logo_kino
        Aktuell         Kino         Filme         Jugend         Kontakt         Service
  aktuelles Programm     Programmvorschau     Preise/Karten  
  KINOPLAN für Monat Mai 2016


Woche vom 28.
04. bis 04. 05. 2016



Fr 29.4. - So 1.5. um 16.00 Uhr Großer Saal


Zoomania    108 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2016 Regie: Byron Howard, Rich Moore   Kinderkino

Ein neues Disney-Animationsabenteuer: In der titelgebenden Wildtier-Metropole "Zoomania" leben alle möglichen Tierarten zusammen, verteilt auf sechs Stadtviertel mit simulierten Klimazonen von der Sahara bis zur Eiswüste. Die (freilich vermenschlichten) Tiere verhalten sich zwar im Großen und Ganzen ihrer Art gemäß, doch die Machtverhältnisse in der Metropole stehen auf dem Kopf. Aus dieser durchaus interessanten Grundkonstellation heraus entspinnt sich ein vergnüglicher Animationsfilm.




Do 28.4. - Mi 4.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Colonia Dignidad    110 min.   

D, Luxemburg, Fr 2015 Regie: Florian Gallenberger

Kurzfilm-Oscar-Preisträger Florian Gallenberger wagt sich an das hierzulande arg vernachlässigte Genre des Polit-Thrillers. Mit internationaler Starbesetzung von Daniel Brühl über Emma Watson bis Michael Nyquist erzählt er von einem düsteren Kapitel der jüngeren Geschichte. Im Chile der 70er Jahre führt die Sekte des perfiden Predigers Paul Schäfer ein Schreckensregime in der „Colonia Dignidad“. Man kungelt mit Diktator Pinochet, erhält diskrete Unterstützung deutscher Diplomaten. Als der junge Fotograf Daniel in das Lager verschleppt wird, tritt seine Freundin der Sekte bei, um ihn zu befreien. Temporeich erzählt, mit reichlich Spannungselementen sowie plausiblem Figurenkabinett ausgestattet, gelingt ein unterhaltsamer Polit-Thriller in bester Genre-Tradition und mit brisantem Inhalt.




Do 28.4. - So 1.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


The Hateful 8    170 min.   

USA 2015 Regie: Quentin Tarantino

Gut ein Vierteljahrhundert nach „Reservoir Dogs“ mischt Tarantino abermals die Genre-Karten neu. Coole Kopfgeldjäger und gnadenlose Gangster treten im Schneesturm zum Showdown an – und purzeln in einen Krimi mit rabiater Rassismus-Debatte. Mit einem Ensemble der Extraklasse sowie der schon traditionell visuellen Virtuosität präsentiert Tarantino einen wahrlich wilden Western mit Wow-Effekten. - Darsteller: Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh, Walton Goggins, Tim Roth Musik:Ennio Morricone




Do 28.4. - So 1.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Grüße aus Fukushima    104 min.   

D 2015 Regie: Doris Dörrie

Regisseurin Doris Dörrie und Japan: Das funktioniert immer wieder perfekt - wie schon bei dem Sensationserfolg „Kirschblüten – Hanami“. - Obwohl beide total unterschiedlich sind, lernen die junge Marie und die alte Geisha Satomi sich von ihren belastenden Erinnerungen zu befreien. Eine unglaublich anrührende Seelenreparatur in eindrucksvollem Schwarzweiß im Sperrgebiet der verstrahlten Zone nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Dabei besticht besonders die schauspielerische Leistung der jungen Hauptdarstellerin Rosalie Thomass. Ihr bei den Wechselbädern der Gefühle zwischen Enttäuschung, Wut, Hoffnung und Bemühen zuzusehen, ist sehr berührend.




Mo 2.5. - Mi 4.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Silent Heart    98 min.   

Dänemark 2014 Regie: Bille August

Esther ist todkrank. Bevor sie aus dem Leben gehen will, sammelt sie noch einmal ihre Lieben um sich. Die Stimmung ist verständlicherweise eher gedrückt, aber man reißt sich zusammen. Alle wissen Bescheid, und alle akzeptieren Esthers Entscheidung, oder zumindest sieht es anfangs so aus, als wollten sie den Wünschen der Kranken folgen. - Bille August erzählt diese Geschichte als Psychogramm einer Familie mit sehr guten Darstellern und in einfühlsamen Bildern. Die Story ist facettenreich: Es geht um generelle Fragen von Krankheit und Tod, um familiäre Konflikte, aber auch um die Schönheit des Augenblicks.




