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  KINOPLAN für Monat Mai 2015


Woche vom 30.
04. bis 06. 05. 2015



Fr 1.5. - So 3.5. um 16.30 Uhr Großer Saal


Die neue Wildnis – Grosse Natur in einem kleinen Land    97 min.   

Niederlande: 2013 Regie: Mark Verkerk

Ein atemberaubendes Naturspektakel – ein Film für die ganze Familie. - Schauspieler, Autor und prominenter Umweltschützer Hannes Jaenicke nimmt den Zuschauer mit auf eine spannende Reise in eine verborgene Welt. Die Wunder der niederländischen Wildnis mit ihrer unglaublichen Artenvielfalt und ihrem fesselnden Lebenszyklus werden von Regisseur Mark Verkerk eindrucksvoll in Szene gesetzt. Überraschend und erstaunlich, wie genial das ökologische System auf einem Stück niederländischer Wildnis funktioniert.




Do 30.4. - So 3.5. um 18.45 Uhr Großer Saal


3 Herzen    106 min.   

F 2014 Regie: Benoît Jacquot

Drei sind meistens einer zu viel. Was bereits die Grundlage für zahllose Romane und Kinofilme war, wird nun auch beim Franzosen Benoît Jacquot („Leb wohl, meine Königin!“) als Storygerüst genutzt. Sein mit Benoît Poelvoorde, Charlotte Gainsbourg sowie Chiara Mastroianni und ihrer Mutter Catherine Deneuve erstklassig besetztes Dreieckskonstrukt arbeitet formal mit den Mitteln der Suspense und des Thrillers. In Wahrheit handelt es sich jedoch um ein geradezu klassisches Liebesmelodram. Wäre das Leben selbst nicht so von Zufällen bestimmt, man könnte das, was der Franzose Benoît Jacquot in seinem neuen Film „3 Herzen“ erzählt, vorschnell als etwas zu konstruiert und unglaubwürdig abtun. Dabei sind Zufälle wie der des verpassten Treffens selbst schon Kinolegenden. Bereits zum dritten Mal spielt die „Grande Dame“ des französischen Kinos, Catherine Deneuve, im übrigen schon die Filmmutter ihrer Tochter Chiara Mastroianni.




Do 30.4. - So 3.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Leviathan    140 min.   

Russland 2014 Regie: Andrey Zvyagintsev

Der Glanz russischer Filmkunst ist reichlich vergilbt. Umso erfreulicher, wenn sie sich mit solch einem bildgewaltigen Paukenschlag zurückmeldet. Ein hochkarätiges, um nicht zu sagen: lupenreines Arthaus-Opus, das in Cannes gefeiert wurde. Die Story fällt klassisch schlicht aus: Ein aufrechter Familienvater wehrt sich gegen einen korrupten Bürgermeister, der ihm das hübsche Eigenheim und die Existenz wegnehmen will. Der Kampf des Helden ist aussichtslos. Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste. Wie zum Hohn erzählt der feiste Kirchenmann dem Verzweifelten als bitteren Trost zum Schluss die biblische Geschichte des Hiob. Ein wuchtiges Meisterwerk.




Do 30.4. - Mi 6.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Verstehen Sie die Béliers?    104 min.   

Frankreich 2014 Regie: Éric Lartigau

Einzigartig humorvoll spielt die französische Erfolgskomödie „Verstehen Sie die Béliers?“ mit unserer Wahrnehmung von Normalität. Ohne jede Spur von aufdringlicher Effekthascherei siedelt Regisseur Éric Lartigau seine turbulente Coming-of-Age-Geschichte einer jungen Frau in einem lautlosen Universum an. Sensibel inszeniert der 51jährige  die scheinbar stille Welt tauber Menschen und versammelt dabei ein glänzendes Ensemble. Neben der preisgekrönten Karin Viard überzeugt vor allem die ungeheuer erfrischende Präsenz der jungen Hauptdarstellerin und Newcomerin Louane Emera in diesem bewegendem Schauspielerkino mit berührender Dramatik und bezaubernden Pepp.




