Morgen war Krieg
der besondere Film
Spielzeit 114 min.
2026
D
Regie: Nicolaus Ehret
Eine Dystopie, die von unserer Gegenwart nicht allzu weit entfernt scheint: Der Regisseur erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der in einem von Rechtspopulisten regierten Deutschland nach dem Zerfall der Europäischen Union zum Kriegsdienst eingezogen werden soll, sich aber für die Flucht entscheidet. Begrenzt auf einen intimen Rahmen, überführt das eindringlich gespielte Drama die gesellschaftlichen und politischen Spannungen der Jetztzeit in ein beklemmendes Zukunftsszenario. Allzu weit liegen unsere von Spannungen und Unsicherheiten zerfressene Gegenwart und das hier skizzierte Zukunftsszenario nicht auseinander. Der gewaltsame Konflikt, von dem im Titel die Rede ist, wirft zu Beginn seine Schatten voraus und droht, auch den Protagonisten Jonas zu verschlingen. Wie alle fähigen jungen Männer soll er eingezogen werden, um sein Land zu verteidigen.
Kleiner Saal
Mo 2.11.
19:30
Di 3.11.
19:30
Mi 4.11.
19:30