Mo 2.5. - Mi 4.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Son of Saul    107 min.   

Ungarn 2015 Regie: László Nemes   Der besondere Film

Sein Regiedebüt widmet László Nemes den sogenannten Sonderkommandos in Auschwitz. Gezwungen von NS- Schergen mussten jüdische Gefangene die Deportierten in die Gaskammern führen und danach ihre Leichen verbrennen. Die unerbittliche Nahaufnahme der Shoa, ohne die Möglichkeit eines Ausblicks, wirkt wie ein Gegenentwurf zu Spielbergs „Schindlers Liste“. Das packende Holocaust-Drama des jungen Ungarn versucht, den barbarischen Horror in den Konzentrationslagern auf neuartige Weise verstörend fühlbar zu machen. Das cineastische, stilistisch radikale Meisterwerk gewann einen Golden Globe und sogar den Oscar als „bester fremdsprachiger Film“.





Woche vom 05.
05. bis 11. 05. 2016



Fr 6.5. - So 8.5. um 16.30 Uhr Großer Saal


Zoomania    108 min.    ohne Altersbeschränkung

USA 2016 Regie: Byron Howard, Rich Moore   Kinderkino

Ein neues Disney-Animationsabenteuer: In der titelgebenden Wildtier-Metropole "Zoomania" leben alle möglichen Tierarten zusammen, verteilt auf sechs Stadtviertel mit simulierten Klimazonen von der Sahara bis zur Eiswüste. Die (freilich vermenschlichten) Tiere verhalten sich zwar im Großen und Ganzen ihrer Art gemäß, doch die Machtverhältnisse in der Metropole stehen auf dem Kopf. Aus dieser durchaus interessanten Grundkonstellation heraus entspinnt sich ein vergnüglicher Animationsfilm.




Do 5.5. - So 8.5. um 19.00 Uhr und
Mo 9.5. - Mi 11.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Birnenkuchen mit Lavendel    100 min.   

Frankreich 2015 Regie: Éric Besnard   Tipp

Ein Film, der glücklich macht! Wie ein frischer Frühlingswind trägt diese französische Komödie Leichtigkeit und gute Laune ins Kino. Mit Herz, Humor und Verstand präsentiert Éric Besnard (Buch und Regie) ein Stück feiner Filmkunst. Er erzählt die Geschichte einer Frau in Nöten, die einem hochintelligenten Mann mit Asperger- Syndrom begegnet. Eine romantische Komödie der besonderen Art vor einer überwältigend schönen Naturkulisse. Wer hier nicht mit wohligem Seufzen das Kino verlässt, braucht dringend … na, was wohl? - einen Urlaub in der Provence!




Do 5.5. - So 8.5. um 21.30 Uhr Großer Saal


Die Kommune    111 min.   

Dänemark 2016 Regie: Thomas Vinterberg

Wenn der einstige „Dogma“-Aktivist Thomas Vinterberg („Das Fest“) einen Blick auf das chaotische WG-Leben im Kopenhagen den 70-er Jahren wirft, fällt das Ergebnis etwas rigoroser aus als üblich. Geschwätziges Polit- Palaver, großspurige Kiffer-Gemütlichkeit oder obligatorische Orgien sind in dieser Kommune ersatzlos gestrichen. Der findige Däne reduziert sein autobiografisches Drama auf ein vergnügliches Figurenkabinett, um zu zeigen, wie sich das Individuum in der Gruppe verhält. Die existenziellen Themen um Liebe, Lügen und Verlust werden souverän in situationskomischem Zuckerguss verpackt. Das spielfreudige Ensemble überzeugt, allen voran Trine Dyrholm, deren starke Leistung auf der Berlinale mit einem Bären prämiert wurde.




Do 5.5. - So 8.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Bach in Brazil    92 min.   