Mo 4.5. - Di 5.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Monsieur Claude und seine Töchter    97 min.   

Frankreich 2014 Regie: Philippe de Chauveron

Chapeau und Hut ab! Philippe de Chauveron hat aus der Story um eine gutbürgerliche französische Familie und ihre auserlesene Schar internationaler Schwiegersöhne eine Völkerverständigungskomödie gemacht, die so leicht und locker ist wie ein Soufflé und trotzdem scharf und bissig wie eine Chilischote. Dabei geht es um ein durchaus heikles Thema: um den gewöhnlichen Rassismus, der bekanntlich nicht nur an Stammtischen zu Hause ist. Dank des intelligenten Drehbuchs und der passgenauen Besetzung ist daraus ein idealer Gute-Laune-Film geworden – eine provokant witzige Geschichte über die Globalisierung des eigenen Wohnzimmers. Ein absolut großartiger Film! Darsteller: Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun, Frédéric Chau




Mo 4.5. - Mi 6.5. um 20.45 Uhr Großer Saal


Inherent Vice    148 min.   

USA 2014 Regie: Paul Thomas Anderson

Als unverfilmbar gelten etliche Romane, nicht zuletzt die von Thomas Pynchon. Dennoch versucht sich Paul Thomas Anderson an diesem eigentlich unmöglichen Unterfangen und adaptiert mit den zugänglichsten Roman des enigmatischen Autors. Das Ergebnis ist ein Film, der vor allem aus pointierten Einzelszenen besteht und einem drogengeschwängerten Zustand ähnelt.- Unerwartet taucht die Ex von Schnüffler Doc Sportello auf und faselt was von einer irren Story: Sie hat sich in einen milliardenschweren Immobilienmakler verliebt, und daraufhin will nun dessen Ehefrau mit ihrem Freund den Milliardär kidnappen und in die Klapsmühle stecken... Darsteller: Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Jena Malone, Owen Wilson, Resse Witherspoon, Benicio Del Toro




Mi 6.5. um 18.00 Uhr Großer Saal


Die Geheimnisse der Wolkenfrau    45 min.    PREMIERE

Chemnitz 2013 Regie: Sven Kraft

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Europäischen Aktionswoche zur Gleichstellung für Menschen mit Behinderung statt. Der ASB Ortsverband Chemnitz und Umgebung e. V. begeht damit einen Festtag zu seinem 25 jährigen Bestehen. - Das venezianische Rollimaskentheaterstück „Die Geheimnisse der Wolkenfrau“ fand auf der großen Bühne im Schauspielhaus Chemnitz 2013 seine Uraufführung. Der Entstehungsprozess wurde über ein Jahr lang mit der Kamera begleitet. Protagonisten waren Akteure mit und ohne Handicap, die gemeinsam ein fantastisches Bühnenstück realisierten und darüber Wertschätzung und Anerkennung erfahren konnten.





Woche vom 07.
05. bis 13. 05. 2015



Do 7.5. um 18.00 Uhr Großer Saal


Das war Karl-Marx-Stadt - Die lange Filmnacht der Erinnerungen 2.0    ca. 180 min.    mit Pause

Zwischen Busbahnhof und Fritz-Heckert-Platz - Karl-Marx-Stadt in den 1950er bis 1980er Jahren. Eine Zeitreise mittels Schmalfilmen. Vier Jahrzehnte Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Lebens in der Stadt, die Chemnitz einmal war. Aufnahmen vom Aufbau des Stadtzentrums, der 800-Jahr-Feier, der Enthüllung des Karl-Marx-Denkmals und viele seltene Filmaufnahmen mehr. Mit Live-Moderation der Filminhalte. Diese Zusammenstellung letztmalig im Spielplan.




