Österreich/ D / Luxemburg  2014 Regie: Jessica Hausner

Eine Geschichte, die mit einem Doppelselbstmord endet, als romantische Komödie anzulegen, ist kein leichtes Unterfangen. Doch genau dies versucht und gelingt Jessica Hausner mit ihrem neuen Film „Amour Fou“, der lose auf Leben und Sterben von Heinrich von Kleist basiert, die historischen Fakten aber nur als Ausgangspunkt für einen Film über (Auto-) Suggestion, eingeengte Lebensumstände und Lust und Last der Liebe nutzt. - Kein einziges Mal fällt der Name Kleist, doch dass es um den deutschen Dichter geht, der in seinem kurzen Leben versuchte, zwischen Weimarer Klassik und Deutscher Romantik seinen Platz zu finden, ist unübersehbar. 1811 verübte Kleist im Alter von 34 Jahren tatsächlich Selbstmord, nachdem er zunächst Henriette Vogel erschossen hatte. Die genauen Umstände des geradezu rituellen Aktes sind weitestgehend offen, Abschiedsbriefe gab es nicht, so dass die Fiktion alle Möglichkeiten hat.