D 2015 Regie: Ansgar Ahlers

Der Titel von Ansgar Ahlers Komödie verrät schon alles: "Bach in Brazil" ist eine typische Culture-Clash- Komödie, die möglichst große Gegensätze kreiert, so das durch den Kontrast Komik entsteht. - Ein ehemaliger Musiklehrer erfährt, dass ihm ein nach Brasilien ausgewanderter Jugendfreund eine Erbschaft hinterlassen hat, die er aber persönlich antreten muss. Er fliegt in die brasilianischen Berge. Doch dann braucht er Hilfe für die Heimreise, aber daran ist die Bedingung gebunden, dass er Kindern in einer Strafanstalt Musikunterricht gibt. Da beginnt er mit den Kindern Stücke von Bach zu üben. Er lebt neu auf und schließt die Kinder immer weiter in sein Herz. - Darsteller: Edgar Selge, Franziska Walser




Mo 9.5. - Mi 11.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Mustang    97 min.   

Türkei/ Frankreich/ D 2015 Regie: Deniz Gamze Ergüven

Gleich mit ihrem Regiedebüt wurde die türkische Regisseurin Deniz Gamze Ergüven nach Cannes eingeladen, wo "Mustang" für Furore sorgte. Kein Wunder, zeigt der Filme doch ein bemerkenswertes visuelles Talent, dass seine Geschichte konservativer Strukturen in der ländlichen Türkei in flirrende, sinnliche Bilder fasst.- An der türkischen Schwarzmeerküste leben fünf Schwestern bei ihrer Großmutter. Bislang hat das Quintett ein freies, unbeschwertes Leben geführt, doch langsam werden sie zu Frauen und so werden die unbeschwerten Spiele mit den Jungs des Dorfes zunehmend zum Problem. Zumindest für die erzkonservative Dorfgemeinschaft und vor allem den Onkel der Mädchen.




Mo 9.5. - Mi 11.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Die Russen kommen    70 Jahre DEFA

DDR 1968 Regie: Hainer Carow

Zum 70jährigen Jubiläum der Gründung der DEFA präsentieren wir einige der „Guten“ Filme. - Mit einer neu restaurierten Fassung des Films von Hainer Carow zeigen wir einen der Verbotsfilme aus dem Jahre 1968, der erst 1987 in den Kinos der DDR gezeigt werden durfte. Der autobiografisch inspirierte Film erzählt vom 16jährigen Günter, für den die Niederlage der Nazis am Ende des 2. Weltkrieges eine Katastrophe darstellt. 1968 passte diese Geschichte ohne antifaschistischen Helden nicht ins kulturpolitische Konzept der DDR- Regierung.





Woche vom 12.
05. bis 18. 05. 2016



Do 12.5. - So 15.5. um 19.00 Uhr Großer Saal


Im Himmel trägt man hohe Schuhe    112 min.   

GB 2015 Regie: Catherine Hardwicke

Als klassischen „Frauenfilm“ kann man den Film schon bezeichnen, was natürlich vor allem bedeutet, dass die beiden Freundinnen, die im Mittelpunkt des Dramas stehen, nicht zu Sexualobjekten degradiert werden, sondern vielschichtige Figuren sind, die nicht ausschließlich über Männer reden. - Seit Jess von ihren Mitschülern ausgelacht wurde und Milly sie beschützte, ist das Duo unzertrennlich. Im wahrsten Sinn des Wortes alles teilte Frau: Klamotten, Erlebnisse, den Jungen für den ersten Kuss. Doch dann bekommt Milly die Nachricht, die ihr Leben von Grund auf verändert: Brustkrebs. Anfangs nimmt sie die Diagnose noch mit Galgenhumor, doch lange, kraftraubende Chemotherapie-Behandlungen setzen ihr mehr zu, als sie sich und ihrer Umgebung eingestehen will. Mit Drew Barrymore und Toni Collette in den Hauptrollen.




Do 12.5. - So 15.5. um 21.30 Uhr und
Mo 16.5. - Mi 18.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Ein Mann namens Ove    100 min.   