Fr 8.5. - So 10.5. um 16.30 Uhr Großer Saal


Shaun das Schaf – Der Film    85 min.    ohne Altersbeschränkung

GB/F 2015 Regie: Mark Burton, Richard Starzack   Kinderkino

Mit dem neugierigen Schaf Shaun schicken die Trickkünstler von Aardman Animation („Wallace & Gromit“, „Chicken Run“) nun ihre vielleicht beliebteste Figur in ihr erstes Kinoabenteuer. Shaun und seine Artgenossen verschlägt es darin vom idyllischen Bauernhof in die große Stadt, wo so manches Abenteuer auf sie wartet. Gedreht in der klassischen Stop-Motion-Technik besitzt der Film einen ganz eigenen, unverkennbaren Look. Dass die Liebe zum Detail hier jederzeit spürbar ist, lässt den Film zu einem großen Spaß für Kinozuschauer jeden Alters werden.




Do 7.5. - So 10.5. um 2 Kleiner Saal

The Forecaster    97 min.   

D 2014 Regie: Marcus Vetter, Karin Steinberger

Spannend wie ein Thriller kommt der gründlich recherchierte Dokumentarfilm über ein selbsterklärtes Orakel daher. 2007 brach die Bankenkrise über die Welt herein, zwei Jahre später folgte die Eurokrise. Noch heute belasten deren Auswirkungen die Steuerzahler nachhaltig. Einer will die Miseren vorhergesehen haben: Martin Armstrong, "The Forecaster". Wenn auch die Frage bleibt, ob Martin Arthur Armstrong ein Genie oder ein Scharlatan ist, deckt der Film doch Missstände im politischen Handeln der Wirtschaftsmächte USA, Japan und Europa auf, die so erschütternd und haarsträubend sind, dass sie auch nach dem Kinobesuch im Gedächtnis bleiben. Wichtiger Beitrag zur Aufklärung der Wirtschaftskrise.




Fr 8.5. - So 10.5. um 18.45 Uhr und
Mo 11.5. - Mi 13.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Best Exotic Marigold Hotel- 2    124 min.   

USA/UK 2014 Regie: John Madden

napp drei Jahre nach dem Publikumsliebling „Best Exotic Marigold Hotel“ ist es an der Zeit für eine Fortsetzung. Darin kommt es nicht nur zu einem Wiedersehen mit den alten Dauergästen (Maggie Smith, Bill Nighy, Judi Dench, Ronald Pickup) sondern auch mit so manchem Neuankömmling (Richard Gere). Wieder unter der Regie von John Madden fügen sich Episoden aus dem Hotelalltag und den parallel anlaufenden Hochzeitsvorbereitungen von „Marigold“-Besitzer Sonny zu einem kurzweiligen Mosaik vor exotischer Urlaubskulisse. Happy End & Bollywood-Flair garantiert!




Fr 8.5. - So 10.5. um 21.30 Uhr Großer Saal


Tod den Hippies! Es lebe der Punk!    94 min.   

D 2014 Regie: Oskar Roehler

Oskar Röhlers jüngster Streich erzählt aus dem Leben eines tapsigen Taugenichts aus der Provinz, der im West-Berlin der 80er Jahre ein bisschen verrückte Verruchtheit als Punk probiert. Tom Schilling gibt den jungen Wilden mit „Taxi Driver“-Irokesen-Schnitt samt bewährtem „Oh Boy“-Charme. Mit massivem Mutter-Trauma stolperte er durch verrauchte Peep-Shows und verkokste Szene-Läden. Verliebt sich in eine Stripperin, beklaut den versoffenen Vater, begegnet Blixa Bargeld oder Fassbinder im Schwulen-Club. Die schrille Zeitgeist-Revue eines fabulierfreudigen, vergnügt verspielten Regie-Clowns. An Oskar Roehler scheiden sich die Geister...




Mo 11.5. - Mi 13.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Birdman    119 min.   

