Spielzeit 152 min.
2025
Frankreich / USA
Regie: Olivier Assayas
„Ich möchte nicht den Friedens-Nobel-Preis gewinnen“, sagt Vladimir Putin – das einzige Mal im Film, dass man lachen muss, weil man unweigerlich an einen anderen Imperialisten denkt, der sich so sehr nach dem Nobel-Preis verzehrt. Davon abgesehen ist „Der Magier im Kreml“ eher erschütternd, weil er so detailliert aufschlüsselt, wie das russische System umgekrempelt wurde, wie aus Jahren der Hoffnung auf Freiheit ein Wiedererstarken des Autoritarismus möglich war. - Vadim Baranow lädt einen Journalisten zu sich ein. Er erzählt ihm sehr
ausführlich, wie Moskau zu Beginn der Neunzigerjahre war und wie er selbst von einem Kunstliebhaber zu einem Mann im politischen Betrieb wurde, der als Wegbereiter von Vladimir Putin zu sehen ist, der das neue Russland maßgeblich
mitgestaltet hat und der in die Wege leitete, was nötig war, um im Ukraine-Krieg zu enden.
Großer Saal
Mo 11.5.
20:00
Di 12.5.
20:00
Mi 13.5.
20:00