Schweden 2015 Regie: Hannes Holm   Tipp

Basierend auf dem gleichnamigen Roman seines Landsmanns Fredrik Backman nimmt Regisseur Hannes Holm einen Rentner in den Blick, der die tiefe Trauer um seine Frau in bärbeißigen Kommentaren und großer Streitlust auslebt. Eigentlich will er sich nur ganz in Ruhe das Leben nehmen - aber wo findet man noch Ruhe und Ordnung in dieser Welt? Wie in anderen Dramen ähnlicher Ausrichtung (etwa "About Schmidt") findet Ove Schritt um Schritt zurück ins Leben, und zwar mit Hilfe einer neuen Nachbarin aus Persien. Das ist gleichzeitig urkomisch und ernsthaft zu Herzen gehend. "Eine wunderbare Komödie aus Schweden, bei der man aus vollem Herzen lachen aber auch weinen kann. Und dankbar ist, im Kino diesen Mann namens Ove kennengelernt zu haben. - Prädikat besonders wertvoll."




Do 12.5. - So 15.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Raum    118 min.   

Irland 2015 Regie: Lenny Abrahamson

Entführt, missbraucht und jahrelang in einem Verlies eingesperrt. Von diesem unvorstellbaren Schicksal erzählt Lenny Abrahamson in seinem herausragenden Film „Raum“, der unweigerlich an diverse ähnlich gelagerter Fälle jüngerer Vergangenheit denken lässt, der jedoch bemerkenswerterweise trotz aller angedeuteter Schrecken kein nihilistischer Film ist, sondern ein Film über die Wahrnehmung der Welt. Gekonnt zeichnet er ein psychologisch vielschichtiges Bild von Extremsituationen. Einer der eindrucksvollsten Filme des noch jungen Kinojahres. - Darsteller: Brie Larson, Jacob Tremblay, Sean Bridges, Joan Allen




Mo 16.5. - Mi 18.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Rock the Kasbah    105 min.   

USA 2015 Regie: Barry Levinson

Die glänzend besetzte, komische Mediensatire von Barry Levinson mit Bill Murray in der Hauptrolle hätte es verdient, endlich groß rauszukommen. Möglicherweise könnte die Geschichte, die in Afghanistan spielt, ein ähnliches Schicksal erleben wie seinerzeit „Eins, Zwei, Drei“: eine tolle Komödie, aber zur falschen Zeit am falschen Ort. Hoffentlich nicht! Immerhin geht es um ein zeitloses Thema: Der ewige Verlierer wittert endlich Morgenluft. Als erfolgloser Rockmanager hat Richie Lanz seine vielleicht letzte Chance, ein echtes Talent zu entdecken. Nur leider strandet er, ohne Pass und ohne Geld, ausgerechnet in Kabul. Und sein Star ist eine Muslima, die davon träumt, in „Afghanistan sucht den Super-Star“ aufzutreten. Das könnte Probleme geben … Und es gibt sie. Reichlich. - Darsteller: Bill Murray, Zooey Deschanel, Bruce Willis, Kate Hudson




Mo 16.5. - Mi 18.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Ein irrer Duft von frischem Heu    91 min.    70 Jahre DEFA

DDR 1977 Regie: Roland Oehme

Zum 70jährigen Jubiläum der Gründung der DEFA präsentieren wir einige der „Guten“ Filme.- Eine Komödie nach dem Theaterstück von Rudi Strahl. - Er hat das „zweite Gesicht“ und kann Wunder vollbringen. Das widerspricht jedoch entschieden der materialistischen Weltanschauung, Herr Parteisekretär. Promt tauchen im mecklenburgischen Dorf Trutzlaff zwei Gesandte auf, der Sache auf den Grund zu gehen. Und beide erleben ihr blaues Wunder: Genossin Angelika Unglaube sowie Monsignore Aventuro, Beauftragter des „Heiligen Stuhls“. Mit Ursula Werner, Peter Reusse, Martin Helberg





Woche vom 19.
05. bis 25. 05. 2016



Do 19.5. - So 22.5. um 19.00 Uhr und
Mo 23.5. - Mi 25.5. um 21.00 Uhr Großer Saal


Eddie the Eagle    105 min.   