USA 2014 Regie: Alejandro G. Iñárritu

Die Omnipräsenz des Superheldenkinos löst immer wieder Kassandrarufe über den Verfall des Kinos, des guten Geschmacks oder gleich der Kultur als Ganzes aus. In diese Kerbe schlägt Alejandro G. Iñárritus ambitionierter, stilistisch aufregender neuer Film „Birdman“, der ein brillantes Schauspielerensemble auf einem Parforceritt inszeniert und zu einer vielschichtigen Kritik an Hollywood und Hochkultur gleichermaßen ansetzt. - Darsteller: Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton, Zach Galifianakis, Amy Ryan, Naomi Watts - „Schon jetzt einer der schrägsten und überraschendsten Filme, die das Jahr uns bringen wird: Künstlermilieu, Hollywood-Tratsch, New York, Satire und ganz viel Spaß mit Fiktion und Wirklichkeit.“/ Brigitte




Mo 11.5. - Mi 13.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Angst essen Seele auf    93 min.    Film-Klassiker

D 1974 Regie: Rainer Werner Fassbinder

Emmi (Brigitte Mira) ist um die 60, Witwe und verdient ihr Geld als Putzfrau. Ihr eintöniger Alltag endet abrupt, als sie sich in den 20 Jahre jüngeren marokkanischen Gastarbeiter Ali verliebt. Ihre Heirat wird zum Skandal und das Paar bekommt die Ablehnung seiner Umwelt in voller Härte zu spüren: Emmis erwachsene Kinder schämen sich ihrer Mutter, die Nachbarn tuscheln, die Arbeitskollegen verachten sie. Doch die junge Ehe wird nicht nur von außen bedroht. Die innere Krise wird deutlich, als Ali ein Verhältnis mit einer Kellnerin beginnt.- Die Inszenierung Fassbinders, schuf damals etwas völlig Neues. Der Film trug entscheidend zum Durchbruch des Neuen Deutschen Films im Ausland bei.





Woche vom 14.
05. bis 20. 05. 2015



Fr 15.5. - So 17.5. um 16.30 Uhr Großer Saal


Shaun das Schaf – Der Film    85 min.    ohne Altersbeschränkung

GB/F 2015 Regie: Mark Burton, Richard Starzack   Kinderkino

Mit dem neugierigen Schaf Shaun schicken die Trickkünstler von Aardman Animation („Wallace & Gromit“, „Chicken Run“) nun ihre vielleicht beliebteste Figur in ihr erstes Kinoabenteuer. Shaun und seine Artgenossen verschlägt es darin vom idyllischen Bauernhof in die große Stadt, wo so manches Abenteuer auf sie wartet. Gedreht in der klassischen Stop-Motion-Technik besitzt der Film einen ganz eigenen, unverkennbaren Look. Dass die Liebe zum Detail hier jederzeit spürbar ist, lässt den Film zu einem großen Spaß für Kinozuschauer jeden Alters werden.




Do 14.5. - So 17.5. um 18.45 Uhr Großer Saal


Still Alice    99 min.   

USA 2014 Regie: Richard Glatzer & Wash Westmoreland

Für ihre Hauptrolle in diesem Alzheimer-Drama erhielt Julian Moore den Oscar 2015 als beste Darstellerin. Der einfache Stil der Verfilmung, die gradlinige Erzählung eines geistigen Verfalls lassen die Darstellung Moores noch kraftvoller erscheinen. - Alice (Julianne Moore) arbeitet als Linguistin, führt mit dem Biologen John (Alec Baldwin) eine glückliche Ehe und hat drei Kinder. Zur Feier ihres 50. Geburtstages ist die gesamte Familie versammelt, alles scheint in bester Ordnung, doch einige Tage später bemerkt Alice ungewöhnliche Veränderungen: Beim Joggen vergisst sie für einen Moment wo sie sich befindet, kleine Vergesslichkeiten nehmen plötzlich zu. Die Diagnose ist niederschmetternd: Alice leidet an einer seltenen Form von Alzheimer, die auch Menschen erfassen kann, die eigentlich noch zu jung sind. Besonders tragisch ist, dass es sich um eine vererbbare Form der Krankheit handelt.