Großbritannien/D 2016 Regie: Dexter Fletcher   Tipp

Ganz großes britisches Kino! Wie einst "Ganz oder gar nicht" oder "Billy Elliot" kommt jetzt "Eddie the Eagle" daher - und vereint die allerbesten Tugenden des britischen Kinos: er ist witzig, er ist gefühlvoll, er ist engagiert, er hat scharfzüngige Dialoge und tolle schräge Typen - und er erzählt von Underdogs, die sich nicht unterkriegen lassen. Und das Schönste an der Geschichte: sie ist auch noch halbwegs wahr! Eddie "the Eagle" Edwards war ein ziemlicher Amateur, der 1988 als einziger (!) Vertreter Großbritanniens als Skispringer an den Winter-Olympiaspielen in Calgary teilgenommen hat. - "Eine sympathische Wohlfühlkomödie über die Kraft großer Träume." /ARD




Do 19.5. - So 22.5. um 21.30 Uhr Großer Saal


Das brandneue Testament    116 min.   

Frankreich 2015 Regie: Jaco Van Dormael   Wunschfilm

Was für ein Spaß! Erfreulich inkorrekt in jeder Beziehung erzählt Jaco Van Dormael von einer eher untypischen Kleinfamilie. Sie besteht aus Gottvater, Gottmutter und Gotttochter Éa, die zehn Jahre alt ist und ihrem herrschsüchtigen, prolligen Daddy mal so richtig eins auswischen will. Sie will nicht mehr mitansehen, wie er die Menschheit mit Kriegen und Katastrophen quält. Deshalb haut sie von Zuhause ab, sammelt eigene Apostelinnen und Apostel um sich und beginnt damit, ein neues Neues Testament zu schreiben.-Ein echter Kino-Leckerbissen: mit leichter Hand sehr unterhaltsam inszeniert und proppenvoll mit unfassbar guten Gags. Ein himmlisches Vergnügen! Darsteller: Pili Groyne, Benoît Poelvoorde, Yolande Moreau, Catherine Deneuve




Do 19.5. - So 22.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Mein Ein, mein Alles    128 min.   

Frankreich 2014 Regie: Maïwenn Le Besco

Zwei starke Hauptdarsteller, ein knisterndes Beziehungsdrama. Die französische Regisseurin schickt Emmanuelle Bercot und Vincent Cassel auf eine Achterbahnfahrt der Emotionen, konfrontiert sie mit Glücksgefühlen ebenso wie in den Krisenmomenten mit größter Traurig- und Einsamkeit. Emmanuelle Bercot erhielt für ihre Darstellung 2015 in Cannes den Preis als beste Schauspielerin. - Extrem intensives Schauspielerkino. Liebe ist in diesem Film Rausch, Sucht, Abhängigkeit. / Der Spiegel




Mo 23.5. - Mi 25.5. um 18.30 Uhr Großer Saal


Reise durch Neuseeland – Der Film    112 min.   

Österreich 2015 Regie: P. & G. Zwerger-Schoner

Die bekannten österreichischen Reisejournalisten haben Neuseeland mit der Filmkamera mehr als ein halbes Jahr lang porträtiert. Mit Reisecamper oder Geländewagen, mit Helikopter oder Flugzeug, mit dem Kanu oder zu Fuß, machten sie sich auf, die beeindruckende Vielfalt der Nord- und Südinsel zu entdecken. Ein herzerwärmendes Roadmovie, bildgewaltig, informativ und voller Schönheit.




Mo 23.5. - Mi 25.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Der Dritte    111 min.    70 Jahre DEFA

DDR 1972 Regie: Egon Günther

Zum 70jährigen Jubiläum der Gründung der DEFA präsentieren wir einige der „Guten“ Filme. - Zweimal hat ihr das Leben den falschen Partner gegeben- zweimal blieb ihr ein Kind. Jetzt ist sie Mitte Dreißig, arbeitet am Computer, verdient gut. Aber sie sehnt sich nach einem Partner. Ein drittes Mal will sie die Wahl nicht dem Zufall überlassen. Einen geeigneter Kandidaten hat sie schon im Auge. Aber zur eigenen Überraschung spürt sie, wieviel Courage dazu gehört, gegen traditionelle Verhaltensmuster anzutreten. Darsteller: Jutta Hoffmann, Barbara Dittus, Rolf Ludwig, Armin Mueller-Stahl





Woche vom 26.
05. bis 01. 06. 2016



Do 26.5. - So 29.5. um 19.00 Uhr und
Mo 30.5. - Mi 1.6. um 21.00 Uhr Großer Saal


The Lady in the Van    104 min.   