Do 14.5. - So 17.5. um 21.15 Uhr und
Mo 18.5. - Mi 20.5. um 18.00 Uhr Großer Saal


Das ewige Leben    121 min.   

Österreich/ D 2014 Regie: Wolfgang Murnberger

Einige Jahre hat es gedauert, nun kommt der vierte Brenner-Krimi ins Kino. Auch in „Das ewige Leben“ gibt es zwar einen Kriminalfall zu lösen, doch noch mehr als in den Vorgängern geht es in Wolfgang Murnbergers atmosphärischem, düsteren Drama um die Psyche von Simon Brenner, der in seiner Heimatstadt Graz tief in die Geheimnisse seiner Vergangenheit eintaucht. Darsteller: Josef Hader, Tobias Moretti, Nora von Waldhausen, Roland Düringer, Margharethe Tiesel




Do 14.5. - So 17.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Das blaue Zimmer    76 min.   

Frankreich 2014 Regie: Mathieu Amalric

Ein Mann, der eines Schwerverbrechens angeklagt wird. Eine böse Frau, die dem Film Noir entstiegen ist. Eine verhängnisvolle Affäre und zerredete Leidenschaft. Ein Gerichtsdrama ohne Wahrheitsfindung. All das und noch viel mehr ist „Das blaue Zimmer“ von und mit Matthieu Amalric. Im Deutschen gibt es die wundervolle Sprachwendung, etwas zu „zerreden“. Und eben jenes Phänomen, einer Erfahrung ihren Zauber und ihre Bedeutung zu rauben, in dem man sie auf schnöde Worte herunterbricht, steht im Zentrum von Mathieu Amalrics „Das blaue Zimmer“. Eine heiße Affäre wird juristisch in ihre Einzelteile zerlegt - und auch der Film wandelt sich von einer sinnlichen in eine zunehmend rationale Erfahrung.




Mo 18.5. - Mi 20.5. um 20.45 Uhr Großer Saal


Every Thing Will Be Fine    118 min.   

Deutschland, Kanada, Frankreich 2015 Regie: Wim Wenders   3D

Wer, wenn nicht Wim Wenders wäre besser prädestiniert, das 3-D-Verfahren für ein intimes Drama zu nutzen? Auf einer winterlichen Landstraße kommt es zu einem tragischen Unfall mit einem Kind. Den Fahrer, einen Schriftsteller, trifft keine Schuld. Doch das Ereignis hat traumatisierende Folgen. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wirft der Film fragmentarische Blicke darauf, wie Schuld und die Suche nach Vergebung das Leben und das Lieben des Künstlers verändern. Die 3-D-Bilder verleihen den Akteuren mit voller Wucht eine einzigartige, schier unheimliche Präsenz, wie sie im Kino so noch nicht zu erleben war.  Emotionale Begegnungen der dritten Art. - Darsteller: James Franco, Charlotte Gainsbourg, Rachel McAdams, Marie-Josée Croze




Mo 18.5. - Mi 20.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Citizenfour    114 min.   

USA/ D 2014 Regie: Laura Poitras

Mitte Juni 2013 war es, als eine Nachricht wie eine Bombe einschlug: es gab hieb und stichfeste Beweise, die belegten, dass die Vereinigten Staaten, aber auch Großbritannien praktisch Alles und Jeden überwachten und der größte Überwachungsskandal der Geschichte kam ans Licht der Öffentlichkeit. Der Mann, der diesen Skandal (der anderthalb Jahre später praktisch immer noch keine Konsequenzen nach sich gezogen hat) an die Öffentlichkeit brachte, war nur für wenige Tage ein Unbekannter. Bald gab er sich als Edward Snowden zu erkennen. Dass Laura Poitras Film über die Enthüllungen des NSA-Mitarbeiters Edward Snowden jetzt schon in die Kinos kommt, verschafft "Citizenfour" besondere Relevanz, was er über den Menschen hinter den Enthüllungen erzählt, macht ihn zu einem herausragenden Film. Oscar 2015 als bester Dokumentarfilm.





Woche vom 21.
05. bis 27. 05. 2015



Do 21.5. - So 24.5. um 19.00 Uhr Großer Saal


Frau Müller muss weg    87 min.   

D 2014 Regie: Sönke Wortmann

Frau Müller ist Lehrerin, und sie muss weg, weil sie nicht genügend gute Noten vergibt - finden zumindest die versammelten Elternverteter. Schließlich entscheidet das nächste Zeugnis darüber, ob die Kinder den Sprung aufs Gymnasium schaffen... Basierend auf dem erfolgreichen Theaterstück von Lutz Hübner verwandelt Sönke Wortmann eine Grundschulklasse in die Kampfarena elterlicher Eitelkeit. Mit einem herrlich aufgelegten Ensemble (allen voran Anke Engelke als Business-Mom) inszenierte er eine "Komödie über einen Elternabend", die sich als erhellende,  beißende Satire entpuppt über den Druck an den Schulen, der heutzutage auf allen Beteiligten - Schülern, Eltern, Lehrer - lastet. Und läßt dabei erfreulicherweise die (engagierte) Lehrerseite mal gut aussehen.- Darsteller: Anke Engelke, Gabriele Maria Schmeide, Justus von Dohnanyi u.a.




Do 21.5. - So 24.5. um 21.00 Uhr und
Mo 25.5. - Mi 27.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Elser – Er hätte die Welt verändert    110 min.   

D 2014 Regie: Oliver Hirschbiegel

Erst Hitler, jetzt Georg Elser - das Dritte Reich lässt Regisseur Oliver Hirschbiegel nicht los. In seinem Biopic erzählt er die Geschichte des gescheiterten Hitler-Attentäters, die zu Unrecht nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland immer noch relativ unbekannt ist.- "'Elser' porträtiert in vielen Rückblenden nicht nur einen Attentäter, sondern ein ganzes Land, eine Gesellschaft von Gleichgültigen, Mitläufern und Mördern. Ein kluger Film, Zeitgeschichte und Thriller in einem."/Der Spiegel - Darsteller: Christian Friedel, Burghart Klaußner, Katharina Schüttler




Do 21.5. - So 24.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

A most violent year    125 min.   

USA 2014 Regie: J.C. Chandor

Mit seinem Debüt „Der große Crash“ glänzte er auf der Berlinale und kassierte zwei Oscar-Nominierungen. In „All is Lost“ schickte er Robert Redford unter großem Jubel der Kritik in einer grandiosen One-Man-Show auf hohe See. Nun der dritte Streich des talentierten J.C. Chandor - und wieder gelingt ein großer Wurf! Ein ehrgeiziger Einwanderer will sich im New York der 80-er Jahre selbstständig machen. Doch der amerikanische Traum des aufrechten Idealisten zerplatzt an Korruption, Gier und Gewalt. Temporeich, dialogstark sowie atmosphärisch enorm dicht präsentiert sich ein hochkarätiges Drama mit brillanter Besetzung. Smarte Unterhaltung in Bestform. - Darsteller: Oscar Isaac, Jessica Chastain David Oyelowo, Alessandro Nivola




Mo 25.5. - Mi 27.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Gravity    91 min.    in 3D

USA 2013 Regie: Alfonso Cuarón   Wunschfilm

Der mexikanische Regisseur Alfonso Cuarón beweist hiermit sein Talent für den anspruchsvollen Science-Fiction-Film. Ihm gelingt der erstaunliche Spagat zwischen mitreißenden 3D-Bildern und einem fast kammerspielhaften existenziellen Drama, in dem vor allem Sandra Bullock durchweg überzeugt. Voller Metaphern und Allegorien funktioniert “Gravity” sowohl als atemloses Unterhaltungskino wie auch als vielschichtiges Psychogramm einer Frau, die in den Tiefen des Weltraums ihren innersten Ängsten gegenüber treten muss. Darsteller: Sandra Bullock, George Clooney - "...wird mit grandiosen Bildern, 3-D- und Soundeffekten zum neuen Kinoklassiker."/ Der Spiegel – Oscar 2014 – zu Recht!