GB 2015 Regie: Nicholas Hytner

Der alleinlebende Theaterautor Alan Bennett lässt die in einem Lieferwagen lebenden Miss Shepherd auf seinem Anwesen parken, um ihr Schwierigkeiten mit den Behörden zu ersparen. Was der freundliche Mann nicht ahnt: die Gefälligkeit wird zur Dauereinrichtung. 15 Jahre bleibt die exzentrische Dame in seiner Einfahrt wohnen. Eine Zeitspanne, in der die „Untermieterin“ Bennetts Leben auf wundersame Weise beeinflusst und ihn zu seinem größten Theatererfolg inspiriert. - Regisseur Nicholas Hytner adaptiert Bennetts Bühnenhit „The Lady in the Van“ und lässt auch gleich dessen Bühnenstar Maggie Smith die Hauptrolle spielen - ein echtes Ereignis. Obwohl das typische britische Drama um eine schrullige Seniorin und ihren Mentor in erster Linie leise Töne anschlägt, bekommt der Film durch pointierte Bonmots und die großartigen Granteleien von Maggie Smith auch einen komischen Touch.




Do 26.5. - So 29.5. um 21.30 Uhr und
Mo 30.5. - Mi 1.6. um 18.30 Uhr Großer Saal


Nur fliegen ist schöner    105 min.   

Frankreich 2015 Regie: Bruno Podalydès   Tipp

Wer träumt nicht davon, aus dem Alltag auszubrechen, sich aufzumachen in die Natur, in die Freiheit? Weg zu fliegen, weg zu fahren. Oder: weg zu paddeln - so wie der etwas steife 50jährige Michel in dieser liebevollen französischen Komödie. Im Kopf macht er sich öfter auf zu kleinen Fluchten, aber so wirklich traut er sich nicht. Bis er sich eines Tages, halb geschubst von seiner Frau, mit einem Kayak auf einen neuen Fluss des Lebens begibt. Wirklich weit kommt er nicht - und doch viel weiter, als er sich je erträumt hat. Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Bruno Podalydès erzählt eine charmante Geschichte vom Ausbruch aus den Zwängen, ganz unaufgeregt und doch sehr witzig, ganz schräg und doch wahrhaftig und liebenswert. Viel charmanter können Fluchten aus dem Alltag nicht sein. / Darsteller: Bruno Podalydès, Agnès Jaoui, Vimala Pons, Sandrine Kiberlain




Do 26.5. - So 29.5. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Familie zu vermieten    96 min.   

Frankreich/Belgien 2014 Regie: Jean-Piere Améris

Eine leichte und flotte Komödie mit einer originellen Ausgangssituation, einer vergnüglichen Entwicklung nebst einer Prise „Amour“, guten Schauspielern und sich an den sozialen Unterschieden der Protagonisten entzündenden Dialogen. Und das alles nur, weil eine alleinerziehende Mutter ihren Kindern ein Tiefkühlhühnchen klaut und ein einsamer reicher und depressiver Single Mitleid bekommt... Darsteller: Benoît Poelvoorde, Virginie Efira, Francois Morel




Mo 30.5. - Mi 1.6. um 20.00 Uhr Kleiner Saal

Heart of a Dog    75 min.   

USA 2015 Regie: Laurie Anderson   Der besondere Film

Offiziell wird "Heart of a Dog" als Dokumentation bezeichnet und war in dieser Kategorie auch für den Oscar nominiert. Doch der nur 75 Minuten lange Film der Musikerin, Künstlerin, Avantgardistin Laurie Anderson könnte nicht weiter von klassischen, konventionellen Dokumentarfilmen entfernt sein. Ausgehend vom Tod ihres Hundes Lolabelle beginnt Anderson mit Überlegungen, die sie bald hierhin, bald dorthin führen, dabei aber stets um einen Kern kreisen, der die menschliche Existenz umfasst: Leben, Tod, Liebe. Doch die Gedanken die Anderson auf assoziative Weise mit Bildern unterlegt, sind letztlich eine berührende Liebeserklärung an ihren 2013 verstorbenen Mann Lou Reed.