Mo 25.5. - Mi 27.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

In meinem Kopf ein Universum    108 min.   

Polen 2014 Regie: Maciej Pieprzyca

Hier kommt ein Film in die Kinos, der mit seiner zentralen Darstellungen eines schwer behinderten Mannes ungleich pragmatischer und gerade dadurch deutlich berührender als viele vergleichbare Filme. Auf einer wahren Geschichte basiert er zwar, hat eine erstaunliche, rein auf das Physische reduzierte Performance im Mittelpunkt, erzählt aber mit einem fast schroffen Pragmatismus, der auch nur den Anschein von Rührseligkeit gar nicht erst aufkommen lässt.- „Ihr Sohn ist nicht mehr als Gemüse“ bekommt die Mutter von einer wenig emphatischen Ärztin zu hören. Es ist das Jahr 1987, wir befinden uns in Polen, doch nicht nur hier ist das Wissen um schwere Nervenerkrankungen noch nicht sehr entwickelt. Mateus ist sechs, sieben Jahre alt und sitzt im Rollstuhl. Sprechen kann er nicht, bewegt sich nur robbend, doch im Gegensatz zu der Ärztin ahnen die Eltern, dass ihr Sohn alles andere als ein Gemüse ist.





Woche vom 28.
05. bis 03. 06. 2015



Do 28.5. - So 31.5. um 19.00 Uhr Großer Saal


Nur eine Stunde Ruhe    79 min.   

Frankreich 2014 Regie: Patrice Leconte

In der Tradition einer Boulevardkomödie inszeniert Patrice Leconte in seinem neuen Film die unweigerlich scheiternden Versuche eines Zahnarztes, in Ruhe eine Jazz-Platte zu hören. Eine Katastrophe folgt auf die nächste und läßt das so perfekt funktionierende Leben entgleisen. Das ist klamaukig und als Vertreter seines Genres funktioniert der Film prächtig. Darsteller: Christian Clavier, Carole Bouquet, Valérie Bonneton




Do 28.5. - So 31.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Eine neue Freundin    105 min.   

Frankreich 2014 Regie: François Ozon

In den Filmen von François Ozon kann der erste Eindruck mitunter täuschen. „Eine neue Freundin“ ist da keine Ausnahme. Die Geschichte wirkt daher am besten, wenn man möglichst wenig im Vorfeld über sie weiß. Fest steht, dass man bei Ozon immer kunstvoll bebildertes Kino mit verspielten Genre- und Perspektivwechseln erwarten darf. Sein Publikum wird er auch dieses Mal nicht enttäuschen. Und wer von der Besetzung um Hauptdarsteller Romain Duris angelockt wird, dürfte so manche Überraschung erleben. - "Ein so tragisch wie auch amüsantes Spiel um Identitäten, stilvoll und leichtfüßig inszeniert mit einem überragenden Romain Duris in der Drossdresser-Titelrolle."/Stern




Do 28.5. - So 31.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Zweite Chance    104 min.   

Dänemark 2014 Regie:Susanne Bier

Die beiden Polizisten Andreas und Simon sind privat befreundet, obwohl sie völlig unterschiedlicher nicht sein könnten. Andreas ist ein Familienmensch, der das Leben mit seiner Frau und seinem neugeborenen Sohn genießt. Simon hat sich dagegen gerade scheiden lassen und besäuft sich gerne in seiner Freizeit bei Besuchen im Strip-Club. Das Weltbild der beiden Männer ändert sich jedoch schlagartig, als sie bei einem Einsatz einem Junkie-Paar begegnen und deren verwahrlostes Baby im Badezimmer finden. Andreas kommt mit der Situation nicht zurecht und verliert den Glauben an Recht und Gerechtigkeit. Als er selbst Hilfe braucht, trifft er alleine die falsche Entscheidung und muss fortan die Folgen seiner Tat kontrollieren